Heute: Protestzug gegen geplante ICE-Strecke durch Eisbergen Thomas Lieske Porta Westfalica-Eisbergen. Gegner und Bürgerinitiativen gegen die geplante ICE-Neubautrasse zwischen Hannover und Bielefeld haben zu einem Protestzug aufgerufen. Der soll am Samstag 5. Dezember, um 15 Uhr vor der Grundschule in Eisbergen starten. Von dort aus geht es zu Fuß weiter in Richtung Ahmserort zur A2, ein ein großes rotes Kreuz - das Protestsymbol gegen die Trasse - beleuchtet werden soll. Das stehe dann als Zeichen der Mahnung, erklärt Thomas Rippke, Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen de trassenfernen Ausbau (Bigtab). Die Demo sei behördlich genehmigt und sowohl mit Polizei als auch mit dem Ordnungsamt abgestimmt, teilt Rippke mit. "Selbstverständlich wird auf die Einhaltung der Corona Bedingungen geachtet und eingefordert." Seitdem bekannt geworden ist, dass der Bund die Bahn nun offiziell mit der Planung einer Neubautrasse beauftragt hat und in den ersten fünf Planungsvarianten kein trassennaher Ausbau berücksichtigt wird, nimmt der Widerstand weiter zu. Noch im Dezember will die Bahn auf die betroffenen Landräte wie Anna Katharina Bölling (CDU) zukommen. Im Januar soll bereits das Dialogforum starten. Lesen Sie zu diesem Thema auch: Der Widerstand gegen eine mögliche ICE-Trasse durch Porta wächst (Plus-Inhalt) Bürgerinitiative Bigtab macht Front gegen ICE-Neubaustrecke (Plus-Inhalt) Eine Frage von Minuten: Darüber diskutieren Befürworter und Gegner aktuell über die mögliche neue ICE-Trasse durch Porta (Plus-Inhalt) Warten auf das Glück am Dorfrand: Bahnpläne lassen Käufer zurückschrecken (Plus-Inhalt)

Heute: Protestzug gegen geplante ICE-Strecke durch Eisbergen

Schon einmal hatte es eine Demonstration in Porta Westfalica gegeben - hier in Möllbergen. Am Samstag wollen die Trassengegner durch Eisbergen ziehen. Foto: Stefan Lyrath © Stefan Lyrath

Porta Westfalica-Eisbergen. Gegner und Bürgerinitiativen gegen die geplante ICE-Neubautrasse zwischen Hannover und Bielefeld haben zu einem Protestzug aufgerufen. Der soll am Samstag 5. Dezember, um 15 Uhr vor der Grundschule in Eisbergen starten. Von dort aus geht es zu Fuß weiter in Richtung Ahmserort zur A2, ein ein großes rotes Kreuz - das Protestsymbol gegen die Trasse - beleuchtet werden soll. Das stehe dann als Zeichen der Mahnung, erklärt Thomas Rippke, Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen de trassenfernen Ausbau (Bigtab).

Die Demo sei behördlich genehmigt und sowohl mit Polizei als auch mit dem Ordnungsamt abgestimmt, teilt Rippke mit. "Selbstverständlich wird auf die Einhaltung der Corona Bedingungen geachtet und eingefordert."

Seitdem bekannt geworden ist, dass der Bund die Bahn nun offiziell mit der Planung einer Neubautrasse beauftragt hat und in den ersten fünf Planungsvarianten kein trassennaher Ausbau berücksichtigt wird, nimmt der Widerstand weiter zu. Noch im Dezember will die Bahn auf die betroffenen Landräte wie Anna Katharina Bölling (CDU) zukommen. Im Januar soll bereits das Dialogforum starten.

Lesen Sie zu diesem Thema auch:

Der Widerstand gegen eine mögliche ICE-Trasse durch Porta wächst (Plus-Inhalt)

Bürgerinitiative Bigtab macht Front gegen ICE-Neubaustrecke (Plus-Inhalt)

Eine Frage von Minuten: Darüber diskutieren Befürworter und Gegner aktuell über die mögliche neue ICE-Trasse durch Porta (Plus-Inhalt)

Warten auf das Glück am Dorfrand: Bahnpläne lassen Käufer zurückschrecken (Plus-Inhalt)

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Porta Westfalica