Viele Brände und zwei Neue: So lief das Corona-Jahr für die Feuerwehr Hausberge Porta Westfalica-Hausberge (mt/lies). Viele Dinge beschäftigen derzeit die Mitglieder der Löschgruppe Hausberge: Neubau des Gerätehauses am Frettholzweg, die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, Zusammenarbeit mit anderen Löschgruppen. Das wurde jüngst auf der verspäteten Jahreshauptversammlung deutlich. Die im vergangenen Jahr andauernden Bauarbeiten auf der Bundesstraße 482 im Bereich des Fährangers beeinträchtigten die Erreichbarkeit der Feuer- und Rettungswache für die ehrenamtlichen Kameraden erheblich. Die dadurch bedingte zwischenzeitliche Stationierung des Mannschaftstransportfahrzeuges der Löschgruppe im ehemaligen Gerätehaus am Kirchsiek zeigte Wirkung. So konnte ein Teil der Mannschaft ausrücken, ohne durch die Baustelle fahren zu müssen. „Trotz allen Mehraufwands, der sich durch den Betrieb von zwei Standorten ergeben hat, war diese pragmatische Lösung ein echter Gewinn für uns“, konstatiert Löschgruppenführer Thomas Horn. Auch in 2021 wurde der Standort weiter genutzt; mit dem Ende der Bauarbeiten konnte das Fahrzeug mittlerweile wieder an seinen ursprünglichen Platz in der Feuer- und Rettungswache zurückkehren. Der Baubeginn des neuen Gerätehauses soll noch 2021 erfolgen und die Fertigstellung ist für 2022 geplant. Löschgruppenführer Thomas Horn berichtete, dass es kürzlich bereits ein erstes gemeinsames Gespräch mit Vertretern beider Löschgruppen sowie der Wehrführung und Vertretern der Stadt gegeben hat. Die beiden Löschgruppenführungen stehen auch bezüglich der Zusammenführung der Einsatzabteilungen schon in engem Kontakt. So ist geplant bereits in den kommenden Monaten verstärkt gemeinsame Dienste und Ausbildung durchzuführen. Im Jahr 2020 wurde die Löschgruppe Hausberge zu 54 Einsätzen alarmiert, drei Einsätze weniger als im Vorjahr. Jedoch haben sich die Brandeinsätze im Vergleich zu 2019 fast vervierfacht. In der Seniorenresidenz Sophienhof in Hausberge sorgte ein Zimmerbrand für einen größeren Einsatz. Im September gab es innerhalb einer Woche gleich drei mehrstündige, nächtliche Brandeinsätze: ein Wohnhausbrand in Neesen, ein Garagenbrand ebenfalls in Neesen sowie der Brand einer ehemaligen Möbelfabrik in Vennebeck. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung erhielten Christian Bick und Andreas Wehking eine Ehrung für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Im Jahr 2020 konnte die Löschgruppe ferner zwei neue Kameraden aufnehmen: Peter Rutz und Günther Zdarsky. In der Jugendfeuerwehr Hausberge waren 2020 acht Mädchen und vier Jungen unter der Leitung von Jugendfeuerwehrwart Christian Bick und seinem Stellvertreter Philipp Metzner aktiv. Für die Kinder und Jugendlichen war das Jahr ganz besonders schwer. Die Einschränkungen beim Dienstbetrieb waren erheblich und mussten nicht zuletzt auch so konsequent umgesetzt werden, um die Einsatzbereitschaft der aktiven Kameradinnen und Kameraden nicht zu gefährden. Um den Kontakt zu den Jugendfeuerwehrlern zu halten, haben die Betreuer seit November wöchentliche Online-Dienste angeboten. Auch die Jugendwehr Hausberge plant in den kommenden Monaten verstärkt Dienste mit der Jugendgruppe aus Lohfeld anzubieten. Die Gruppen haben auch in der Vergangenheit schon häufig Aktionen unternommen.

Viele Brände und zwei Neue: So lief das Corona-Jahr für die Feuerwehr Hausberge

Freude bei Neuen und Geehrten: Peter Rutz (Neuaufnahme/von links), Dennis Otte (30 Jahre), Andreas Wehking (25), Günther Zdarsky (neu), Gregor Preußer (Stellvertretender Löschgruppenführer), Hansfried Kuhnke (Stellvertretender Leiter Feuerwehr), Thomas Horn (Löschgruppenführer), Christian Bick (25). Foto: privat

Porta Westfalica-Hausberge (mt/lies). Viele Dinge beschäftigen derzeit die Mitglieder der Löschgruppe Hausberge: Neubau des Gerätehauses am Frettholzweg, die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, Zusammenarbeit mit anderen Löschgruppen. Das wurde jüngst auf der verspäteten Jahreshauptversammlung deutlich.

Die im vergangenen Jahr andauernden Bauarbeiten auf der Bundesstraße 482 im Bereich des Fährangers beeinträchtigten die Erreichbarkeit der Feuer- und Rettungswache für die ehrenamtlichen Kameraden erheblich. Die dadurch bedingte zwischenzeitliche Stationierung des Mannschaftstransportfahrzeuges der Löschgruppe im ehemaligen Gerätehaus am Kirchsiek zeigte Wirkung. So konnte ein Teil der Mannschaft ausrücken, ohne durch die Baustelle fahren zu müssen.

„Trotz allen Mehraufwands, der sich durch den Betrieb von zwei Standorten ergeben hat, war diese pragmatische Lösung ein echter Gewinn für uns“, konstatiert Löschgruppenführer Thomas Horn. Auch in 2021 wurde der Standort weiter genutzt; mit dem Ende der Bauarbeiten konnte das Fahrzeug mittlerweile wieder an seinen ursprünglichen Platz in der Feuer- und Rettungswache zurückkehren.


Der Baubeginn des neuen Gerätehauses soll noch 2021 erfolgen und die Fertigstellung ist für 2022 geplant. Löschgruppenführer Thomas Horn berichtete, dass es kürzlich bereits ein erstes gemeinsames Gespräch mit Vertretern beider Löschgruppen sowie der Wehrführung und Vertretern der Stadt gegeben hat. Die beiden Löschgruppenführungen stehen auch bezüglich der Zusammenführung der Einsatzabteilungen schon in engem Kontakt. So ist geplant bereits in den kommenden Monaten verstärkt gemeinsame Dienste und Ausbildung durchzuführen.

Im Jahr 2020 wurde die Löschgruppe Hausberge zu 54 Einsätzen alarmiert, drei Einsätze weniger als im Vorjahr. Jedoch haben sich die Brandeinsätze im Vergleich zu 2019 fast vervierfacht. In der Seniorenresidenz Sophienhof in Hausberge sorgte ein Zimmerbrand für einen größeren Einsatz. Im September gab es innerhalb einer Woche gleich drei mehrstündige, nächtliche Brandeinsätze: ein Wohnhausbrand in Neesen, ein Garagenbrand ebenfalls in Neesen sowie der Brand einer ehemaligen Möbelfabrik in Vennebeck.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung erhielten Christian Bick und Andreas Wehking eine Ehrung für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Im Jahr 2020 konnte die Löschgruppe ferner zwei neue Kameraden aufnehmen: Peter Rutz und Günther Zdarsky.

In der Jugendfeuerwehr Hausberge waren 2020 acht Mädchen und vier Jungen unter der Leitung von Jugendfeuerwehrwart Christian Bick und seinem Stellvertreter Philipp Metzner aktiv. Für die Kinder und Jugendlichen war das Jahr ganz besonders schwer. Die Einschränkungen beim Dienstbetrieb waren erheblich und mussten nicht zuletzt auch so konsequent umgesetzt werden, um die Einsatzbereitschaft der aktiven Kameradinnen und Kameraden nicht zu gefährden. Um den Kontakt zu den Jugendfeuerwehrlern zu halten, haben die Betreuer seit November wöchentliche Online-Dienste angeboten. Auch die Jugendwehr Hausberge plant in den kommenden Monaten verstärkt Dienste mit der Jugendgruppe aus Lohfeld anzubieten. Die Gruppen haben auch in der Vergangenheit schon häufig Aktionen unternommen.

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