Zieht Prezero-Verwaltung nach Barkhausen? Porta Westfalica (mig). Der Portaner Stadtrat hat diesen Montag mit dem Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Westernfeld-Ost wesentliche Voraussetzungen für die Ansiedlung der Prezero-Verwaltung in Barkhausen geschaffen. Doch noch hat das Entsorgungsunternehmen nicht entschieden, ob es dorthin auch umziehen wird. „Das Grundstück nahe dem Klinikum ist vom engeren in den engsten Favoritenkreis gerutscht“, sagte Boris Ziegler, Leiter der Unternehmenskommunikation, im Bezirksausschuss, der wenige Tage vor dem Stadtrat über das Großprojekt diskutierte. Ziegler sprach von „Wachstumsschüben“, die dazu geführt hätten, dass die Hauptverwaltung mit ungefähr 250 Mitarbeitern auf mehrere Standorte im Stadtgebiet verteilt sei, nämlich am Stammsitz in Lerbeck sowie im Bernstein-Gebäude und in der Schalksburgpassage in Hausberge. Seit 2019 arbeitet ein Projektteam daran, die Einzelbereiche zu einer Zentrale zusammenzuführen, in der dann bis zu 500 Mitarbeiter Platz hätten. Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Ziele: attraktive Arbeitsplätze, hohe digitale und technische Standards, eine gute Erreichbarkeit für alle Mitarbeiter sowie ausreichende Reserven für ein weiteres Wachstum. Das Gelände am Klinikum (zwischen Kreisstraße, Porta-Allee und Erbeweg) sei bestens für eine Ansiedlung und spätere mögliche Erweiterungen geeignet, findet auch Bezirksausschussvorsitzender Dirk Rahnenführer (SPD). „Für Barkhausen wäre das ein echter Gewinn.“ In zahlreichen Vorgesprächen habe das Unternehmen erfahren, „dass alle Beteiligten ein starkes Interesse an diesem Projekt haben“, sagte Ziegler. Es habe bereits viel „positives Feedback“ gegeben“. Es sei nicht damit zu rechnen, dass das Unternehmen dort Lastwagen abstellen werde, antwortete der Unternehmenssprecher auf die Frage nach dem Verkehrsaufkommen. Ziegler wies im Bezirksausschuss auf eine Reihe von Gutachten (zum Beispiel zur Archäologie) und Genehmigungen hin, die vor einer Ansiedlung vonnöten seien. Ratsherr Marc Weber (Bündnis 90/Die Grünen) beurteilt das Projekt trotz zusätzlicher Bodenversiegelung positiv. Das Gebiet dort sei längst für Gewerbeansiedlung vorgesehen. „Das Positive überwiegt, für uns ist das sicher eine der einfacheren Entscheidungen.“ Rahnenführer wies darauf hin, dass die maximale Höhe des Gebäudes auf 18 Meter festgesetzt worden sei. Das Haus solle weder durch Architektur oder Höhe herausstechen. Außerdem soll der Feldweg „vernünftig ausgebaut“ und für Radfahrer und Fußgänger erschlossen werden. Die mögliche Ansiedlung ist laut Rahnenführer „ein Stück Standortsicherung“ und deshalb zu begrüßen.

Zieht Prezero-Verwaltung nach Barkhausen?

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Porta Westfalica (mig). Der Portaner Stadtrat hat diesen Montag mit dem Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Westernfeld-Ost wesentliche Voraussetzungen für die Ansiedlung der Prezero-Verwaltung in Barkhausen geschaffen. Doch noch hat das Entsorgungsunternehmen nicht entschieden, ob es dorthin auch umziehen wird.

„Das Grundstück nahe dem Klinikum ist vom engeren in den engsten Favoritenkreis gerutscht“, sagte Boris Ziegler, Leiter der Unternehmenskommunikation, im Bezirksausschuss, der wenige Tage vor dem Stadtrat über das Großprojekt diskutierte. Ziegler sprach von „Wachstumsschüben“, die dazu geführt hätten, dass die Hauptverwaltung mit ungefähr 250 Mitarbeitern auf mehrere Standorte im Stadtgebiet verteilt sei, nämlich am Stammsitz in Lerbeck sowie im Bernstein-Gebäude und in der Schalksburgpassage in Hausberge.

Seit 2019 arbeitet ein Projektteam daran, die Einzelbereiche zu einer Zentrale zusammenzuführen, in der dann bis zu 500 Mitarbeiter Platz hätten. Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Ziele: attraktive Arbeitsplätze, hohe digitale und technische Standards, eine gute Erreichbarkeit für alle Mitarbeiter sowie ausreichende Reserven für ein weiteres Wachstum.

Das Gelände am Klinikum (zwischen Kreisstraße, Porta-Allee und Erbeweg) sei bestens für eine Ansiedlung und spätere mögliche Erweiterungen geeignet, findet auch Bezirksausschussvorsitzender Dirk Rahnenführer (SPD). „Für Barkhausen wäre das ein echter Gewinn.“

In zahlreichen Vorgesprächen habe das Unternehmen erfahren, „dass alle Beteiligten ein starkes Interesse an diesem Projekt haben“, sagte Ziegler. Es habe bereits viel „positives Feedback“ gegeben“. Es sei nicht damit zu rechnen, dass das Unternehmen dort Lastwagen abstellen werde, antwortete der Unternehmenssprecher auf die Frage nach dem Verkehrsaufkommen. Ziegler wies im Bezirksausschuss auf eine Reihe von Gutachten (zum Beispiel zur Archäologie) und Genehmigungen hin, die vor einer Ansiedlung vonnöten seien.

Ratsherr Marc Weber (Bündnis 90/Die Grünen) beurteilt das Projekt trotz zusätzlicher Bodenversiegelung positiv. Das Gebiet dort sei längst für Gewerbeansiedlung vorgesehen. „Das Positive überwiegt, für uns ist das sicher eine der einfacheren Entscheidungen.“ Rahnenführer wies darauf hin, dass die maximale Höhe des Gebäudes auf 18 Meter festgesetzt worden sei. Das Haus solle weder durch Architektur oder Höhe herausstechen. Außerdem soll der Feldweg „vernünftig ausgebaut“ und für Radfahrer und Fußgänger erschlossen werden. Die mögliche Ansiedlung ist laut Rahnenführer „ein Stück Standortsicherung“ und deshalb zu begrüßen.

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