Schnell am Einsatzort: Überzeugende Bilanz der Feuerwehr Porta Porta Westfalica (lies). Der Notruf, der am Samstag, 9. Januar, gegen 19.50 Uhr in der Leitstelle eingeht, klingt dramatisch: In einem Wohnhaus in Veltheim brennt es. Die Leitstelle alarmiert daraufhin um 19.52 Uhr die Hauptamtliche Feuerwehr der Stadt Porta sowie einige Löschgruppen aus den Ortsteilen. Nur acht Minuten nach der Alarmierung sind bereits 16 Feuerwehrleute am Einsatzort – nach zehn Minuten sind es 20 Brandschützer. Das sind mehr als dreimal so viele wie der Brandschutzbedarfsplan als Mindestmaß vorgibt. Nur sechs Tage zuvor zeigt sich in Nammen ein ähnliches Bild: Ein gemeldeter Dachstuhlbrand in Nammen ruft zehn Minuten nach der Alarmierung bereits 36 Feuerwehrleute am Einsatzort auf den Plan – sechsmal so viele, wie für diese Brandkategorie vorgegeben. Die Einsatzbilanz der Feuerwehr Porta und der Löschgruppen im ersten Quartal kann sich in jedem Fall sehen lassen: In 100 Prozent hat die Wehr die Vorgaben aus dem Brandschutzbedarfsplan eingehalten. Alarmiert die Leitstelle etwa zu einem Zimmer- oder Dachstuhlbrand, müssen in den ersten zehn Minuten mindestens sechs Feuerwehrleute vor Ort sein, nach 15 Minuten weitere sechs. Handelt es sich um einen größeren Brand, müssen neun Einsatzkräfte in der ersten Phase, und weitere sechs in der zweiten Phase vor Ort sein. Wehrführer Jens Grabbe führt diese hohe Quote auf eine gut aufgestellte Wehr zurück, die in den vergangenen Jahren gut ausgebildet worden sei. Ähnliche Vorgaben gibt es übrigens auch für kritische Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen. Als es am 13. Januar heftig in Costedt krachte, waren nach zehn Minuten bereits 14 Feuerwehrleute am Einsatzort. Vorgabe sind sechs. Seitdem sich die Verordnung, nach der die Leitstelle die Feuerwehr alarmiert und nach der die Wehrleute nach bestimmten Zeiten ausrücken müssen, geändert hat, erreicht die Feuerwehr Porta das Ziel zum Eintreffen am Einsatzort in kritischen Fällen zu mehr als 88 Prozent. Vorgabe sind 80 Prozent. Diese Zahl, erklärt Grabbe, steige von Jahr zu Jahr. Übrigens: Für nicht als kritisch eingestufte Einsätze wie einen einfachen Buschbrand oder einen Verkehrsunfall, bei dem nur Betriebsstoffe auslaufen, gibt es keine Vorgabe, wie viele Einsatzkräfte nach zehn Minuten am Unfall- oder Brandort sein müssen. Nach der Ausrückeordnung muss die hauptamtliche Wehr die Wache lediglich in einer bestimmten Zeit nach der Alarmierung verlassen haben und auf dem Weg zum Einsatz sein. Insgesamt hatte die Feuerwehr Porta Westfalica im ersten Quartal sechs kritische Einsätze zu bewältigen. Neben den beiden Bränden in Nammen – der sich als Grüngutfeuer herausstellte – und dem in Veltheim – ein Ofenrohr hatte einen Holzfußboden in Brand gesetzt – und dem Unfall in Costedt gab es noch weitere Feuer in Kleinenbremen, Costedt und Hausberge. In allen Fällen war nach zehn Minuten die Mindeststärke an Einsatzkräften erreicht.

Schnell am Einsatzort: Überzeugende Bilanz der Feuerwehr Porta

Feuer in Veltheim: Die Brandschützer waren innerhalb der Frist vor Ort. Archivfoto: Feuerwehr Porta/Michael Horst

Porta Westfalica (lies). Der Notruf, der am Samstag, 9. Januar, gegen 19.50 Uhr in der Leitstelle eingeht, klingt dramatisch: In einem Wohnhaus in Veltheim brennt es. Die Leitstelle alarmiert daraufhin um 19.52 Uhr die Hauptamtliche Feuerwehr der Stadt Porta sowie einige Löschgruppen aus den Ortsteilen. Nur acht Minuten nach der Alarmierung sind bereits 16 Feuerwehrleute am Einsatzort – nach zehn Minuten sind es 20 Brandschützer. Das sind mehr als dreimal so viele wie der Brandschutzbedarfsplan als Mindestmaß vorgibt. Nur sechs Tage zuvor zeigt sich in Nammen ein ähnliches Bild: Ein gemeldeter Dachstuhlbrand in Nammen ruft zehn Minuten nach der Alarmierung bereits 36 Feuerwehrleute am Einsatzort auf den Plan – sechsmal so viele, wie für diese Brandkategorie vorgegeben.

Die Einsatzbilanz der Feuerwehr Porta und der Löschgruppen im ersten Quartal kann sich in jedem Fall sehen lassen: In 100 Prozent hat die Wehr die Vorgaben aus dem Brandschutzbedarfsplan eingehalten. Alarmiert die Leitstelle etwa zu einem Zimmer- oder Dachstuhlbrand, müssen in den ersten zehn Minuten mindestens sechs Feuerwehrleute vor Ort sein, nach 15 Minuten weitere sechs. Handelt es sich um einen größeren Brand, müssen neun Einsatzkräfte in der ersten Phase, und weitere sechs in der zweiten Phase vor Ort sein.

Wehrführer Jens Grabbe führt diese hohe Quote auf eine gut aufgestellte Wehr zurück, die in den vergangenen Jahren gut ausgebildet worden sei. Ähnliche Vorgaben gibt es übrigens auch für kritische Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen. Als es am 13. Januar heftig in Costedt krachte, waren nach zehn Minuten bereits 14 Feuerwehrleute am Einsatzort. Vorgabe sind sechs.


Seitdem sich die Verordnung, nach der die Leitstelle die Feuerwehr alarmiert und nach der die Wehrleute nach bestimmten Zeiten ausrücken müssen, geändert hat, erreicht die Feuerwehr Porta das Ziel zum Eintreffen am Einsatzort in kritischen Fällen zu mehr als 88 Prozent. Vorgabe sind 80 Prozent. Diese Zahl, erklärt Grabbe, steige von Jahr zu Jahr.

Übrigens: Für nicht als kritisch eingestufte Einsätze wie einen einfachen Buschbrand oder einen Verkehrsunfall, bei dem nur Betriebsstoffe auslaufen, gibt es keine Vorgabe, wie viele Einsatzkräfte nach zehn Minuten am Unfall- oder Brandort sein müssen. Nach der Ausrückeordnung muss die hauptamtliche Wehr die Wache lediglich in einer bestimmten Zeit nach der Alarmierung verlassen haben und auf dem Weg zum Einsatz sein. Insgesamt hatte die Feuerwehr Porta Westfalica im ersten Quartal sechs kritische Einsätze zu bewältigen. Neben den beiden Bränden in Nammen – der sich als Grüngutfeuer herausstellte – und dem in Veltheim – ein Ofenrohr hatte einen Holzfußboden in Brand gesetzt – und dem Unfall in Costedt gab es noch weitere Feuer in Kleinenbremen, Costedt und Hausberge. In allen Fällen war nach zehn Minuten die Mindeststärke an Einsatzkräften erreicht.

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