Römische Goldmünze in Costedt gefunden Thomas Lieske Porta Westfalica-Costedt. Ehrenamtliche Archäologen der Gesellschaft zur Förderung der Bodendenkmalpflege im Kreis Minden-Lübbecke haben eine römische Goldmünze aus dem vierten Jahrhundert auf einem Acker bei Costedt gefunden. Der Bereich gehört seit 2018 zu einem Forschungsprojekt des Vereins, das die nähere Siedlungsgeschichte der heutigen Ackerlandschaft nach dem Fund eines Urnenfeldes beleuchten will. Der dort aufgefundene Bestattungsplatz gehört in die jüngere Römische Kaiserzeit. Insgesamt haben die beiden Feldbegeher Daniel Bake und Willi Köster – ausgestattet mit einer Genehmigung der Denkmalbehörde des Kreises sowie des Flächeneigentümers – vier weitere römische Münzen entdeckt. Es handelt sich dabei nach Angaben des Vereins um drei Denare (Silbermünzen) und einen Sesterz (Kupfer- oder Bronzemünze), die allerdings in das zweite Jahrhundert nach Christus datieren und somit nicht im Kontext mit der Goldmünze stehen. Die Goldmünze wiegt 4,41 Gramm und hat einen Durchmesser von 22 Millimetern. Sie erscheint, trotz der langen Lagerung im Ackerboden, prägefrisch und ist in einem besonders guten Zustand. Geprägt wurde die Münze unter dem oströmischen Kaiser Constantinus II, so eine erste Einschätzung der Archäologen. Eine wissenschaftliche Beurteilung des für Westfalen recht seltenen Fundes steht aber noch aus.

Römische Goldmünze in Costedt gefunden

Die Vorder- und die Rückseite der römischen Goldmünze aus Costedt. © Gesellschaft zur Förderung der Bodendenkmalpflege im Kreis Minden-Lübbecke

Porta Westfalica-Costedt. Ehrenamtliche Archäologen der Gesellschaft zur Förderung der Bodendenkmalpflege im Kreis Minden-Lübbecke haben eine römische Goldmünze aus dem vierten Jahrhundert auf einem Acker bei Costedt gefunden. Der Bereich gehört seit 2018 zu einem Forschungsprojekt des Vereins, das die nähere Siedlungsgeschichte der heutigen Ackerlandschaft nach dem Fund eines Urnenfeldes beleuchten will. Der dort aufgefundene Bestattungsplatz gehört in die jüngere Römische Kaiserzeit.

Insgesamt haben die beiden Feldbegeher Daniel Bake und Willi Köster – ausgestattet mit einer Genehmigung der Denkmalbehörde des Kreises sowie des Flächeneigentümers – vier weitere römische Münzen entdeckt. Es handelt sich dabei nach Angaben des Vereins um drei Denare (Silbermünzen) und einen Sesterz (Kupfer- oder Bronzemünze), die allerdings in das zweite Jahrhundert nach Christus datieren und somit nicht im Kontext mit der Goldmünze stehen.

Die Goldmünze wiegt 4,41 Gramm und hat einen Durchmesser von 22 Millimetern. Sie erscheint, trotz der langen Lagerung im Ackerboden, prägefrisch und ist in einem besonders guten Zustand. Geprägt wurde die Münze unter dem oströmischen Kaiser Constantinus II, so eine erste Einschätzung der Archäologen. Eine wissenschaftliche Beurteilung des für Westfalen recht seltenen Fundes steht aber noch aus.

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Patrick Schwemmling

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