Wann kommt der Denkmal-Shuttle? Fahrplan verwirrt Kunden Dirk Haunhorst Porta Westfalica. Fährt der Shuttle nun zum Kaiser-Denkmal oder nicht? Diese Frage stellte sich am Samstag eine Familie, die auf dem Parkplatz am Kaiserhof ihr Auto abstellte. „Unsere kleine Tochter fährt gern Bus und außerdem weiß man nie genau, ob oben am Denkmal noch Parkplätze frei sind, selbst wenn dies angezeigt wird“, berichtete der MT-Leser der Redaktion. Doch der Shuttle fuhr nicht und so machten sich am Samstag mindestens zwei wartende Familien enttäuscht auf den Rückweg, erzählte der Leser. Er vermisst einen verständlichen Aushang, wann dort die Busse fahren. „Das ist sicher zurzeit suboptimal“, gibt Matthias Gräbner zu. Der Geschäftsführer des Touristikzentrums Westliches Weserbergland hofft, dass noch im März die Abstimmung mit weiteren Stellen abgeschlossen ist und der Shuttle-Fahrplan für die neue Saison veröffentlicht wird. Man befinde sich derzeit in Gesprächen, um die Taktung auch für den Schiffsanleger und die Freilichtbühne zu optimieren. Im Moment, so Gräbner, gelte der Dezemberfahrplan. Das heißt, dass der Shuttle an Sonn- und Feiertagen im verkürzten Zeitraum zwischen 12 und 16.45 Uhr das Denkmal von den Haltepunkten Bahnhof, Kaiserhof („Unterm Willem“) und „Zur Wittekindsburg“ ansteuere. Der Samstag werde zusätzlich angeboten, wenn ab Mai der Verkehr zum Denkmal deutlich zunehme. Dass der Shuttle am Sonntag zum Denkmal fährt, können Kunden auf dem Fahrplan der Haltstellen nicht erkennen. Dort steht, dass der Bus sonn- und feiertags erst ab dem 1. April verkehrt. Diese Aussage wird sogar noch unterstrichen durch den farblich hervorgehobenen Hinweis, dass der Fahrplan vom 5. Januar 2020 an gültig sei – was im Übrigen dem Hinweis auf der Internetseite des Tourismusverbandes widerspricht. Dort steht: „Bis der Fahrplan 2020 veröffentlicht wird, gelten die Fahrzeiten aus Dezember 2019.“ Dass damit die von Gräbner erwähnten Sonn- und Feiertagszeiten von 12 bis 16.45 Uhr gemeint sind, lässt sich allenfalls auf den zweiten Blick erahnen. Grundsätzlich, so Gräbner, sei das Shuttleangebot, das den Parkplatz am Denkmal und damit die Kaiserstraße entlastet, im vorigen Jahr gut angenommen worden. Der Geschäftsführer erwartet auch 2020 großen Andrang. Viele Busreisegesellschaften entdeckten das Denkmal, wobei abzuwarten sei, wie stark das Coronavirus den Tourismus beeinträchtige. Die große Anziehungskraft des runderneuerten Denkmals und weiterer Sehenswürdigkeiten auf dem Wittekindsberg lasse sich auch an der Zahl der gebuchten Führungen ablesen, sagt Gräbner: 2017 seien es 573 gewesen, 2018 (im Jahr der Wiedereröffnung des Denkmals) bereits 3.239 und 2019 beachtliche 7.146 gebuchte Führungen. Der Autor ist ist erreichbar unterTelefon (0571) 882 164 oderDirk.Haunhorst@MT.de

Wann kommt der Denkmal-Shuttle? Fahrplan verwirrt Kunden

Das Shuttle-Angebot soll die Kaiserstraße und den Parkplatz am Denkmal entlasten. Allerdings ist der ausgehängte Fahrplan verwirrend. Er zeigt nicht an, dass der Bus derzeit sonntags fährt. MT-Foto: Thomas Lieske © lieske

Porta Westfalica. Fährt der Shuttle nun zum Kaiser-Denkmal oder nicht? Diese Frage stellte sich am Samstag eine Familie, die auf dem Parkplatz am Kaiserhof ihr Auto abstellte. „Unsere kleine Tochter fährt gern Bus und außerdem weiß man nie genau, ob oben am Denkmal noch Parkplätze frei sind, selbst wenn dies angezeigt wird“, berichtete der MT-Leser der Redaktion. Doch der Shuttle fuhr nicht und so machten sich am Samstag mindestens zwei wartende Familien enttäuscht auf den Rückweg, erzählte der Leser. Er vermisst einen verständlichen Aushang, wann dort die Busse fahren.

„Das ist sicher zurzeit suboptimal“, gibt Matthias Gräbner zu. Der Geschäftsführer des Touristikzentrums Westliches Weserbergland hofft, dass noch im März die Abstimmung mit weiteren Stellen abgeschlossen ist und der Shuttle-Fahrplan für die neue Saison veröffentlicht wird. Man befinde sich derzeit in Gesprächen, um die Taktung auch für den Schiffsanleger und die Freilichtbühne zu optimieren.

"Gültig ab dem 5. Januar" steht auf dem Fahrplan, demzufolge dürfte erst von April an der Bus kommen. Tatsächlich fährt er zurzeit aber schon sonntags. - © Foto: pr
"Gültig ab dem 5. Januar" steht auf dem Fahrplan, demzufolge dürfte erst von April an der Bus kommen. Tatsächlich fährt er zurzeit aber schon sonntags. - © Foto: pr

Im Moment, so Gräbner, gelte der Dezemberfahrplan. Das heißt, dass der Shuttle an Sonn- und Feiertagen im verkürzten Zeitraum zwischen 12 und 16.45 Uhr das Denkmal von den Haltepunkten Bahnhof, Kaiserhof („Unterm Willem“) und „Zur Wittekindsburg“ ansteuere. Der Samstag werde zusätzlich angeboten, wenn ab Mai der Verkehr zum Denkmal deutlich zunehme.

Dass der Shuttle am Sonntag zum Denkmal fährt, können Kunden auf dem Fahrplan der Haltstellen nicht erkennen. Dort steht, dass der Bus sonn- und feiertags erst ab dem 1. April verkehrt. Diese Aussage wird sogar noch unterstrichen durch den farblich hervorgehobenen Hinweis, dass der Fahrplan vom 5. Januar 2020 an gültig sei – was im Übrigen dem Hinweis auf der Internetseite des Tourismusverbandes widerspricht. Dort steht: „Bis der Fahrplan 2020 veröffentlicht wird, gelten die Fahrzeiten aus Dezember 2019.“ Dass damit die von Gräbner erwähnten Sonn- und Feiertagszeiten von 12 bis 16.45 Uhr gemeint sind, lässt sich allenfalls auf den zweiten Blick erahnen.

Grundsätzlich, so Gräbner, sei das Shuttleangebot, das den Parkplatz am Denkmal und damit die Kaiserstraße entlastet, im vorigen Jahr gut angenommen worden. Der Geschäftsführer erwartet auch 2020 großen Andrang. Viele Busreisegesellschaften entdeckten das Denkmal, wobei abzuwarten sei, wie stark das Coronavirus den Tourismus beeinträchtige.

Die große Anziehungskraft des runderneuerten Denkmals und weiterer Sehenswürdigkeiten auf dem Wittekindsberg lasse sich auch an der Zahl der gebuchten Führungen ablesen, sagt Gräbner: 2017 seien es 573 gewesen, 2018 (im Jahr der Wiedereröffnung des Denkmals) bereits 3.239 und 2019 beachtliche 7.146 gebuchte Führungen.

Der Autor ist ist erreichbar unterTelefon (0571) 882 164 oderDirk.Haunhorst@MT.de

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