Töchter der Freundin missbraucht: Geständiger Mann aus Porta erhält Bewährungsstrafe Nils Middelhauve Porta Westfalica/Bielefeld. Das Bielefelder Landgericht hat einen 36 Jahre alten Mann aus Porta Westfalica wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einem Jahr und neun Monaten Haft verurteilt, den Vollzug der Strafe jedoch zur Bewährung ausgesetzt. Der Angeklagte hatte eingeräumt, in den Jahren 2012 und 2013 bei mehreren Gelegenheiten den Töchtern seiner damaligen Lebensgefährtin gegenüber übergriffig geworden zu sein. In der mehrtägigen Verhandlung vor der III. Großen Strafkammer des Bielefelder Landgerichts unter dem Vorsitz von Richter Carsten Nabel hatte der 36-Jährige ein umfassendes Geständnis abgelegt. Die Taten hatten sich sämtlich in dem damals von der Familie bewohnten Haus in Porta Westfalica ereignet. Zunächst sprachen die Mädchen damals untereinander über die Vorfälle und berichteten diese sodann ihrer Mutter. Diese wiederum sprach ihren damaligen Freund auf die Vorwürfe an, und das Verfahren kam ins Rollen. Die Kammer wertete das Geständnis des Angeklagten ebenso zu dessen Gunsten wie die Tatsache, dass dieser sich bereits vor Beginn der Verhandlung freiwillig in Therapie begeben hatte. Das Gericht machte es dem Mann aus Porta zur Auflage, seine Therapie fortzusetzen und je 1.000 Euro Schmerzensgeld an die Mädchen zu zahlen.

Töchter der Freundin missbraucht: Geständiger Mann aus Porta erhält Bewährungsstrafe

Symbolfoto: Pixabay © Pixabay

Porta Westfalica/Bielefeld. Das Bielefelder Landgericht hat einen 36 Jahre alten Mann aus Porta Westfalica wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einem Jahr und neun Monaten Haft verurteilt, den Vollzug der Strafe jedoch zur Bewährung ausgesetzt. Der Angeklagte hatte eingeräumt, in den Jahren 2012 und 2013 bei mehreren Gelegenheiten den Töchtern seiner damaligen Lebensgefährtin gegenüber übergriffig geworden zu sein.

In der mehrtägigen Verhandlung vor der III. Großen Strafkammer des Bielefelder Landgerichts unter dem Vorsitz von Richter Carsten Nabel hatte der 36-Jährige ein umfassendes Geständnis abgelegt. Die Taten hatten sich sämtlich in dem damals von der Familie bewohnten Haus in Porta Westfalica ereignet. Zunächst sprachen die Mädchen damals untereinander über die Vorfälle und berichteten diese sodann ihrer Mutter. Diese wiederum sprach ihren damaligen Freund auf die Vorwürfe an, und das Verfahren kam ins Rollen.

Die Kammer wertete das Geständnis des Angeklagten ebenso zu dessen Gunsten wie die Tatsache, dass dieser sich bereits vor Beginn der Verhandlung freiwillig in Therapie begeben hatte. Das Gericht machte es dem Mann aus Porta zur Auflage, seine Therapie fortzusetzen und je 1.000 Euro Schmerzensgeld an die Mädchen zu zahlen.

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