Was wird aus Reno? Neubaupläne im Barkhauser Gewerbegebiet Dirk Haunhorst Porta Westfalica-Barkhausen. Die Porta Unternehmensgruppe beschäftigt sich mit Umbauplänen im Gewerbegebiet Barkhausen. Sie bestätigt auf Anfrage, dass zur Attraktivitätssteigerung ein Fachmarktriegel abgetragen und in moderner Bauweise wieder errichtet werden solle. Abriss und Neubau sind für die zweite Jahreshälfte 2021 vorgesehen. Es gebe erste Gespräche mit Mietinteressenten. Einzelheiten zum Umfang des Bauvorhabens und zu den betroffenen Mietern will die Unternehmensgruppe noch nicht mitteilen. Betroffen ist offenbar der Gebäudetrakt an der Feldstraße, in dem sich unter anderem der Schuhhändler Reno befindet. Die Filiale werde voraussichtlich im Sommer 2021 schließen, teilt ein von Reno beauftragtes Medienunternehmen mit. Der Mietvertrag laufe im kommenden Jahr aus. „Wir konnten ihn leider nicht verlängern, da der Vermieter weitergehende Pläne hat und wohl beabsichtigt, die Immobilie baulich zu verändern.“ Gleichwohl gebe es einen engen Dialog mit dem Vermieter. Reno würde sich freuen, die Fläche später nach Umsetzung der Neubaupläne wieder als Mieter nutzen zu können, heißt es. Von einem Umbau der Immobilie war bereits im Frühjahr 2019 die Rede. Damals informierte die Stadtverwaltung die Politiker über einen Bauantrag. Demnach sollte ein Kopfbau an das bestehende Gebäude gesetzt werden. Der neue Trakt war als zweigeschossiger Flachdachbau mit Glasfassade geplant. Ins Erdgeschoss sollten Café-Bäckerei (171 Quadratmeter) und ein Subway-Schnellrestaurant (107 Quadratmeter einziehen. Im Obergeschoss war Platz für Büros vorgesehen. Das Planungsamt hatte damals die Einhaltung der Verkaufsflächenobergrenze geprüft und eine positive Stellungnahme abgegeben. Die Verwaltung bewertete den Bauantrag im März 2019 als unproblematisch, verwirklicht wurde das Projekt bis zum heutigen Tag nicht, obwohl sich bereits Architekten in dem Reno-Gebäude umgesehen hatten, wie eine Mitarbeiterin damals berichtete. Etwaige neue und umfangreichere Pläne für die Gebäudezeile sind weder der Politik noch der Bauverwaltung bekannt. Anscheinend hat auch das Schnellrestaurant weiterhin Interesse am Standort Barkhausen: „Von Subways Seite aus sind die Pläne aktuell, allerdings muss erst der Hauptmietvertrag des Gebäudes auslaufen“, lässt die Franchise-Kette mitteilen. Die bevorstehenden Veränderungen betreffen vermutlich auch den Textil-Discounter Kik, der Mieter von Reno ist. Dass der Schuhhändler Mitte 2021 wahrscheinlich schließen wird, überrascht eine Kik-Mitarbeiterin. Davon sei ihr bislang nichts bekannt, sagte sie dem MT. Eine Anfrage bei der Pressestelle des Discounters ist noch unbeantwortet.

Was wird aus Reno? Neubaupläne im Barkhauser Gewerbegebiet

Bereits Anfang 2019 gab es Umbaupläne für die Gebäudezeile, in der sich auch der Schuhhändler Reno befindet. Vielleicht zieht dort ein Subway-Schnellrestaurant ein. Davon war schon damals die Rede.? MT-Foto: Dirk Haunhorst © dhaunhorst

Porta Westfalica-Barkhausen. Die Porta Unternehmensgruppe beschäftigt sich mit Umbauplänen im Gewerbegebiet Barkhausen. Sie bestätigt auf Anfrage, dass zur Attraktivitätssteigerung ein Fachmarktriegel abgetragen und in moderner Bauweise wieder errichtet werden solle. Abriss und Neubau sind für die zweite Jahreshälfte 2021 vorgesehen. Es gebe erste Gespräche mit Mietinteressenten. Einzelheiten zum Umfang des Bauvorhabens und zu den betroffenen Mietern will die Unternehmensgruppe noch nicht mitteilen.

Betroffen ist offenbar der Gebäudetrakt an der Feldstraße, in dem sich unter anderem der Schuhhändler Reno befindet. Die Filiale werde voraussichtlich im Sommer 2021 schließen, teilt ein von Reno beauftragtes Medienunternehmen mit. Der Mietvertrag laufe im kommenden Jahr aus. „Wir konnten ihn leider nicht verlängern, da der Vermieter weitergehende Pläne hat und wohl beabsichtigt, die Immobilie baulich zu verändern.“ Gleichwohl gebe es einen engen Dialog mit dem Vermieter. Reno würde sich freuen, die Fläche später nach Umsetzung der Neubaupläne wieder als Mieter nutzen zu können, heißt es.

Von einem Umbau der Immobilie war bereits im Frühjahr 2019 die Rede. Damals informierte die Stadtverwaltung die Politiker über einen Bauantrag. Demnach sollte ein Kopfbau an das bestehende Gebäude gesetzt werden. Der neue Trakt war als zweigeschossiger Flachdachbau mit Glasfassade geplant. Ins Erdgeschoss sollten Café-Bäckerei (171 Quadratmeter) und ein Subway-Schnellrestaurant (107 Quadratmeter einziehen. Im Obergeschoss war Platz für Büros vorgesehen.

Das Planungsamt hatte damals die Einhaltung der Verkaufsflächenobergrenze geprüft und eine positive Stellungnahme abgegeben. Die Verwaltung bewertete den Bauantrag im März 2019 als unproblematisch, verwirklicht wurde das Projekt bis zum heutigen Tag nicht, obwohl sich bereits Architekten in dem Reno-Gebäude umgesehen hatten, wie eine Mitarbeiterin damals berichtete. Etwaige neue und umfangreichere Pläne für die Gebäudezeile sind weder der Politik noch der Bauverwaltung bekannt. Anscheinend hat auch das Schnellrestaurant weiterhin Interesse am Standort Barkhausen: „Von Subways Seite aus sind die Pläne aktuell, allerdings muss erst der Hauptmietvertrag des Gebäudes auslaufen“, lässt die Franchise-Kette mitteilen.

Die bevorstehenden Veränderungen betreffen vermutlich auch den Textil-Discounter Kik, der Mieter von Reno ist. Dass der Schuhhändler Mitte 2021 wahrscheinlich schließen wird, überrascht eine Kik-Mitarbeiterin. Davon sei ihr bislang nichts bekannt, sagte sie dem MT. Eine Anfrage bei der Pressestelle des Discounters ist noch unbeantwortet.

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