Seniorenheim und Ärztehaus? Das sind die Pläne für das Areal des ehemaligen Hotels „Friedenstal“ Dirk Haunhorst Porta Westfalica-Barkhausen. Auf dem Gelände des früheren Hotels „Friedenstal“ in Barkhausen entstehen wahrscheinlich ein Seniorenheim und ein Ärztehaus. Die Pläne sollen am kommenden Montag dem Fachausschuss vorgestellt werden. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, liegt inzwischen ein Bauantrag vor. Die notwendige Änderung des Bebauungsplanes erfolgte bereits vor zwei Jahren. Für das Gelände zwischen Portastraße und der Alten Poststraße waren seinerzeit Wohnungen im Gespräch. Daraus ist jedoch nichts geworden, stattdessen wechselte der Eigentümer. Dies ist jetzt die Seniorenpark Barkhausen GmbH, ein Tochterunternehmen der Lindhorst-Gruppe (Winsen/Aller), teilt Jan von Hörsten mit. Der Geschäftsführer der Projektgesellschaft Plan- und Bauwerk (Winsen/Aller)) hatte bereits die Planung für das Seniorenheim am Gut Oheimb in Holzhausen begleitet und wird am 25. Januar den Portaner Planungsausschuss über das Vorhaben in Barkhausen informieren. Die Sitzung beginnt um 16.30 Uhr im Forum des Gymnasiums. Demnach soll auf dem Friedenstal-Areal eine vollstationäre Einrichtung mit 112 Plätzen entstehen. Darüber hinaus sind zehn Plätze für die Pflege von Wachkoma- und Beatmungs-Patienten vorgesehen. Betreibergesellschaft sei die Mediko-Gruppe, die unteranderem in Bad Oeynhausen die Seniorenresidenz Weserstraße betreibe, so von Hörsten. Im vorderen Bereich, wo Alte Poststraße und Portastraße in spitzem Winkel auf die Fährstraße zulaufen, soll ein Ärztehaus mit einer Apotheke im Erdgeschoss und vier Praxen im Obergeschoss errichtet werden. Pläne für ein Seniorenheim (samt Baugebiet) hatten sich vor einem Dreivierteljahr an anderer Stelle in Barkhausen zerschlagen. Wie berichtet, wollte die Specht-Gruppe (Bremen) am Nordrand des Wiehengebirges („Voßhagen“) mehrere Millionen Euro investieren. Doch nach starkem öffentlichen Protest gegen das Großprojekt im Landschaftsschutzgebiet und aufgrund hoher Erschließungskosten machten die Verantwortlichen einen Rückzieher. Schon damals war mit Investor und Betreiber über Alternativstandorte für ein Seniorenheim in Barkhausen gesprochen worden. Doch wegen des hohen Verkehrsaufkommens auf der Portastraße sei zum Beispiel das „Friedenstal“-Gelände kein Thema für den Seniorenheim-Betreiber, berichtete SPD-Fraktionsführer Dirk Rahnenführer im Dezember 2019 dem Fachausschuss. Für die neuen Interessenten hingegen scheint der Autoverkehr auf der Portastraße kein K.O.-Kriterium zu sein.

Seniorenheim und Ärztehaus? Das sind die Pläne für das Areal des ehemaligen Hotels „Friedenstal“

Blick von der Portastraße zur Alten Poststraße: Auf dem früheren „Friedenstal“-Gelände soll Neues entstehen. ?MT-Foto: Dirk Haunhorst © dhaunhorst

Porta Westfalica-Barkhausen. Auf dem Gelände des früheren Hotels „Friedenstal“ in Barkhausen entstehen wahrscheinlich ein Seniorenheim und ein Ärztehaus. Die Pläne sollen am kommenden Montag dem Fachausschuss vorgestellt werden. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, liegt inzwischen ein Bauantrag vor.

Die notwendige Änderung des Bebauungsplanes erfolgte bereits vor zwei Jahren. Für das Gelände zwischen Portastraße und der Alten Poststraße waren seinerzeit Wohnungen im Gespräch. Daraus ist jedoch nichts geworden, stattdessen wechselte der Eigentümer. Dies ist jetzt die Seniorenpark Barkhausen GmbH, ein Tochterunternehmen der Lindhorst-Gruppe (Winsen/Aller), teilt Jan von Hörsten mit. Der Geschäftsführer der Projektgesellschaft Plan- und Bauwerk (Winsen/Aller)) hatte bereits die Planung für das Seniorenheim am Gut Oheimb in Holzhausen begleitet und wird am 25. Januar den Portaner Planungsausschuss über das Vorhaben in Barkhausen informieren. Die Sitzung beginnt um 16.30 Uhr im Forum des Gymnasiums.

Demnach soll auf dem Friedenstal-Areal eine vollstationäre Einrichtung mit 112 Plätzen entstehen. Darüber hinaus sind zehn Plätze für die Pflege von Wachkoma- und Beatmungs-Patienten vorgesehen. Betreibergesellschaft sei die Mediko-Gruppe, die unteranderem in Bad Oeynhausen die Seniorenresidenz Weserstraße betreibe, so von Hörsten. Im vorderen Bereich, wo Alte Poststraße und Portastraße in spitzem Winkel auf die Fährstraße zulaufen, soll ein Ärztehaus mit einer Apotheke im Erdgeschoss und vier Praxen im Obergeschoss errichtet werden.

Pläne für ein Seniorenheim (samt Baugebiet) hatten sich vor einem Dreivierteljahr an anderer Stelle in Barkhausen zerschlagen. Wie berichtet, wollte die Specht-Gruppe (Bremen) am Nordrand des Wiehengebirges („Voßhagen“) mehrere Millionen Euro investieren. Doch nach starkem öffentlichen Protest gegen das Großprojekt im Landschaftsschutzgebiet und aufgrund hoher Erschließungskosten machten die Verantwortlichen einen Rückzieher.

Schon damals war mit Investor und Betreiber über Alternativstandorte für ein Seniorenheim in Barkhausen gesprochen worden. Doch wegen des hohen Verkehrsaufkommens auf der Portastraße sei zum Beispiel das „Friedenstal“-Gelände kein Thema für den Seniorenheim-Betreiber, berichtete SPD-Fraktionsführer Dirk Rahnenführer im Dezember 2019 dem Fachausschuss. Für die neuen Interessenten hingegen scheint der Autoverkehr auf der Portastraße kein K.O.-Kriterium zu sein.

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