Verein Naturschutz und Heimatpflege Porta ausgezeichnet Eon Westfalen Weser belohnt Einsatz für alte Obstsorten / 3750 Euro für "Leuchtturmprojekt" Porta Westfalica/Paderborn (mt/dh). Erfolg für den Verein Naturschutz und Heimatpflege Porta: Die Initiative "Alte Obstsorten-Vielfalt für Portaner Bürger" ist von Eon Westfalen Weser ausgezeichnet worden. Als Belohnung erhält der Verein 3750 Euro. Zum vierten Mal hatte der Energieversorger unter dem Motto "Ideen werden Wirklichkeit - 100 Förderpakete für Vereine in der Region!" zum Wettbewerb aufgerufen, um vorbildliche ehrenamtliche Projekte auszuzeichnen. Mehr als 170 Vereine und Institutionen aus dem Eon-Netzgebiet hatten sich beworben, teilt Eon in einer Presseerklärung mit. Eine Jury filterte die herausragenden Ideen heraus und benannte insgesamt acht Leuchtturmprojekte - eines davon ist der Portaner Einsatz für alte Obstsorten.Die NHP-Mitglieder kümmern sich um historische Obstbaumsorten, die früher in der Region vorhanden waren, und bauen diese als Neuanpflanzungen wieder auf. Patenschaften für die Pflege der Bäume werden vergeben und in Informationsveranstaltungen werden die Bürger mit den Verwertungsmöglichkeiten vertraut gemacht. Damit möchte der Verein für biologische Vielfalt werben. Das Preisgeld soll ganz im Sinne des ausgezeichneten Projektes verwendet werden, teilte NHP-Vorsitzender Herbert Wiese gestern dem MT mit. So sollen Lücken, die eingegangene oder umgestürzte Obstbäume an städtischen Straßen hinterlassen hätten, aufgefüllt werden. "Vor allem möchten wir die Bevölkerung für dieses Thema sensibilisieren." Der Verein freue sich über Menschen, die in der Nähe neu gepflanzter Bäume wohnten und sich um diese kümmerten.Henning Probst, Vorstandsvorsitzender von Eon Westfalen Weser: "Durch die Fördermittel sollen die Vereine den finanziellen Anschub erhalten, den sie benötigen, um ihre Projekte umsetzen zu können." Die Höhe der Fördersummen werde maßgeblich von den Angaben der Vereine beeinflusst, wie viel sie zur Umsetzung der Ideen benötigten. Die acht Leuchtturmprojekte sind mit Summen zwischen 1000 und 15000 Euro dotiert.Eon entwickelte das Förderkonzept mit Prof. Dr. Sebastian Braun, Leiter des Forschungszentrums für bürgerschaftliches Engagement an der Humboldt-Universität zu Berlin. Braun zeigte während der Preisverleihung auf, dass bei der Bewertung nicht die "Größe" ausschlaggebend sei. "Wichtiger erscheint uns, dass die Projekte neuartige Ansätze haben und die Ideen zeitnah und realistisch umsetzbar sind. Wir möchten Projekte fördern, die Vorbild für andere sein können." Neben Probst und Braun gehören zur Jury: Andrea Hankeln, Familienministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, und Thomas Böhme, Staatskanzlei Niedersachsen.

Verein Naturschutz und Heimatpflege Porta ausgezeichnet

Porta Westfalica/Paderborn (mt/dh). Erfolg für den Verein Naturschutz und Heimatpflege Porta: Die Initiative "Alte Obstsorten-Vielfalt für Portaner Bürger" ist von Eon Westfalen Weser ausgezeichnet worden. Als Belohnung erhält der Verein 3750 Euro.

Setzen sich für die Obstvielfalt in der Region ein. Herbert Wiese (2.v.l.) und Margrit Meier vom Portaner Naturschutz- und Heimatpflegeverein und Bürgermeister Stephan Böhme (r.) nehmen in Paderborn die Auszeichnung von Henning Probst, Vorstandsvorsitzender Eon Westfalen Weser, entgegen. - © Foto: pr
Setzen sich für die Obstvielfalt in der Region ein. Herbert Wiese (2.v.l.) und Margrit Meier vom Portaner Naturschutz- und Heimatpflegeverein und Bürgermeister Stephan Böhme (r.) nehmen in Paderborn die Auszeichnung von Henning Probst, Vorstandsvorsitzender Eon Westfalen Weser, entgegen. - © Foto: pr

Zum vierten Mal hatte der Energieversorger unter dem Motto "Ideen werden Wirklichkeit - 100 Förderpakete für Vereine in der Region!" zum Wettbewerb aufgerufen, um vorbildliche ehrenamtliche Projekte auszuzeichnen. Mehr als 170 Vereine und Institutionen aus dem Eon-Netzgebiet hatten sich beworben, teilt Eon in einer Presseerklärung mit. Eine Jury filterte die herausragenden Ideen heraus und benannte insgesamt acht Leuchtturmprojekte - eines davon ist der Portaner Einsatz für alte Obstsorten.

Die NHP-Mitglieder kümmern sich um historische Obstbaumsorten, die früher in der Region vorhanden waren, und bauen diese als Neuanpflanzungen wieder auf. Patenschaften für die Pflege der Bäume werden vergeben und in Informationsveranstaltungen werden die Bürger mit den Verwertungsmöglichkeiten vertraut gemacht. Damit möchte der Verein für biologische Vielfalt werben. Das Preisgeld soll ganz im Sinne des ausgezeichneten Projektes verwendet werden, teilte NHP-Vorsitzender Herbert Wiese gestern dem MT mit. So sollen Lücken, die eingegangene oder umgestürzte Obstbäume an städtischen Straßen hinterlassen hätten, aufgefüllt werden. "Vor allem möchten wir die Bevölkerung für dieses Thema sensibilisieren." Der Verein freue sich über Menschen, die in der Nähe neu gepflanzter Bäume wohnten und sich um diese kümmerten.

Henning Probst, Vorstandsvorsitzender von Eon Westfalen Weser: "Durch die Fördermittel sollen die Vereine den finanziellen Anschub erhalten, den sie benötigen, um ihre Projekte umsetzen zu können." Die Höhe der Fördersummen werde maßgeblich von den Angaben der Vereine beeinflusst, wie viel sie zur Umsetzung der Ideen benötigten. Die acht Leuchtturmprojekte sind mit Summen zwischen 1000 und 15000 Euro dotiert.

Eon entwickelte das Förderkonzept mit Prof. Dr. Sebastian Braun, Leiter des Forschungszentrums für bürgerschaftliches Engagement an der Humboldt-Universität zu Berlin. Braun zeigte während der Preisverleihung auf, dass bei der Bewertung nicht die "Größe" ausschlaggebend sei. "Wichtiger erscheint uns, dass die Projekte neuartige Ansätze haben und die Ideen zeitnah und realistisch umsetzbar sind. Wir möchten Projekte fördern, die Vorbild für andere sein können." Neben Probst und Braun gehören zur Jury: Andrea Hankeln, Familienministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, und Thomas Böhme, Staatskanzlei Niedersachsen.

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