Tipps und Tauschgeschäfte in Fülmer Idylle Naturschutzverein veranstaltet sechste Auflage der Wildpflanzenbörse / Stärkung aus dem Steinbackofen Von Werner Hoppe Porta Westfalica-Eisbergen (who). Von Autos zugeparkte Straßenränder leiteten ortsunkundige Besucher zum Ziel. Nur das letzte Stück zur sechsten Portaner Wildpflanzenbörse mussten die Gäste zu Fuß gehen. Dort erwartete sie ländliche Idylle. Der Verein "Naturschutz und Heimatpflege Porta" (NHP) hatte sich mit dem Eisberger Ortsteil Fülme den äußersten Osten des Mühlenkreises direkt an der Stadtgrenze zu Rinteln ausgesucht. Dort befindet sich das Anwesen von Gerhard und Birgit Krause. Sämereien und Pflanzen der einheimischen Flora wurden hier verschenkt oder getauscht."Unser Verein will alle Gartenbesitzer durch ästhetisch ansprechende Wildpflanzen überzeugen, dass die heimische Flora nicht nur für eine vielfältige Tierwelt sorgt, sondern gleichzeitig den eigenen Garten verschönern kann", erklärte Holger Hansing vom NHP als Organisator der Börse. Wie Paul Peschel aus Petershagen nutzten zahlreiche Besucher das Angebot, sich mit Pflanzen und Tipps einzudecken. Der Seelenfelder hatte sich für Bärlauchpflanzen sowie Hainbuchen- und Holundersetzlinge entschieden, um damit einen naturnahen Garten auf seinem neu erworbenem Resthof anzulegen.De meisten Besucher waren aber "Schauleute", die sich hauptsächlich für das malerische Umfeld aus Fachwerkgebäuden, Teichanlagen und vor allem ganz viel Natur interessierten, wie die Gastgeber berichten. Neben den Pflanzen zum Tauschen und dem Naturerlebnis im Frühling war es besonders das kleine Backhaus, das beständig Gäste anzog. Grund: Konditormeister Heinz Ahrens aus Veltheim lockte mit dem Duft von frischgebackenem Brot und Kuchen aus dem Steinbackofen für die Kaffeepause. Das war genau die richtige Stärkung für den Rundgang durch Natur pur.www.nhporta.de

Tipps und Tauschgeschäfte in Fülmer Idylle

Porta Westfalica-Eisbergen (who). Von Autos zugeparkte Straßenränder leiteten ortsunkundige Besucher zum Ziel. Nur das letzte Stück zur sechsten Portaner Wildpflanzenbörse mussten die Gäste zu Fuß gehen. Dort erwartete sie ländliche Idylle.

Viele der Wildpflanzen sind nicht nur dekorativ, sonder auch essbar. Holger Hansing vom Naturschutzverein (links) hat die Pflanzenbörse organisiert. Gastgeber war diesmal Gerhard Krause (rechts). Für Konditormeister Heinz Ahrens (Mitte) ist nicht zuletzt der Bärlauch als pikante Würzung für herzhaftes Brot interessant. - © Foto: Werner Hoppe
Viele der Wildpflanzen sind nicht nur dekorativ, sonder auch essbar. Holger Hansing vom Naturschutzverein (links) hat die Pflanzenbörse organisiert. Gastgeber war diesmal Gerhard Krause (rechts). Für Konditormeister Heinz Ahrens (Mitte) ist nicht zuletzt der Bärlauch als pikante Würzung für herzhaftes Brot interessant. - © Foto: Werner Hoppe

Der Verein "Naturschutz und Heimatpflege Porta" (NHP) hatte sich mit dem Eisberger Ortsteil Fülme den äußersten Osten des Mühlenkreises direkt an der Stadtgrenze zu Rinteln ausgesucht. Dort befindet sich das Anwesen von Gerhard und Birgit Krause. Sämereien und Pflanzen der einheimischen Flora wurden hier verschenkt oder getauscht.

"Unser Verein will alle Gartenbesitzer durch ästhetisch ansprechende Wildpflanzen überzeugen, dass die heimische Flora nicht nur für eine vielfältige Tierwelt sorgt, sondern gleichzeitig den eigenen Garten verschönern kann", erklärte Holger Hansing vom NHP als Organisator der Börse. Wie Paul Peschel aus Petershagen nutzten zahlreiche Besucher das Angebot, sich mit Pflanzen und Tipps einzudecken. Der Seelenfelder hatte sich für Bärlauchpflanzen sowie Hainbuchen- und Holundersetzlinge entschieden, um damit einen naturnahen Garten auf seinem neu erworbenem Resthof anzulegen.

De meisten Besucher waren aber "Schauleute", die sich hauptsächlich für das malerische Umfeld aus Fachwerkgebäuden, Teichanlagen und vor allem ganz viel Natur interessierten, wie die Gastgeber berichten. Neben den Pflanzen zum Tauschen und dem Naturerlebnis im Frühling war es besonders das kleine Backhaus, das beständig Gäste anzog. Grund: Konditormeister Heinz Ahrens aus Veltheim lockte mit dem Duft von frischgebackenem Brot und Kuchen aus dem Steinbackofen für die Kaffeepause. Das war genau die richtige Stärkung für den Rundgang durch Natur pur.

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