Update: Schwerverletzte nach Kollision in Möllbergen - flüchtete der Verursacher vom Unfallort? Porta Westfalica Möllbergen (mt/ps). Bei einem Verkehrsunfall hat sich eine 56-jährige Autofahrerin aus Porta Westfalica schwere Verletzungen zugezogen. Wie die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica mitteilt, sei sie am Mittwochabend gegen 19.40 Uhr auf der Möllberger Straße mit ihrem Kleinwagen mit einem SUV kollidiert. Die Frau musste vor Ort von einem Notarzt behandelt werden, der Fahrer des BMW SUV befand sich bei Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr im Auto und war auch im Nachgang an der Unfallstelle nicht mehr auffindbar. Wie die Polizei nun mitteilt, habe sich der Halter des verunfallten BMW knapp eineinhalb Stunden nach dem Unfall auf der Polizeiwache in Minden gemeldet. Gegenüber den Beamten machte er eher vage und nicht gänzlich nachvollziehbare Angaben zu einem mutmaßlich anderen Fahrer. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld wurde dem Mann, der von der Polizei als Verdächtiger genannt wird,  Blutproben entnommen und die Oberbekleidung sichergestellt. Nach Angaben der Feuerwehr kam es kurz hinter der Autobahnbrücke auf der Möllberger Straße zur folgenschweren Kollision. Bei Eintreffen der Feuerwehr lag ein weißer Citroën-Kleinwagen mit starken Zerstörungen im Frontbereich an der Böschung an der Brücke. In dem Kleinwagen befand sich die Frau, die sich schwer verletzt hatte. Der Rettungsdienst und Notarzt versorgten die Frau zunächst im Fahrzeug, sie wurde im Anschluss von den Rettungskräfte mit einem Spineboard aus dem Fahrzeug gehoben. Nach Versorgung in einem Rettungswagen wurde sie ins Klinikum Minden gebracht. Etwa 50 Meter von dem Kleinwagen entfernt stand ein weißer BMW-SUV im Seitenstreifen entgegen der Fahrtrichtung. Der BMW war im Bereich des linken Vorderrads stark beschädigt. Bei Eintreffen der Feuerwehr befand sich keine Person mehr im Fahrzeug oder an der Unfallstelle. Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei suchten die Umgebung nach Verletzten ab, wurden aber nicht fündig. "Über den Verbleib der Person aus dem BMW ist der Feuerwehr nichts bekannt", heißt es von Feuerwehr-Pressesprecher Michael Horst. Im Rahmen der Unfallaufnahme konnten die Beamten der Polizei im und neben dem Wagen allerdings persönliche Gegenstände des Fahrzeughalters auffinden. Zudem lag im Fahrzeug ein offenbar gefälschter Impfpass mit drei eingetragenen Covid-Impfungen. Dieser sowie das Auto wurden sichergestellt. Nach Versorgung der verletzten Frau nahm die Polizei den Unfall auf, ein Bergungsunternehmen sorgte für den Abtransport der beiden Fahrzeuge Die Löschgruppe Veltheim-Möllbergen unterstützte die Polizei bei der Unfallaufnahme und leuchtete die Einsatzstelle aus. Gegen 22.25 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Neben der Löschgruppe Veltheim-Möllbergen waren unter der Leitung von Sebastian Becker und Jan Schlenkser auch Kräfte der Hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache sowie der ehrenamtlichen Löschgruppe Holzhausen, der Einsatzführungsdienst, die Einsatzdokumentation, zwei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort. Die Möllberger Straße war während des Einsatzes für rund drei Stunden komplett gesperrt und der Verkehr abgeleitet.
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Update: Schwerverletzte nach Kollision in Möllbergen - flüchtete der Verursacher vom Unfallort?

Die Fahrerin des Kleinwagens zog sich schwere Verletzungen bei dem Zusammenstoß zu. Foto: © Feuerwehr Porta/Michael Horst

Porta Westfalica Möllbergen (mt/ps). Bei einem Verkehrsunfall hat sich eine 56-jährige Autofahrerin aus Porta Westfalica schwere Verletzungen zugezogen. Wie die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica mitteilt, sei sie am Mittwochabend gegen 19.40 Uhr auf der Möllberger Straße mit ihrem Kleinwagen mit einem SUV kollidiert. Die Frau musste vor Ort von einem Notarzt behandelt werden, der Fahrer des BMW SUV befand sich bei Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr im Auto und war auch im Nachgang an der Unfallstelle nicht mehr auffindbar.

Wie die Polizei nun mitteilt, habe sich der Halter des verunfallten BMW knapp eineinhalb Stunden nach dem Unfall auf der Polizeiwache in Minden gemeldet. Gegenüber den Beamten machte er eher vage und nicht gänzlich nachvollziehbare Angaben zu einem mutmaßlich anderen Fahrer. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld wurde dem Mann, der von der Polizei als Verdächtiger genannt wird,  Blutproben entnommen und die Oberbekleidung sichergestellt.

Nach Angaben der Feuerwehr kam es kurz hinter der Autobahnbrücke auf der Möllberger Straße zur folgenschweren Kollision. Bei Eintreffen der Feuerwehr lag ein weißer Citroën-Kleinwagen mit starken Zerstörungen im Frontbereich an der Böschung an der Brücke. In dem Kleinwagen befand sich die Frau, die sich schwer verletzt hatte. Der Rettungsdienst und Notarzt versorgten die Frau zunächst im Fahrzeug, sie wurde im Anschluss von den Rettungskräfte mit einem Spineboard aus dem Fahrzeug gehoben. Nach Versorgung in einem Rettungswagen wurde sie ins Klinikum Minden gebracht.

Benjamin Piel

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Jeden Donnerstag von unserem Chefredakteur Benjamin Piel

Foto: - © Feuerwehr Porta/Michael Horst
Foto: - © Feuerwehr Porta/Michael Horst

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Etwa 50 Meter von dem Kleinwagen entfernt stand ein weißer BMW-SUV im Seitenstreifen entgegen der Fahrtrichtung. Der BMW war im Bereich des linken Vorderrads stark beschädigt. Bei Eintreffen der Feuerwehr befand sich keine Person mehr im Fahrzeug oder an der Unfallstelle. Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei suchten die Umgebung nach Verletzten ab, wurden aber nicht fündig. "Über den Verbleib der Person aus dem BMW ist der Feuerwehr nichts bekannt", heißt es von Feuerwehr-Pressesprecher Michael Horst. Im Rahmen der Unfallaufnahme konnten die Beamten der Polizei im und neben dem Wagen allerdings persönliche Gegenstände des Fahrzeughalters auffinden. Zudem lag im Fahrzeug ein offenbar gefälschter Impfpass mit drei eingetragenen Covid-Impfungen. Dieser sowie das Auto wurden sichergestellt.

Nach Versorgung der verletzten Frau nahm die Polizei den Unfall auf, ein Bergungsunternehmen sorgte für den Abtransport der beiden Fahrzeuge Die Löschgruppe Veltheim-Möllbergen unterstützte die Polizei bei der Unfallaufnahme und leuchtete die Einsatzstelle aus. Gegen 22.25 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Neben der Löschgruppe Veltheim-Möllbergen waren unter der Leitung von Sebastian Becker und Jan Schlenkser auch Kräfte der Hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache sowie der ehrenamtlichen Löschgruppe Holzhausen, der Einsatzführungsdienst, die Einsatzdokumentation, zwei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort.

Die Möllberger Straße war während des Einsatzes für rund drei Stunden komplett gesperrt und der Verkehr abgeleitet.

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