Vorstand gewählt, Holtruper Heimatverein gerettet Porta Westfalica-Holtrup. Die Zukunft des traditionsreichen Holtruper Heimatvereins ist gesichert. In der Hauptversammlung konnten sämtliche Vorstandsposten neu besetzt werden, Der Verein besteht dank des Generationenwechsels weiter. Erleichtert äußerte sich die langjährige Vorsitzende Gerda Schröder: „Vor der Versammlung wussten wir nicht, ob sich der Verein auflösen muss, oder ob er weiter besteht. Der bisherige Vorstand stellte sich nämlich keiner erneuten Wahl.“Während der Sitzung erklärten sich die Mitglieder der bisherigen „Dorfgemeinschaft Holtrup“, die als ein wesentliches Ziel das Dörphus erhalten möchte, zur Führung des Heimatvereins bereit. Hintergrund: Das neue Gremium trat im vorletzten Jahr auf den Plan, als bekannt wurde, dass der Heimatverein das Dörphus am Schmalenbachweg nicht mehr schultern kann. Zunächst wollten die Dörphus-Retter als eigenständiger Verein neben dem Heimatverein agieren. Nun kamen die Akteure überein, den Neustart im Heimatverein anzugehen.Zur neuen Vereins-Vorsitzenden wurde Nadine Thielking gewählt, zu ihrem Vertreter Lars-Uwe Hofmeister. Schriftführerin ist Melanie Seckler und die Kasse führt Dr. Sylvia Arnold. Alle Wahlen erfolgten einstimmig. Die ersten Glückwünsche sprachen dem neuen Führungsgremium Gerda Schröder und die ehemalige Schriftführerin Helga Kohlmeier aus.„Der Schritt war für uns relativ einfach, denn unser Dorfgemeinschafts-Verein ist im Vereinsregister noch nicht eingetragen und das soll nun auch so bleiben, denn wir gehen im Heimatverein auf“, berichtete Nadine Thielking. Der Heimatverein solle nun eingetragen werden, denn auch das sei bislang nicht geschehen.Die neue Vereinsleitung will die Gemeinschaft stärken, Schwung ins Dorfleben bringen sowie Jung und Alt ins Boot holen. Nähe soll durch einen zentralen Treffpunkt, das Dörphus, für alle entstehen. Neue Mitglieder aller Altersstufen seien willkommen.„Der Heimatverein hat so große Verdienste ums Dorfleben, hat in vergangenen Jahrzehnten für gemeinsame Feste gesorgt und unser Brauchtum bewahrt“, lobt die gebürtige Holtruperin Nadine Thielking. Die Mutter von zwei Töchtern hat als Kind miterlebt, wie sich ihr Großvater, der frühere Bürgermeister Heinrich Vauth, mit Gleichgesinnten für den Heimatverein einsetzte. Sie möchte dieses Erbe für die Zukunft bewahren.Gerda Schröder verspricht, dem neu gewählten Vorstand mit Rat und Tat zur Seite zu stehen: „Als Ortsheimatpflegerin bin ich dem Heimatverein ohnehin verbunden.“ Sie betont, dass ihr die dörflichen Trachten und die Bodendenkmäler ganz besonders am Herzen liegen und weiterhin einen hohen Stellenwert einnehmen. Geologische und geografische Führungen durch ihren Heimatort, der rund 1.100 Einwohner hat, will sie nach wie vor anbieten. Spätestens im kommenden Frühsommer möchte der Verein am Schlossberg eine neue Holzbrücke präsentieren können. Dann soll der Fußweg wieder über die Brücke zur Fliehburg führen mit Blick auf die Furt durch die Weser. Für die zurzeit gesperrte marode Brücke und deren Neubau stellte die Stadt dem Bezirksausschuss 1.400 Euro zur Verfügung. „Dieses Geld muss bis zum Jahresende verbraucht sein“, sagt Nadine Thielking. „Wir werden umgehend das Material kaufen. Damit ist der zur Verfügung stehende Betrag verbraucht. Eventuell beginnen die Bauarbeiten noch in diesem Jahr.“ Holtruper Vereine hätten bereits tatkräftige Hilfe zugesagt

Vorstand gewählt, Holtruper Heimatverein gerettet

Ein Projekt des Heimatvereins:; Die marode Brücke am Schlossberg wird bald erneuert. Foto: Gisela schwarze

Porta Westfalica-Holtrup. Die Zukunft des traditionsreichen Holtruper Heimatvereins ist gesichert. In der Hauptversammlung konnten sämtliche Vorstandsposten neu besetzt werden, Der Verein besteht dank des Generationenwechsels weiter.

Erleichtert äußerte sich die langjährige Vorsitzende Gerda Schröder: „Vor der Versammlung wussten wir nicht, ob sich der Verein auflösen muss, oder ob er weiter besteht. Der bisherige Vorstand stellte sich nämlich keiner erneuten Wahl.“

Während der Sitzung erklärten sich die Mitglieder der bisherigen „Dorfgemeinschaft Holtrup“, die als ein wesentliches Ziel das Dörphus erhalten möchte, zur Führung des Heimatvereins bereit. Hintergrund: Das neue Gremium trat im vorletzten Jahr auf den Plan, als bekannt wurde, dass der Heimatverein das Dörphus am Schmalenbachweg nicht mehr schultern kann. Zunächst wollten die Dörphus-Retter als eigenständiger Verein neben dem Heimatverein agieren. Nun kamen die Akteure überein, den Neustart im Heimatverein anzugehen.

Zur neuen Vereins-Vorsitzenden wurde Nadine Thielking gewählt, zu ihrem Vertreter Lars-Uwe Hofmeister. Schriftführerin ist Melanie Seckler und die Kasse führt Dr. Sylvia Arnold. Alle Wahlen erfolgten einstimmig. Die ersten Glückwünsche sprachen dem neuen Führungsgremium Gerda Schröder und die ehemalige Schriftführerin Helga Kohlmeier aus.

„Der Schritt war für uns relativ einfach, denn unser Dorfgemeinschafts-Verein ist im Vereinsregister noch nicht eingetragen und das soll nun auch so bleiben, denn wir gehen im Heimatverein auf“, berichtete Nadine Thielking. Der Heimatverein solle nun eingetragen werden, denn auch das sei bislang nicht geschehen.

Die neue Vereinsleitung will die Gemeinschaft stärken, Schwung ins Dorfleben bringen sowie Jung und Alt ins Boot holen. Nähe soll durch einen zentralen Treffpunkt, das Dörphus, für alle entstehen. Neue Mitglieder aller Altersstufen seien willkommen.

„Der Heimatverein hat so große Verdienste ums Dorfleben, hat in vergangenen Jahrzehnten für gemeinsame Feste gesorgt und unser Brauchtum bewahrt“, lobt die gebürtige Holtruperin Nadine Thielking. Die Mutter von zwei Töchtern hat als Kind miterlebt, wie sich ihr Großvater, der frühere Bürgermeister Heinrich Vauth, mit Gleichgesinnten für den Heimatverein einsetzte. Sie möchte dieses Erbe für die Zukunft bewahren.

Gerda Schröder verspricht, dem neu gewählten Vorstand mit Rat und Tat zur Seite zu stehen: „Als Ortsheimatpflegerin bin ich dem Heimatverein ohnehin verbunden.“ Sie betont, dass ihr die dörflichen Trachten und die Bodendenkmäler ganz besonders am Herzen liegen und weiterhin einen hohen Stellenwert einnehmen. Geologische und geografische Führungen durch ihren Heimatort, der rund 1.100 Einwohner hat, will sie nach wie vor anbieten.

Malina Reckordt

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Spätestens im kommenden Frühsommer möchte der Verein am Schlossberg eine neue Holzbrücke präsentieren können. Dann soll der Fußweg wieder über die Brücke zur Fliehburg führen mit Blick auf die Furt durch die Weser. Für die zurzeit gesperrte marode Brücke und deren Neubau stellte die Stadt dem Bezirksausschuss 1.400 Euro zur Verfügung. „Dieses Geld muss bis zum Jahresende verbraucht sein“, sagt Nadine Thielking. „Wir werden umgehend das Material kaufen. Damit ist der zur Verfügung stehende Betrag verbraucht. Eventuell beginnen die Bauarbeiten noch in diesem Jahr.“ Holtruper Vereine hätten bereits tatkräftige Hilfe zugesagt

Der neue Vorstand verabschiedet Gerda Schröder und Helga Kohlmeier (vorn von links) mit Blumen. Foto: privat - © SChwarze
Der neue Vorstand verabschiedet Gerda Schröder und Helga Kohlmeier (vorn von links) mit Blumen. Foto: privat - © SChwarze
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