ABO
Übergangslösung für sechs Monate: Dietmar Lehmann Geschäftsführer des Besucherbergwerks Porta Westfalica (mt/dh). Dietmar Lehmann übernimmt für ein halbes Jahr die Geschäftsführung im Besucherbergwerk und Museum Kleinenbremen. Wie Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat der kommunalen Gesellschaft (gGmbH) mitteilen, sei Lehmann einstimmig mit dem Posten betraut worden. Der bisherige Geschäftsführer Mirko Ignatz hatte seinen Dienstvertrag zum 1. August gekündigt (MT vom 3. Juni). Er ist nun Museumsmanager in der Rheinland Kultur GmbH, einer hundertprozentigen Tochter des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). „Wir sind sehr froh, dass wir mit Dietmar Lehmann einen Interims-Geschäftsführer gewinnen konnten, der in unserem Mühlenkreis hervorragend vernetzt ist, von Kulturmanagement bis Mitarbeiterführung alle wichtigen Erfahrungen und Kompetenzen vorweisen kann und dem unser Haus klar erkennbar am Herzen liegt“, betont der Aufsichtsratsvorsitzende des Museums, Florian Staab. Lehmann war 2019 als VHS-Direktor in den Ruhestand getreten und macht inzwischen für die Wählergemeinschaft Porta (WP) Politik. Seit 2020 sitzt er für die WP im Stadtrat. Lehmann selbst hätte sich selbst eine andere Nachfolgelösung gewünscht. „Da ich mich mit der kulturellen Identität der Region persönlich verbunden fühle und vom Aufsichtsratsvorsitzenden angesprochen, helfe ich als Interimslösung gern, den weiteren Weg vorzubereiten. Ziel muss es nun sein, eine hochqualifizierte, kompetente und langfristig handelnde Person zu gewinnen, damit das Bergwerk in eine erfolgreiche Zukunft geführt werden kann.“ An der Stellenausschreibung wird Lehmann mitarbeiten. Im Übergangszeitraum müssten die politischen Entscheidungsträger von Kreis und Stadt zunächst die Rahmenbedingen für den Fortbestand des Museums definieren. Grundlage könne das Gutachten sein, das bereits in den zuständigen Gremien vorgestellt wurde. Weiter sollte nach Auffassung von Dietmar Lehmann das Profil der Einrichtung geschärft sowie die Bedeutung des Museums für die Region herausgearbeitet werden. Zeitnah soll dazu ein Leitbild entwickelt werden. „Gerade die lebendige Vermittlung von Inhalten sind wesentliche Erfolgsfaktoren des Museums, die gestärkt und ausgebaut werden müssen“, sagt der neue Geschäftsführer. Auch als außerschulische Lernorte erhielten Museen immer mehr Bedeutung. Einen hohen Stellenwert habe für ihn die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen kultureller Bildung. Sie möchte Lehmann einerseits in der Ausstellung erreichen, andererseits will er in einen engen Kontakt zu den Schulen treten. Zunächst aber soll das Museum wieder für die Öffentlichkeit sichtbarer werden und die Aufenthaltsqualität gestärkt werden.
Anzeige Werbung

Übergangslösung für sechs Monate: Dietmar Lehmann Geschäftsführer des Besucherbergwerks

Interims-Geschäftsführer Dietmar Lehmann Foto: pr © privat

Porta Westfalica (mt/dh). Dietmar Lehmann übernimmt für ein halbes Jahr die Geschäftsführung im Besucherbergwerk und Museum Kleinenbremen. Wie Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat der kommunalen Gesellschaft (gGmbH) mitteilen, sei Lehmann einstimmig mit dem Posten betraut worden. Der bisherige Geschäftsführer Mirko Ignatz hatte seinen Dienstvertrag zum 1. August gekündigt (MT vom 3. Juni). Er ist nun Museumsmanager in der Rheinland Kultur GmbH, einer hundertprozentigen Tochter des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR).

„Wir sind sehr froh, dass wir mit Dietmar Lehmann einen Interims-Geschäftsführer gewinnen konnten, der in unserem Mühlenkreis hervorragend vernetzt ist, von Kulturmanagement bis Mitarbeiterführung alle wichtigen Erfahrungen und Kompetenzen vorweisen kann und dem unser Haus klar erkennbar am Herzen liegt“, betont der Aufsichtsratsvorsitzende des Museums, Florian Staab. Lehmann war 2019 als VHS-Direktor in den Ruhestand getreten und macht inzwischen für die Wählergemeinschaft Porta (WP) Politik. Seit 2020 sitzt er für die WP im Stadtrat.

Lehmann selbst hätte sich selbst eine andere Nachfolgelösung gewünscht. „Da ich mich mit der kulturellen Identität der Region persönlich verbunden fühle und vom Aufsichtsratsvorsitzenden angesprochen, helfe ich als Interimslösung gern, den weiteren Weg vorzubereiten. Ziel muss es nun sein, eine hochqualifizierte, kompetente und langfristig handelnde Person zu gewinnen, damit das Bergwerk in eine erfolgreiche Zukunft geführt werden kann.“ An der Stellenausschreibung wird Lehmann mitarbeiten.

Benjamin Piel

Jetzt kostenlos „Post von Piel“ abonnieren!

Jeden Donnerstag von unserem Chefredakteur Benjamin Piel

Im Übergangszeitraum müssten die politischen Entscheidungsträger von Kreis und Stadt zunächst die Rahmenbedingen für den Fortbestand des Museums definieren. Grundlage könne das Gutachten sein, das bereits in den zuständigen Gremien vorgestellt wurde. Weiter sollte nach Auffassung von Dietmar Lehmann das Profil der Einrichtung geschärft sowie die Bedeutung des Museums für die Region herausgearbeitet werden. Zeitnah soll dazu ein Leitbild entwickelt werden.

„Gerade die lebendige Vermittlung von Inhalten sind wesentliche Erfolgsfaktoren des Museums, die gestärkt und ausgebaut werden müssen“, sagt der neue Geschäftsführer. Auch als außerschulische Lernorte erhielten Museen immer mehr Bedeutung. Einen hohen Stellenwert habe für ihn die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen kultureller Bildung. Sie möchte Lehmann einerseits in der Ausstellung erreichen, andererseits will er in einen engen Kontakt zu den Schulen treten.

Zunächst aber soll das Museum wieder für die Öffentlichkeit sichtbarer werden und die Aufenthaltsqualität gestärkt werden.

Anzeige Werbung
Copyright © Mindener Tageblatt 2023
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema
Themen der Woche