Stadt Porta berät über Tablets für Sachkundige Bürger Porta Westfalica (mt/lies). Bekommen alle Sachkundigen Bürgerinnen und Bürger des Rates der Stadt Porta demnächst ein Tablet für die Arbeit in den politischen Ausschüssen? Mit dieser Frage soll sich der nächste Haupt- und Finanzausschuss am Mittwoch, 2. Dezember, beschäftigen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Schützenhaus Eisbergen, Bruchhof 10. Grundsätzlich, informiert die Stadt, haben alle derzeit 109 Sachkundigen Bürgerinnen und Bürger in den Fach- und Bezirksausschüssen der Stadt einen Zugang zu den digitalen Vorlagen und Anlagen zu den Beratungen in den Ausschüssen. Um diese zu nutzen, mussten sie bisher allerdings, anders als die Ratsmitglieder, auf ein eigenes digitales Endgerät zurückgreifen. Sollte der Haupt- und Finanzausschuss und später im Dezember auch der Rat den Weg dafür freimachen, könnte sich das bald ändern. Zur Debatte stehen allerdings auch die Kosten für diese Schritt der Digitalisierung. Pro Endgerät, rechnet die Verwaltung, kämen rund 400 Euro inklusive Tastatur und Hülle für ein solches Tablet zusammen. Auf fünf Jahre Ratsarbeit – so lange dauert eine Periode – aufgeteilt, wären das pro Sachkundigem Bürger und Gerät rund 80 Euro. Innerhalb von fünf Jahren kämen so bei 109 Mitgliedern, die mit Tablets auszustatten wären, rund 43.600 Euro zustande. „Zusätzliche Lizenzkosten fallen nicht an, da verwaltungsseitig sogenannte offene Lizenzen beschafft wurden. Hier ist nur die Anzahl der Ratsmitglieder entscheidend. Es kann eine beliebige Anzahl weiterer Zugänge für sonstige Personen eingerichtet werden, ohne dass dies zu Mehrkosten führt“, heißt es aus dem Rathaus. Durch das Umstellen auf die papierlose Ausschussarbeit für die Sachkundigen Bürger rechnet die Verwaltung mit einer jährlichen Einsparung von rund 530 Euro für Druck- und Kopierkosten. Zudem würde sich die digitale Ratsarbeit „geringfügig positiv“ auf den Klimaschutz auswirken, „durch die Einsparung von Papier“. Dem stünden jedoch „zusätzliche Emissionen durch den Einsatz von mobilen Endgeräten gegenüber, die durch die Herstellung der Endgeräte entstehen. Weiter ist ein zusätzlicher Stromverbrauch zu verzeichnen“, heißt es in einer Vorlage für die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses. Seit einiger Zeit benennt die Verwaltung in solchen Vorlagen nämlich die Auswirkungen auf Klimaschutz.

Stadt Porta berät über Tablets für Sachkundige Bürger

Sachkundige Bürger des Rates könnten demnächst Tablets erhalten. Foto: imago images © imago images/Eibner

Porta Westfalica (mt/lies). Bekommen alle Sachkundigen Bürgerinnen und Bürger des Rates der Stadt Porta demnächst ein Tablet für die Arbeit in den politischen Ausschüssen? Mit dieser Frage soll sich der nächste Haupt- und Finanzausschuss am Mittwoch, 2. Dezember, beschäftigen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Schützenhaus Eisbergen, Bruchhof 10.

Grundsätzlich, informiert die Stadt, haben alle derzeit 109 Sachkundigen Bürgerinnen und Bürger in den Fach- und Bezirksausschüssen der Stadt einen Zugang zu den digitalen Vorlagen und Anlagen zu den Beratungen in den Ausschüssen. Um diese zu nutzen, mussten sie bisher allerdings, anders als die Ratsmitglieder, auf ein eigenes digitales Endgerät zurückgreifen. Sollte der Haupt- und Finanzausschuss und später im Dezember auch der Rat den Weg dafür freimachen, könnte sich das bald ändern.

Zur Debatte stehen allerdings auch die Kosten für diese Schritt der Digitalisierung. Pro Endgerät, rechnet die Verwaltung, kämen rund 400 Euro inklusive Tastatur und Hülle für ein solches Tablet zusammen. Auf fünf Jahre Ratsarbeit – so lange dauert eine Periode – aufgeteilt, wären das pro Sachkundigem Bürger und Gerät rund 80 Euro. Innerhalb von fünf Jahren kämen so bei 109 Mitgliedern, die mit Tablets auszustatten wären, rund 43.600 Euro zustande.

„Zusätzliche Lizenzkosten fallen nicht an, da verwaltungsseitig sogenannte offene Lizenzen beschafft wurden. Hier ist nur die Anzahl der Ratsmitglieder entscheidend. Es kann eine beliebige Anzahl weiterer Zugänge für sonstige Personen eingerichtet werden, ohne dass dies zu Mehrkosten führt“, heißt es aus dem Rathaus.

Durch das Umstellen auf die papierlose Ausschussarbeit für die Sachkundigen Bürger rechnet die Verwaltung mit einer jährlichen Einsparung von rund 530 Euro für Druck- und Kopierkosten. Zudem würde sich die digitale Ratsarbeit „geringfügig positiv“ auf den Klimaschutz auswirken, „durch die Einsparung von Papier“. Dem stünden jedoch „zusätzliche Emissionen durch den Einsatz von mobilen Endgeräten gegenüber, die durch die Herstellung der Endgeräte entstehen. Weiter ist ein zusätzlicher Stromverbrauch zu verzeichnen“, heißt es in einer Vorlage für die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses. Seit einiger Zeit benennt die Verwaltung in solchen Vorlagen nämlich die Auswirkungen auf Klimaschutz.

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