Umstrittene Bahntrasse: Strecke Bielefeld-Hannover vielleicht doch nicht in 31 Minuten Matthias Bungeroth Berlin/Porta Westfalica. Die Fahrzeit von 31 Minuten für die neu auszubauende Bahnstrecke zwischen Bielefeld und Hannover ist offenbar vom Tisch. Das berichtet der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler aus Bünde. Er hat zu dem Milliarden-Bauprojekt dem neuen Bahnbeauftragten der Bundesregierung, Michael Theurer, eine Kleine Anfrage gestellt. „Erst im Rahmen der Planung wird variantenoffen geprüft, welche Lösung die verkehrlichen Anforderungen einschließlich einer Fahrzeitverkürzung wirtschaftlich und raumverträglich erfüllt", hatte Theurer an Schäffler dazu geschrieben. Die Antwort liegt nw.de vor. „Alle mit Blick auf die verkehrlichen Ziele ernsthaft in Betracht kommenden Alternativlösungen hinsichtlich ihrer raumordnerischen Vorzugswürdigkeit sowie ihrer Eignung und möglichen Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch, Natur und Umwelt" seien zuvor von der DB Netz AG zu prüfen, so Theurer weiter. Strecke muss nicht unbedingt neu gebaut werden „Die starre 31-Minuten-Vorgabe für die ICE-Fahrtzeit zwischen Bielefeld und Hannover ist vom Tisch", fasst Schäffler dies zusammen, der darauf drängt, Alternativplanungen einer reinen Neubautrasse nicht durch eine zu starre Festlegung auf die 31-Minuten-Fahrzeit auszuschließen. „Wenn das Verkehrsministerium an einer 31-Minuten-Vorgabe festgehalten hätte, wäre alles auf eine reine Neubaustrecke hinausgelaufen", so Schäffler. Daher sei die Streichung dieser Vorgabe so wichtig. Schäffler betont, dass dies ein wichtiger Schritt sei, um mehr Realismus in die Diskussion um den Deutschlandtakt zu bringen. Bei vielen Bürgerinitiativen in OWL ist das starre Ziel von 31 Minuten heftig umstritten.

Umstrittene Bahntrasse: Strecke Bielefeld-Hannover vielleicht doch nicht in 31 Minuten

Wie schnell der ICE künftig zwischen Bielefeld und Hannover fahren soll, ist derzeit heftig umstritten. © Picture Alliance

Berlin/Porta Westfalica. Die Fahrzeit von 31 Minuten für die neu auszubauende Bahnstrecke zwischen Bielefeld und Hannover ist offenbar vom Tisch. Das berichtet der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler aus Bünde. Er hat zu dem Milliarden-Bauprojekt dem neuen Bahnbeauftragten der Bundesregierung, Michael Theurer, eine Kleine Anfrage gestellt.

„Erst im Rahmen der Planung wird variantenoffen geprüft, welche Lösung die verkehrlichen Anforderungen einschließlich einer Fahrzeitverkürzung wirtschaftlich und raumverträglich erfüllt", hatte Theurer an Schäffler dazu geschrieben. Die Antwort liegt nw.de vor.

„Alle mit Blick auf die verkehrlichen Ziele ernsthaft in Betracht kommenden Alternativlösungen hinsichtlich ihrer raumordnerischen Vorzugswürdigkeit sowie ihrer Eignung und möglichen Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch, Natur und Umwelt" seien zuvor von der DB Netz AG zu prüfen, so Theurer weiter.


Strecke muss nicht unbedingt neu gebaut werden

„Die starre 31-Minuten-Vorgabe für die ICE-Fahrtzeit zwischen Bielefeld und Hannover ist vom Tisch", fasst Schäffler dies zusammen, der darauf drängt, Alternativplanungen einer reinen Neubautrasse nicht durch eine zu starre Festlegung auf die 31-Minuten-Fahrzeit auszuschließen. „Wenn das Verkehrsministerium an einer 31-Minuten-Vorgabe festgehalten hätte, wäre alles auf eine reine Neubaustrecke hinausgelaufen", so Schäffler. Daher sei die Streichung dieser Vorgabe so wichtig.

Schäffler betont, dass dies ein wichtiger Schritt sei, um mehr Realismus in die Diskussion um den Deutschlandtakt zu bringen. Bei vielen Bürgerinitiativen in OWL ist das starre Ziel von 31 Minuten heftig umstritten.

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