Update: Kleinkind in Maurerkübel ertrunken: Berufung trotz Antrags unwahrscheinlich

Dirk Haunhorst

Der Fall einer verurteilten Erzieherin aus Porta Westfalica wird möglicherweise ein Nachspiel am Landgericht Bielefeld haben. - © MT-Foto: Alex Lehn
Der Fall einer verurteilten Erzieherin aus Porta Westfalica wird möglicherweise ein Nachspiel am Landgericht Bielefeld haben. (© MT-Foto: Alex Lehn)

Porta Westfalica/Minden (mt). Obwohl die Anwältin Rechtsmittel eingelegt hat, wird es im Fall der verurteilten Tagesmutter vermutlich nicht zu einer Berufungsverhandlung kommen. Dies unterstrich Anwältin Kathleen Heine am Montag gegenüber dem MT. „Der Berufungsantrag erfolgt zunächst aus Gründen der Fristwahrung.“ Sie habe in den vergangenen Tagen wenig Zeit gehabt, das weitere Vorgehen mit der Mandantin zu besprechen, sagt Heine. Außerdem wollte sie der ehemaligen Tagesmutter Gelegenheit geben, nach der Gerichtsverhandlung ein wenig durchzuatmen.