Problembrücke verzögert Tempolimit auf der A2 bei Porta Westfalica Thomas Lieske Porta Westfalica/Bad Oeynhausen. Die aufwendigen Reparaturarbeiten an der Weserflutbrücke zwischen Porta Westfalica und dem Kreuz Bad Oeynhausen dauern noch einmal länger als zunächst geplant. Damit verzögert sich auch das angestrebte Tempolimit auf der A2 im Bereich Porta, das nach einigen schweren Verkehrsunfällen eingerichtet werden sollte. Eigentlich sollten die Arbeiten im Sommer enden. Nun gibt ein Sprecher der zuständigen Autobahn Westfalen GmbH auf MT-Anfrage den Monat September als voraussichtliches Bauende an. Kostenpunkt für das Projekt: rund 2,3 Millionen Euro. Probleme bereitet dabei offenbar weiterhin die Übergangskonstruktion an der Brücke. Dort sind nach einer Reparatur im vergangenen Jahr weitere Schäden aufgetreten. An der Stelle treffen jüngere und ältere Bauteile aufeinander, die durch die Bewegung, die der Verkehr mit fast 100.000 Fahrzeugen pro Tag und Fahrtrichtung auslöst, zusätzlich belastet werden. Auch deshalb zieht sich die Reparatur an dem Autobahnteilstück. Die Bezirksregierung Detmold, die für das Festsetzen des von der Verkehrsunfallkommission geforderte Tempolimits von 120 km/h im Bereich Porta Westfalica zuständig ist, will zunächst das Ende der Bauarbeiten abwarten, hatte ein Sprecher mehrfach auf MT-Anfrage betont. Tempo 120 wird damit voraussichtlich frühestens im September kommen. Dabei drängt die Zeit aus Sicht der an der Kommission beteiligten Verkehrsexperten von Polizei, Bezirksregierung und anderen Behörden. Denn immer wieder war es in den vergangenen Jahren zu schweren Unfällen in diesem Bereich gekommen – einige unter Lkw-Beteiligung. Übrigens: Die A2 war in diesem Bereich auch in den 80er-Jahren ein Unfallschwerpunkt. Damals sorgten Fahrbahnspalten an der Flutbrücke für zahlreiche Motorradunfälle, berichtet die Autobahn GmbH. Ausgerechnet die damals beschlossene Koppelung der Brücke mit der festen Fahrbahn und die damals verbauten Federplatten sorgen heute für die Reparaturprobleme. Und diese verzögern nun das Tempolimit, das die Gefahr für weitere Unfälle in diesem Bereich reduzieren soll.

Problembrücke verzögert Tempolimit auf der A2 bei Porta Westfalica

Tempo 120 sollte eigentlich schon in diesem Frühjahr auf der A2 im Bereich Porta gelten. Doch das verzögert sich weiter. Symbolfoto: MT-Archiv © MT-Archiv

Porta Westfalica/Bad Oeynhausen. Die aufwendigen Reparaturarbeiten an der Weserflutbrücke zwischen Porta Westfalica und dem Kreuz Bad Oeynhausen dauern noch einmal länger als zunächst geplant. Damit verzögert sich auch das angestrebte Tempolimit auf der A2 im Bereich Porta, das nach einigen schweren Verkehrsunfällen eingerichtet werden sollte.

Eigentlich sollten die Arbeiten im Sommer enden. Nun gibt ein Sprecher der zuständigen Autobahn Westfalen GmbH auf MT-Anfrage den Monat September als voraussichtliches Bauende an. Kostenpunkt für das Projekt: rund 2,3 Millionen Euro. Probleme bereitet dabei offenbar weiterhin die Übergangskonstruktion an der Brücke. Dort sind nach einer Reparatur im vergangenen Jahr weitere Schäden aufgetreten. An der Stelle treffen jüngere und ältere Bauteile aufeinander, die durch die Bewegung, die der Verkehr mit fast 100.000 Fahrzeugen pro Tag und Fahrtrichtung auslöst, zusätzlich belastet werden. Auch deshalb zieht sich die Reparatur an dem Autobahnteilstück.

Die Bezirksregierung Detmold, die für das Festsetzen des von der Verkehrsunfallkommission geforderte Tempolimits von 120 km/h im Bereich Porta Westfalica zuständig ist, will zunächst das Ende der Bauarbeiten abwarten, hatte ein Sprecher mehrfach auf MT-Anfrage betont. Tempo 120 wird damit voraussichtlich frühestens im September kommen. Dabei drängt die Zeit aus Sicht der an der Kommission beteiligten Verkehrsexperten von Polizei, Bezirksregierung und anderen Behörden. Denn immer wieder war es in den vergangenen Jahren zu schweren Unfällen in diesem Bereich gekommen – einige unter Lkw-Beteiligung.


Übrigens: Die A2 war in diesem Bereich auch in den 80er-Jahren ein Unfallschwerpunkt. Damals sorgten Fahrbahnspalten an der Flutbrücke für zahlreiche Motorradunfälle, berichtet die Autobahn GmbH. Ausgerechnet die damals beschlossene Koppelung der Brücke mit der festen Fahrbahn und die damals verbauten Federplatten sorgen heute für die Reparaturprobleme. Und diese verzögern nun das Tempolimit, das die Gefahr für weitere Unfälle in diesem Bereich reduzieren soll.

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