"Wilhelm 1896" wieder Publikumsmagnet: Das sagt der Geschäftsführer Lars Rohlfing Jan Lücking Porta Westfalica. Ins Panorama-Restaurant oben am Kaiser ist die Betriebsamkeit zurückgekehrt – ebenso sind es die Gäste. Lars Rohlfing, der Geschäftsführer von „Wilhelm 1896“, spricht gegenüber dem MT derzeit von einer zufriedenstellenden Situation. Hochzeiten, Geburtstage, Firmenfeiern – all das laufe gerade wieder an. Allerdings sei er aufgrund des nahenden Winters auch besorgt, dass ihm das Virus erneut einen Strich durch die Rechnung macht. Außerdem hat er – wie seine Kollegen auch – mit dem Fachkräftemangel in der Gastronomie zu kämpfen. Seit dem 8. Juli 2018 betreibt Rohlfing das Lokal am Besucherzentrum mit der neu angelegten Ringterrasse. In 200 Metern Höhe stehen dort 150 Innen- und 80 Terrassenplätze zur Verfügung. „In der Zeit vor Corona hatten wir an einem guten Tag am Wochenende schon mal 2.500 Besucher hier oben am Denkmal“, sagt Rohlfing. Dann allerdings kam der Lockdown, und damit die Unsicherheit. „Die Corona-Zeit war für uns natürlich schwierig, weil wir kein Mitnahmegeschäft hatten.“ Der Verpächter der Fläche, die WLV-GmbH, habe das Lokal sehr unterstützt und sei ihm in finanzieller Hinsicht entgegengekommen. „Trotzdem ist es einfach psychisch sehr belastend und für die Mitarbeiter natürlich auch anstrengend. Den Angestellten in Kurzarbeit fehlte ja auch das Geld“, sagt Rohlfing. Besonders schlimm sei die Unsicherheit bei der Planung gewesen. Das sei aktuell immer noch ein Riesenproblem, weil er einfach nicht wisse, wohin die Reise gehe. Dennoch hat sich die Entscheidung, das Restaurant oben am Kaiser zu betreiben, für Rohlfing gelohnt: „Das Kaiser-Wilhelm Denkmal ist seit dem Umbau definitiv ein Publikumsmagnet. Es kommen sehr viele Touristen in die Region, darunter sind häufig Busreisen. Die Leute kommen auch aus der Umgebung und haben das Denkmal so noch gar nicht wahrgenommen. Das hat sich jetzt nach dem Umbau geändert“. Man habe einige Besucher aus den Niederlanden, Bayern und Baden-Württemberg, sagt der Gastronom und spricht davon, dass das Denkmal national und darüber hinaus ein Anziehungspunkt ist. Und auch Außer-Haus-Verkauf gebe es. „Das Bier vom Kaiser aus unserem Onlineshop kommt sehr gut an. Das wird für unser Restaurant in der Region gebraut und das gibt es auch sonst nirgendwo anders“, sagt er. In diesem Jahr habe das Lokal, trotz monatelanger Schließung, 1.200 Flaschen verkauft. Normalerweise vertreibt er im Jahr sonst rund 3.600 Flaschen. Speisetechnisch befindet sich das „Wilhelm 1896“ derzeit in der Wildsaison. Das Restaurant sei da generell sehr saisonal aufgestellt und verändere die Speisekarte je nach Jahreszeit. Das sei ihm wichtig. „Jetzt im November wird es Grünkohl, Gänse und Enten geben. Wir wollen hier wirklich Qualität bieten“, sagt Rohlfing. Trotzdem sei es jetzt, nach Corona, schwieriger, den Betrieb zu gewährleisten. Im Moment seien sie beim Personal nicht voll besetzt, weil auch das „Wilhelm 1896“ nur erschwert gastronomisches Fachpersonal finde. „Da gibt es keinen Gastronom, der dieses Problem im Moment nicht hat. Wir suchen vor allem im Service nach Fachpersonal“, sagt der Geschäftsführer. Der Betrieb sei derzeit aber so aufgestellt, dass die Arbeit gut zu schaffen sei. „Wir laufen auch schon wieder auf vollen Touren. Wir sind sehr gut besucht. Die Wochenenden sind komplett ausgebucht“, sagt Lars Rolfing.

"Wilhelm 1896" wieder Publikumsmagnet: Das sagt der Geschäftsführer Lars Rohlfing

Das Foto zeigt die Ringterrasse des „Wilhelm 1896“ am 8. Juli 2018, dem Tag der Eröffnung. Nach dem Lockdown freut sich Geschäftsführer Lars Rohlfing über viele Reservierungen. MT-Archivfoto: Alex Lehn

Porta Westfalica. Ins Panorama-Restaurant oben am Kaiser ist die Betriebsamkeit zurückgekehrt – ebenso sind es die Gäste. Lars Rohlfing, der Geschäftsführer von „Wilhelm 1896“, spricht gegenüber dem MT derzeit von einer zufriedenstellenden Situation. Hochzeiten, Geburtstage, Firmenfeiern – all das laufe gerade wieder an. Allerdings sei er aufgrund des nahenden Winters auch besorgt, dass ihm das Virus erneut einen Strich durch die Rechnung macht. Außerdem hat er – wie seine Kollegen auch – mit dem Fachkräftemangel in der Gastronomie zu kämpfen.

Seit dem 8. Juli 2018 betreibt Rohlfing das Lokal am Besucherzentrum mit der neu angelegten Ringterrasse. In 200 Metern Höhe stehen dort 150 Innen- und 80 Terrassenplätze zur Verfügung. „In der Zeit vor Corona hatten wir an einem guten Tag am Wochenende schon mal 2.500 Besucher hier oben am Denkmal“, sagt Rohlfing.

Dann allerdings kam der Lockdown, und damit die Unsicherheit. „Die Corona-Zeit war für uns natürlich schwierig, weil wir kein Mitnahmegeschäft hatten.“ Der Verpächter der Fläche, die WLV-GmbH, habe das Lokal sehr unterstützt und sei ihm in finanzieller Hinsicht entgegengekommen. „Trotzdem ist es einfach psychisch sehr belastend und für die Mitarbeiter natürlich auch anstrengend. Den Angestellten in Kurzarbeit fehlte ja auch das Geld“, sagt Rohlfing.

Malina Reckordt

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Besonders schlimm sei die Unsicherheit bei der Planung gewesen. Das sei aktuell immer noch ein Riesenproblem, weil er einfach nicht wisse, wohin die Reise gehe.

Dennoch hat sich die Entscheidung, das Restaurant oben am Kaiser zu betreiben, für Rohlfing gelohnt: „Das Kaiser-Wilhelm Denkmal ist seit dem Umbau definitiv ein Publikumsmagnet. Es kommen sehr viele Touristen in die Region, darunter sind häufig Busreisen. Die Leute kommen auch aus der Umgebung und haben das Denkmal so noch gar nicht wahrgenommen. Das hat sich jetzt nach dem Umbau geändert“. Man habe einige Besucher aus den Niederlanden, Bayern und Baden-Württemberg, sagt der Gastronom und spricht davon, dass das Denkmal national und darüber hinaus ein Anziehungspunkt ist.

Und auch Außer-Haus-Verkauf gebe es. „Das Bier vom Kaiser aus unserem Onlineshop kommt sehr gut an. Das wird für unser Restaurant in der Region gebraut und das gibt es auch sonst nirgendwo anders“, sagt er. In diesem Jahr habe das Lokal, trotz monatelanger Schließung, 1.200 Flaschen verkauft. Normalerweise vertreibt er im Jahr sonst rund 3.600 Flaschen.

Speisetechnisch befindet sich das „Wilhelm 1896“ derzeit in der Wildsaison. Das Restaurant sei da generell sehr saisonal aufgestellt und verändere die Speisekarte je nach Jahreszeit. Das sei ihm wichtig. „Jetzt im November wird es Grünkohl, Gänse und Enten geben. Wir wollen hier wirklich Qualität bieten“, sagt Rohlfing.

Trotzdem sei es jetzt, nach Corona, schwieriger, den Betrieb zu gewährleisten. Im Moment seien sie beim Personal nicht voll besetzt, weil auch das „Wilhelm 1896“ nur erschwert gastronomisches Fachpersonal finde. „Da gibt es keinen Gastronom, der dieses Problem im Moment nicht hat. Wir suchen vor allem im Service nach Fachpersonal“, sagt der Geschäftsführer. Der Betrieb sei derzeit aber so aufgestellt, dass die Arbeit gut zu schaffen sei. „Wir laufen auch schon wieder auf vollen Touren. Wir sind sehr gut besucht. Die Wochenenden sind komplett ausgebucht“, sagt Lars Rolfing.

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