Zusammenhang mit Großbrand in Evesen? 23-Jähriger soll Heuballen in Porta angezündet haben Porta Westfalica (mt/fat/ps). Die Polizei Minden-Lübbecke hat am Samstag vorübergehend einen mutmaßlichen Brandstifter aus Bad Oeynhausen festgenommen. Der 23-Jährige steht unter dem Verdacht, in den vergangenen Tagen mehrere Heuballen in Porta Westfalica angezündet zu haben. Die teilte die Polizei am Montagmittag mit. Dem Mann wird vorgeworfen am vergangenen Freitag, 26. Juni, in Holzhausen im Bereich der Straße Wittenhusen mehrere auf einer Wiese gelagerte Hauballen in Brand gesetzt zu haben. Am selben Tag kam es zu einem ähnlichen Feuer am Maschweg in Costedt sowie einem Heckenbrand in Barkhausen an der Alten Poststraße. Auch an der Schaumburger Straße in Evesen brannten am Freitag einige Heuballen. Eine Überdachung wurde zu großen Teilen durch die Flammen zerstört. Am Samstag wurden Polizei und Feuerwehr am Nachmittag zu einem erneuten Heuballen-Brand nach Holzhausen zum Vogelparadies gerufen. Die Einsatzkräfte trafen den 23-Jährigen mit einem Fahrrad an. Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen den Mann. Es kam daher zur Festnahme. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen steht auch der Brand eines Strohlagers im benachbarten Bückeburger Ortsteil Evesen. Dort war am frühen Freitagnachmittag ein Brand gemeldet worden, der erst in der Nach zu Samstag gelöscht war. Die Feuerwehr war bei hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius mit rund 100 Einsatzkräften mehr als zehn Stunden lang in einem kräftezehrenden Einsatz. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehr als 30.000 Euro. Ob der 23-Jährige diesen Brand auch gelegt hatte, wollte die Polizei auf MT-Nachfrage nicht kommentieren. "Dazu geben wir keine Stellung ab", sagte Pressesprecher Ralf Steinmeyer. Wie die Polizei jedoch mitteilt, gab der 23-Jährige in seiner Vernehmung zu, einen Teil der Brände gelegt zu haben. Aufgrund fehlender Haftgründe wurde der Beschuldigte in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen.

Zusammenhang mit Großbrand in Evesen? 23-Jähriger soll Heuballen in Porta angezündet haben

Porta Westfalica (mt/fat/ps). Die Polizei Minden-Lübbecke hat am Samstag vorübergehend einen mutmaßlichen Brandstifter aus Bad Oeynhausen festgenommen. Der 23-Jährige steht unter dem Verdacht, in den vergangenen Tagen mehrere Heuballen in Porta Westfalica angezündet zu haben. Die teilte die Polizei am Montagmittag mit.

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nach mehreren Bränden von Heuballen. - © Foto: Polizei Minden-Lübbecke
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nach mehreren Bränden von Heuballen. - © Foto: Polizei Minden-Lübbecke

Dem Mann wird vorgeworfen am vergangenen Freitag, 26. Juni, in Holzhausen im Bereich der Straße Wittenhusen mehrere auf einer Wiese gelagerte Hauballen in Brand gesetzt zu haben. Am selben Tag kam es zu einem ähnlichen Feuer am Maschweg in Costedt sowie einem Heckenbrand in Barkhausen an der Alten Poststraße. Auch an der Schaumburger Straße in Evesen brannten am Freitag einige Heuballen. Eine Überdachung wurde zu großen Teilen durch die Flammen zerstört.

In Evesen war die Feuerwehr mehr als zehn Stunden im Einsatz, es entstand ein Schaden von knapp 30.000 Euro. - © Foto: Feuerwehr Bückeburg/Moritz Gumin
In Evesen war die Feuerwehr mehr als zehn Stunden im Einsatz, es entstand ein Schaden von knapp 30.000 Euro. - © Foto: Feuerwehr Bückeburg/Moritz Gumin

Am Samstag wurden Polizei und Feuerwehr am Nachmittag zu einem erneuten Heuballen-Brand nach Holzhausen zum Vogelparadies gerufen. Die Einsatzkräfte trafen den 23-Jährigen mit einem Fahrrad an. Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen den Mann. Es kam daher zur Festnahme.

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen steht auch der Brand eines Strohlagers im benachbarten Bückeburger Ortsteil Evesen. Dort war am frühen Freitagnachmittag ein Brand gemeldet worden, der erst in der Nach zu Samstag gelöscht war. Die Feuerwehr war bei hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius mit rund 100 Einsatzkräften mehr als zehn Stunden lang in einem kräftezehrenden Einsatz. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehr als 30.000 Euro.

Ob der 23-Jährige diesen Brand auch gelegt hatte, wollte die Polizei auf MT-Nachfrage nicht kommentieren. "Dazu geben wir keine Stellung ab", sagte Pressesprecher Ralf Steinmeyer. Wie die Polizei jedoch mitteilt, gab der 23-Jährige in seiner Vernehmung zu, einen Teil der Brände gelegt zu haben. Aufgrund fehlender Haftgründe wurde der Beschuldigte in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen.

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