Zwei neue Stellen bei der Stadt Porta? Politischer Streit ist programmiert Porta Westfalica (dh). Benötigt die Stadt zwei neue Stellen für Stadtmarketing und zur Abwicklung von Klimaschutzmaßnahmen? Darüber dürfte es in den bevorstehenden Haushaltsberatungen noch manchen Streit geben. Einige Politiker halten die zusätzlichen Stellen für notwendig, um wichtige Aufgaben zu bewältigen, andere fürchten die steigenden Personalkosten. Die CDU hat in einem Antrag die neue, unbefristete Stelle fürs Stadtmarketing gefordert. Die Fraktion meint, dass die Stadt in Sachen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit nur geringfügig präsent sei, weil die personelle Ausstattung in der Stadtverwaltung für diese Aufgabe fehle. Von einer zusätzlichen Stelle verspricht sich die CDU „eine Verbesserung der Informationspolitik, den Aufbau einer Stadtmarke intern sowie extern und eine direktere Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt“. Gegenwind gibt es bereits. So hat die SPD in einer Sitzung darauf hingewiesen, dass es Überschneidungen gibt mit einer anderen neuen Stelle, die für „Kommunikation, Internetauftritt und soziale Medien“ geschaffen wird. Ein Dauerthema ist die fehlende Umsetzung von lokalen Klimaschutz-Aktivitäten. So beklagen Politiker, dass aus dem vorgesehenen Budget nur ein Teil der Gelder abgerufen wird. Die Verwaltung begründet dies mit fehlenden Personalkapazitäten. Wie gestern berichtet, ist es bisher nicht gelungen, die Stelle für Klimaschutzmanagement wieder zu besetzen. Einige Fraktionen fordern nun zusätzlich eine Stelle für „Klimaschutzrealisierung“. Der Ausschuss für Digitalisierung und Klimaschutz habe deshalb bei fünf Enthaltungen an den Rat appelliert, die unter Vorbehalt stehende Stelle mit dem Schwerpunkt „Abwicklung von Klimaschutzmaßnahmen“ sofort freizugeben, teilt Ausschuss-Vorsitzender Marc Weber (Bündnis 90/Die Grünen) mit.

Zwei neue Stellen bei der Stadt Porta? Politischer Streit ist programmiert

Porta Westfalica (dh). Benötigt die Stadt zwei neue Stellen für Stadtmarketing und zur Abwicklung von Klimaschutzmaßnahmen? Darüber dürfte es in den bevorstehenden Haushaltsberatungen noch manchen Streit geben. Einige Politiker halten die zusätzlichen Stellen für notwendig, um wichtige Aufgaben zu bewältigen, andere fürchten die steigenden Personalkosten.

Die CDU hat in einem Antrag die neue, unbefristete Stelle fürs Stadtmarketing gefordert. Die Fraktion meint, dass die Stadt in Sachen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit nur geringfügig präsent sei, weil die personelle Ausstattung in der Stadtverwaltung für diese Aufgabe fehle. Von einer zusätzlichen Stelle verspricht sich die CDU „eine Verbesserung der Informationspolitik, den Aufbau einer Stadtmarke intern sowie extern und eine direktere Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt“.

Gegenwind gibt es bereits. So hat die SPD in einer Sitzung darauf hingewiesen, dass es Überschneidungen gibt mit einer anderen neuen Stelle, die für „Kommunikation, Internetauftritt und soziale Medien“ geschaffen wird.

Malina Reckordt

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Ein Dauerthema ist die fehlende Umsetzung von lokalen Klimaschutz-Aktivitäten. So beklagen Politiker, dass aus dem vorgesehenen Budget nur ein Teil der Gelder abgerufen wird. Die Verwaltung begründet dies mit fehlenden Personalkapazitäten. Wie gestern berichtet, ist es bisher nicht gelungen, die Stelle für Klimaschutzmanagement wieder zu besetzen. Einige Fraktionen fordern nun zusätzlich eine Stelle für „Klimaschutzrealisierung“. Der Ausschuss für Digitalisierung und Klimaschutz habe deshalb bei fünf Enthaltungen an den Rat appelliert, die unter Vorbehalt stehende Stelle mit dem Schwerpunkt „Abwicklung von Klimaschutzmaßnahmen“ sofort freizugeben, teilt Ausschuss-Vorsitzender Marc Weber (Bündnis 90/Die Grünen) mit.

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