Ravenberger Straße und Kraftwerksgelände beschäftigen Politik auch 2021 Stefan Lyrath Porta Westfalica-Veltheim/Lohfeld (Ly). Ausbau der Ravensberger Straße, Sanierung der Grundschule Veltheim, Zukunft des Kraftwerksareals: Thomas Möbius, neuer Vorsitzender des Bezirksausschusses Lohfeld/Veltheim, geht davon aus, dass dies 2021 die beherrschenden Themen in Veltheim sein werden. In Lohfeld wird ein neuer Ortsheimatpfleger gesucht, denn der Posten ist seit Längerem vakant. Wer Interesse hat, kann sich an Möbius wenden, Tel. (01 73) 78 35 870. In Veltheim hat eine ähnliche Personalie etwas mehr Zeit: Der dortige Heimatpfleger Reinhold Kölling will noch bis zur nächsten Kommunalwahl weitermachen. „Ein Anliegen“ ist den Mitgliedern des Bezirksausschusses laut Möbius (CDU) der Ausbau der Ravensberger Straße, zuletzt zweimal verschoben. Die kurvige Straße soll in Höhe des Bockshornberges auf einer Länge von rund 800 Metern ausgebaut und begradigt werden. Bislang kreuzt sie kurz hintereinander zweimal die Gleise. Das bedeutet: Wartezeiten. Der Ausbau könnte 2022 beginnen. Hinzu kommt: „Mit dem Ausbau der Bahnstrecke Löhne-Hameln bekämen wir in Veltheim ein Problem“, gibt Möbius zu bedenken. Die Forderung: „Straße ausbauen, bevor die Bahnstrecke ausgebaut wird.“ Bei einem trassennahen Ausbau könnte Löhne-Hameln zu einer zweigleisigen Nebenstrecke der Trasse Bielefeld-Minden-Hannover werden. Die Folge: mehr Güterzüge im Portaner Süden. Zum Kraftwerksareal: Mit Blick auf die künftige Nutzung kann sich Möbius eine Wohnbebauung nur schwer vorstellen. „Das würde den Bereich weiter zersiedeln“, sagt er. Wegen der Altlasten des Kraftwerks hat die Stadt einem solchen Vorhaben ohnehin bereits eine Absage erteilt. Durchaus vorstellen kann sich Möbius „produzierendes Gewerbe, das den Bahnanschluss nutzt“. Auf jeden Fall sollten Unternehmen ein vernünftiges Verkehrskonzept mitbringen. „Großindustrie können wir dort allein aus verkehrstechnischen Gründen nicht gebrauchen“, meint Ortsheimatpfleger Kölling. Am Herzen liegt dem Ortsgremium auch die Veltheimer Grundschule. Das Problem: „Es gibt keinen Sanierungsplan, weil immer damit gerechnet wurde, dass Veltheim dichtgemacht wird“, erklärt Möbius. Dann kam der Bürgerentscheid, wonach der Grundschulverbund Eisbergen-Veltheim bestehen bleibt und beide Standorte saniert werden.

Ravenberger Straße und Kraftwerksgelände beschäftigen Politik auch 2021

Die Ravensberger Straße soll auf einer Länge von 800 Metern ausgebaut und begradigt werden. Zurzeit kreuzt sie in Veltheim zweimal die Bahngleise. Foto: Stefan Lyrath © Stefan Lyrath

Porta Westfalica-Veltheim/Lohfeld (Ly). Ausbau der Ravensberger Straße, Sanierung der Grundschule Veltheim, Zukunft des Kraftwerksareals: Thomas Möbius, neuer Vorsitzender des Bezirksausschusses Lohfeld/Veltheim, geht davon aus, dass dies 2021 die beherrschenden Themen in Veltheim sein werden.

In Lohfeld wird ein neuer Ortsheimatpfleger gesucht, denn der Posten ist seit Längerem vakant. Wer Interesse hat, kann sich an Möbius wenden, Tel. (01 73) 78 35 870. In Veltheim hat eine ähnliche Personalie etwas mehr Zeit: Der dortige Heimatpfleger Reinhold Kölling will noch bis zur nächsten Kommunalwahl weitermachen.

„Ein Anliegen“ ist den Mitgliedern des Bezirksausschusses laut Möbius (CDU) der Ausbau der Ravensberger Straße, zuletzt zweimal verschoben. Die kurvige Straße soll in Höhe des Bockshornberges auf einer Länge von rund 800 Metern ausgebaut und begradigt werden. Bislang kreuzt sie kurz hintereinander zweimal die Gleise. Das bedeutet: Wartezeiten. Der Ausbau könnte 2022 beginnen.

Hinzu kommt: „Mit dem Ausbau der Bahnstrecke Löhne-Hameln bekämen wir in Veltheim ein Problem“, gibt Möbius zu bedenken. Die Forderung: „Straße ausbauen, bevor die Bahnstrecke ausgebaut wird.“ Bei einem trassennahen Ausbau könnte Löhne-Hameln zu einer zweigleisigen Nebenstrecke der Trasse Bielefeld-Minden-Hannover werden. Die Folge: mehr Güterzüge im Portaner Süden.

Zum Kraftwerksareal: Mit Blick auf die künftige Nutzung kann sich Möbius eine Wohnbebauung nur schwer vorstellen. „Das würde den Bereich weiter zersiedeln“, sagt er. Wegen der Altlasten des Kraftwerks hat die Stadt einem solchen Vorhaben ohnehin bereits eine Absage erteilt.

Durchaus vorstellen kann sich Möbius „produzierendes Gewerbe, das den Bahnanschluss nutzt“. Auf jeden Fall sollten Unternehmen ein vernünftiges Verkehrskonzept mitbringen. „Großindustrie können wir dort allein aus verkehrstechnischen Gründen nicht gebrauchen“, meint Ortsheimatpfleger Kölling.

Am Herzen liegt dem Ortsgremium auch die Veltheimer Grundschule. Das Problem: „Es gibt keinen Sanierungsplan, weil immer damit gerechnet wurde, dass Veltheim dichtgemacht wird“, erklärt Möbius. Dann kam der Bürgerentscheid, wonach der Grundschulverbund Eisbergen-Veltheim bestehen bleibt und beide Standorte saniert werden.

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