Führungen durch die Jakobsberg-Stollen laufen Porta Westfalica (jhr). Die Stollen der ehemaligen Untertage-Verlagerungen im Jakobsberg sind am Samstagmorgen für angemeldete Besucher geöffnet worden. Wie Babette Lissner, Sprecherin der Stadt Porta, berichtet, hatten sich mehr als 3000 Interessierte um die insgesamt etwa 350 Plätze beworben. Innerhalb eines Tages nach Bekanntgabe der Möglichkeit seien die Bewerbungslisten bereits voll gewesen. Es sei wegen des hohen Personalaufwandes an Ehrenamtlichen nicht möglich gewesen, mehr Führungen anzubieten um mehr Besucher durch die Stollen zu führen. Aufgrund des außerordentlich großen Interesses arbeitet die Stadt gemeinsam mit dem Verein KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica an einer mittelfristigen Lösung, die Stollen häufiger der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Anlage war ab 1944 von einer ehemaligen Sandstein-Grube zu einer sogenannten Untergrundverlagerung ausgebaut worden, um Rüstungswichtige Produktionsstätten vor alliierten Bombenangriffen zu schützen. Zunächst sollten hier Flugzeugteile produziert werden, schließlich Schmieröle. Zur Produktionsaufnahme kam es wegen des Vormarsches der amerikanischen Truppen nicht mehr.

Führungen durch die Jakobsberg-Stollen laufen

Für zwei Tage können die Stollen mit Hilfe des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr zugänglich gemacht werden. © MT-Foto: Alex Lehn

Porta Westfalica (jhr). Die Stollen der ehemaligen Untertage-Verlagerungen im Jakobsberg sind am Samstagmorgen für angemeldete Besucher geöffnet worden. Wie Babette Lissner, Sprecherin der Stadt Porta, berichtet, hatten sich mehr als 3000 Interessierte um die insgesamt etwa 350 Plätze beworben. Innerhalb eines Tages nach Bekanntgabe der Möglichkeit seien die Bewerbungslisten bereits voll gewesen. Es sei wegen des hohen Personalaufwandes an Ehrenamtlichen nicht möglich gewesen, mehr Führungen anzubieten um mehr Besucher durch die Stollen zu führen.

Aufgrund des außerordentlich großen Interesses arbeitet die Stadt gemeinsam mit dem Verein KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica an einer mittelfristigen Lösung, die Stollen häufiger der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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Die Anlage war ab 1944 von einer ehemaligen Sandstein-Grube zu einer sogenannten Untergrundverlagerung ausgebaut worden, um Rüstungswichtige Produktionsstätten vor alliierten Bombenangriffen zu schützen. Zunächst sollten hier Flugzeugteile produziert werden, schließlich Schmieröle. Zur Produktionsaufnahme kam es wegen des Vormarsches der amerikanischen Truppen nicht mehr.

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