Realitätsnahe Übung: Blaulicht in der Hauptstraße Porta Westfalica-Hausberge (mt/dh). Übungen sollten realitätsnah ablaufen, um für den Ernstfall gut gerüstet zu sein. Und so glaubten einige Hausberger vermutlich, dass sie am Freitagabend einen richtigen Feuerwehreinsatz erlebten. Gegen 19.15 Uhr rückten gleich mehrere Löschgruppen einer Einsatzübung ins Zentrum Hausberges aus. Für ungefähr eine Stunde wurde die Hauptstraße zwischen Hoppenstraße und Findel aus Sicherheitsgründen voll gesperrt. Die Feuerwehr hatte zuvor eine entsprechende Genehmigung im Rathaus eingeholt. Wie die Feuerwehr berichtet, habe der heimische Bauunternehmer Erwin Hartmann ein Gebäude, das bald abgerissen werden soll, für die Übung zur Verfügung gestellt. Das Einsatzszenario gab vor, dass vier Bewohner, dargestellt durch Einsatzkräfte sowie eine Übungspuppe, in dem brennenden Haus vermisst wurden. Zur realistischen Darstellung der Verletzungen waren alle Darsteller geschminkt worden. Die Einsatzkräfte mussten nicht nur die „Vermissten“ suchen, sondern beispielsweise auch Gasflaschen (keine echten) aus dem Gefahrenbereich bringen. Zum Ende der Übung wurde noch ein Notfallszenario eingebaut: Ein Feuerwehrmann war aufgrund einer „Verletzung“ in Not geraten und schickte einen Notruf über Funk, worauf ein Rettungstrupp zum Einsatz kam, der den „verletzten“ Feuerwehrmann aus dem Gebäude brachte. Die Feuerwehrleute brachen mehrere Türen auf, um zu den „Vermissten“ vorzudringen. Um die Lage möglichst realistisch darzustellen, war das Gebäude verraucht worden. Nach einer guten halben Stunde konnten die Löschgruppen die Übung erfolgreich beenden, berichtet die Feuerwehr. Mit der obligatorischen Einsatznachbesprechung endete eine Übung, die aufgrund der Pandemie lange Zeit nicht möglich war.

Realitätsnahe Übung: Blaulicht in der Hauptstraße

Training im Stadtkern: Für die Feuerwehrübung wurde die Hauptstraße zwischen Hoppenstraße und Findel ungefähr eine Stunde lang gesperrt. Foto: Feuerwehr/Michael Horst

Porta Westfalica-Hausberge (mt/dh). Übungen sollten realitätsnah ablaufen, um für den Ernstfall gut gerüstet zu sein. Und so glaubten einige Hausberger vermutlich, dass sie am Freitagabend einen richtigen Feuerwehreinsatz erlebten.

Gegen 19.15 Uhr rückten gleich mehrere Löschgruppen einer Einsatzübung ins Zentrum Hausberges aus. Für ungefähr eine Stunde wurde die Hauptstraße zwischen Hoppenstraße und Findel aus Sicherheitsgründen voll gesperrt. Die Feuerwehr hatte zuvor eine entsprechende Genehmigung im Rathaus eingeholt.

Wie die Feuerwehr berichtet, habe der heimische Bauunternehmer Erwin Hartmann ein Gebäude, das bald abgerissen werden soll, für die Übung zur Verfügung gestellt. Das Einsatzszenario gab vor, dass vier Bewohner, dargestellt durch Einsatzkräfte sowie eine Übungspuppe, in dem brennenden Haus vermisst wurden. Zur realistischen Darstellung der Verletzungen waren alle Darsteller geschminkt worden. Die Einsatzkräfte mussten nicht nur die „Vermissten“ suchen, sondern beispielsweise auch Gasflaschen (keine echten) aus dem Gefahrenbereich bringen. Zum Ende der Übung wurde noch ein Notfallszenario eingebaut: Ein Feuerwehrmann war aufgrund einer „Verletzung“ in Not geraten und schickte einen Notruf über Funk, worauf ein Rettungstrupp zum Einsatz kam, der den „verletzten“ Feuerwehrmann aus dem Gebäude brachte.


Die Feuerwehrleute brachen mehrere Türen auf, um zu den „Vermissten“ vorzudringen. Um die Lage möglichst realistisch darzustellen, war das Gebäude verraucht worden. Nach einer guten halben Stunde konnten die Löschgruppen die Übung erfolgreich beenden, berichtet die Feuerwehr. Mit der obligatorischen Einsatznachbesprechung endete eine Übung, die aufgrund der Pandemie lange Zeit nicht möglich war.

Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema

Themen der Woche