Wacholderdrosseln und Schwäne in Eisbergen gesichtet 20 Naturfreunde bei Wintervogelexkursion Porta Westfalica-Eisbergen (mt/GB). Eine Wintervogelexkursion fand im Naturschutzgebiet Modde in Eisbergen statt. 20 Naturinteressierte folgten der Einladung der Vereine Naturschutz und Heimatpflege Porta (NHP) und der AG Natur- und Umweltschutz Bad Oeynhausen. Die Leitung der Exkursion hatte der Vlothoer Ornithologe Jörg Hadasch.Am Weserufer konnten zwei Zugvogelschwärme mit Kormoranen beobachtet werden, die gerade ihre Formation wechselten. Dieses tun sie nach Auskunft von Landschaftswart Erwin Mattegiet, um ausdauernder und energiesparender fliegen zu können und den vorderen Vögeln, meist erfahrene Altvögel, eine Verschnaufpause zu gönnen.Dann nahmen drei Höckerschwäne Kurs auf die Gruppe. Angesichts einer Flügelspannweite von bis zu 2,40 Metern empfahlen einige Teilnehmer: "Duckt euch".Jörg Hadasch entdeckte einen Kormoran und Nil- und Graugänse, die Rast auf der anderen Uferseite machten. Diese konnten gut durch sein Spektiv beobachtet werden.Ausserdem wurden viele Schellenten im Flug beobachtet. Im Flug klingen die Flügellaute wie Schellen - ein schnell erkennbares Merkmal, um die Entenart zu identifizieren.Der Weg führte die Gruppe um einen See. Den Schwarm Vögel, der über die Baumkronen hinwegflog, hielten einige für Seidenschwänze oder Stare, doch nach Auskunft von Jörg Hadasch handelte sich um Wacholderdrosseln.Wanderfalke inspiziert NistkastenAls Ziel der Exkursion stand der Gruppe eine Beobachtungshütte zur Verfügung. Von dort aus konnten Reiher- und Schellenten ungestört beobachtet werden.Über die Zunahme der Weißstörche berichtete Erwin Mattegiet. 2011 gab es im Mühlenkreis 34 erfolgreiche Brutpaare, deren Zahl 2012 auf 42 Paare anstieg.Zum Abschluss machten die Naturfreunde Halt am Kraftwerk Veltheim. Dort konnten sie einen Wanderfalken beobachten, der gerade den Nistkasten inspizierte, was auf die beginnende Brut hindeutete.

Wacholderdrosseln und Schwäne in Eisbergen gesichtet

Porta Westfalica-Eisbergen (mt/GB). Eine Wintervogelexkursion fand im Naturschutzgebiet Modde in Eisbergen statt.

Ein beliebtes Objekt bei der Exkursion. - © Foto: pr
Ein beliebtes Objekt bei der Exkursion. - © Foto: pr

20 Naturinteressierte folgten der Einladung der Vereine Naturschutz und Heimatpflege Porta (NHP) und der AG Natur- und Umweltschutz Bad Oeynhausen. Die Leitung der Exkursion hatte der Vlothoer Ornithologe Jörg Hadasch.

Am Weserufer konnten zwei Zugvogelschwärme mit Kormoranen beobachtet werden, die gerade ihre Formation wechselten. Dieses tun sie nach Auskunft von Landschaftswart Erwin Mattegiet, um ausdauernder und energiesparender fliegen zu können und den vorderen Vögeln, meist erfahrene Altvögel, eine Verschnaufpause zu gönnen.

Dann nahmen drei Höckerschwäne Kurs auf die Gruppe. Angesichts einer Flügelspannweite von bis zu 2,40 Metern empfahlen einige Teilnehmer: "Duckt euch".

Jörg Hadasch entdeckte einen Kormoran und Nil- und Graugänse, die Rast auf der anderen Uferseite machten. Diese konnten gut durch sein Spektiv beobachtet werden.

Ausserdem wurden viele Schellenten im Flug beobachtet. Im Flug klingen die Flügellaute wie Schellen - ein schnell erkennbares Merkmal, um die Entenart zu identifizieren.

Der Weg führte die Gruppe um einen See. Den Schwarm Vögel, der über die Baumkronen hinwegflog, hielten einige für Seidenschwänze oder Stare, doch nach Auskunft von Jörg Hadasch handelte sich um Wacholderdrosseln.

Wanderfalke inspiziert Nistkasten

Als Ziel der Exkursion stand der Gruppe eine Beobachtungshütte zur Verfügung. Von dort aus konnten Reiher- und Schellenten ungestört beobachtet werden.

Über die Zunahme der Weißstörche berichtete Erwin Mattegiet. 2011 gab es im Mühlenkreis 34 erfolgreiche Brutpaare, deren Zahl 2012 auf 42 Paare anstieg.

Zum Abschluss machten die Naturfreunde Halt am Kraftwerk Veltheim. Dort konnten sie einen Wanderfalken beobachten, der gerade den Nistkasten inspizierte, was auf die beginnende Brut hindeutete.

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