Unterm Hammer: Der Invacare-Standort in Vennebeck wird versteigert Thomas Lieske Porta Westfalica-Vennebeck. Es ist vermutlich das letzte Kapitel in der Firmengeschichte des Rollstuhlherstellers Invacare am Standort Vennebeck: Ein Industrieverwerter hat das gesamte Inventar aus Produktionshalle und Bürotrakt für eine Onlineversteigerung vorbereitet. Unter den Hammer kommt so ziemlich alles: vom höhenverstellbaren Schreibtisch über Schwerlastregale bis hin zum Hebekran aus der Produktionsanlage des Rollstuhlherstellers. Der Zuschlag für die Bieter erfolgt dann Ende März. Danach beginnt die Räumung des Standortes. Kurios: Die Bieterpreise liegen erstaunlich niedrig. Für einen elektrisch verstellbaren Schreibtisch etwa liegt der Preis derzeit bei elf Euro. Für einen großen Schwenkkran bieten Kunden derzeit zwei Euro. Insgesamt kommen 1.268 Einrichtungsgegenstände aus dem Büro- und Produktionstrakt unter den Hammer. Zu den kuriosesten Objekten zählen Büropflanzen und zwei Klaviere. Auch eine Tischtennisplatte gehört dazu, berichtet Fabian Altrichter von der beauftragten Abwicklungsfirma. Der Produktionsstandort hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Vor allem das Jahr 2020 verlief recht turbulent. Nachdem bekannt geworden war, dass die Konzernzentrale in den USA die Schließung des Standortes beschlossen hatte, verhärteten sich die Fronten zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung. Zwischenzeitlich tauchten Protestplakate auf. Für Zündstoff sorgte auch die Nachricht, dass der Konzern zeitgleich an anderen Standorten in Deutschland mehrere Millionen investierte und die Portaner Einrichtung abwickeln wollte.

Unterm Hammer: Der Invacare-Standort in Vennebeck wird versteigert

Auch eine Retro-Werkbank aus der Invacare-Produktionshalle in Vennebeck soll unter den Hammer kommen. Foto: Rest Industrieverwertungen © Rest Industrieverwertungen

Porta Westfalica-Vennebeck. Es ist vermutlich das letzte Kapitel in der Firmengeschichte des Rollstuhlherstellers Invacare am Standort Vennebeck: Ein Industrieverwerter hat das gesamte Inventar aus Produktionshalle und Bürotrakt für eine Onlineversteigerung vorbereitet.

Unter den Hammer kommt so ziemlich alles: vom höhenverstellbaren Schreibtisch über Schwerlastregale bis hin zum Hebekran aus der Produktionsanlage des Rollstuhlherstellers. Der Zuschlag für die Bieter erfolgt dann Ende März. Danach beginnt die Räumung des Standortes. Kurios: Die Bieterpreise liegen erstaunlich niedrig. Für einen elektrisch verstellbaren Schreibtisch etwa liegt der Preis derzeit bei elf Euro. Für einen großen Schwenkkran bieten Kunden derzeit zwei Euro.

Insgesamt kommen 1.268 Einrichtungsgegenstände aus dem Büro- und Produktionstrakt unter den Hammer. Zu den kuriosesten Objekten zählen Büropflanzen und zwei Klaviere. Auch eine Tischtennisplatte gehört dazu, berichtet Fabian Altrichter von der beauftragten Abwicklungsfirma.

Der Produktionsstandort hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Vor allem das Jahr 2020 verlief recht turbulent. Nachdem bekannt geworden war, dass die Konzernzentrale in den USA die Schließung des Standortes beschlossen hatte, verhärteten sich die Fronten zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung. Zwischenzeitlich tauchten Protestplakate auf. Für Zündstoff sorgte auch die Nachricht, dass der Konzern zeitgleich an anderen Standorten in Deutschland mehrere Millionen investierte und die Portaner Einrichtung abwickeln wollte.

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