Prezero expandiert ins Folienrecycling Porta Westfalica (mt/lies). Der Entsorger Prezero mit Sitz in Porta Westfalica will nicht nur am eigenen Standort wachsen (MT berichtete), sondern setzt auch weiterhin auf nationales und internationales Wachstum. Um die neue Strategie, möglichst viel Kunststoff direkt am Standort wieder aufarbeiten zu können, mit Know-how zu füllen, beteiligt sich der Entsorger der milliardenschweren Schwarz-Gruppe mehrheitlich an der Kunststoff Beteiligungs GmbH (KBG). Das berichtet die Branchenplattform Kunststoffweb. Über den Kaufpreis ist demnach Stillschwiegen vereinbart worden. Die KBG ist spezialisiert auf Folienrecycling. Damit will Prezero einen Schritt weitergehen, um marktinterne Verpackungskreisläufe aus der eigenen Gruppe – etwa vom Discounter Lidl und der Supermarktkette Kaufland – voranzutreiben. Ziel ist es, Kunststoffverpackungen zu sammeln und in einer neuen Anlage am Standort Neesen zu Granulat aufzuarbeiten. Das soll dann wieder in den Kreislauf gebracht werden. Dafür investiert Prezero bis zu 120 Millionen Euro. Zu KBG gehören derzeit rund 130 Mitarbeitende an mehreren Standorten in Deutschland. Dem Vernehmen nach will Prezero etwa 90 Prozent der Anteile übernehmen. Die mehrheitliche Übernahme des Unternehmens steht allerdings noch unter dem Vorbehalt, dass das Kartellamt zustimmt. Durch einen großen internationalen Zukauf hatte Prezero zuletzt für Aufsehen gesorgt. So will der Entsorger seinen Jahresumsatz auf rund zwei Milliarden Euro steigern.

Prezero expandiert ins Folienrecycling

Porta Westfalica (mt/lies). Der Entsorger Prezero mit Sitz in Porta Westfalica will nicht nur am eigenen Standort wachsen (MT berichtete), sondern setzt auch weiterhin auf nationales und internationales Wachstum. Um die neue Strategie, möglichst viel Kunststoff direkt am Standort wieder aufarbeiten zu können, mit Know-how zu füllen, beteiligt sich der Entsorger der milliardenschweren Schwarz-Gruppe mehrheitlich an der Kunststoff Beteiligungs GmbH (KBG). Das berichtet die Branchenplattform Kunststoffweb.

Über den Kaufpreis ist demnach Stillschwiegen vereinbart worden. Die KBG ist spezialisiert auf Folienrecycling. Damit will Prezero einen Schritt weitergehen, um marktinterne Verpackungskreisläufe aus der eigenen Gruppe – etwa vom Discounter Lidl und der Supermarktkette Kaufland – voranzutreiben. Ziel ist es, Kunststoffverpackungen zu sammeln und in einer neuen Anlage am Standort Neesen zu Granulat aufzuarbeiten. Das soll dann wieder in den Kreislauf gebracht werden. Dafür investiert Prezero bis zu 120 Millionen Euro.

Zu KBG gehören derzeit rund 130 Mitarbeitende an mehreren Standorten in Deutschland. Dem Vernehmen nach will Prezero etwa 90 Prozent der Anteile übernehmen. Die mehrheitliche Übernahme des Unternehmens steht allerdings noch unter dem Vorbehalt, dass das Kartellamt zustimmt. Durch einen großen internationalen Zukauf hatte Prezero zuletzt für Aufsehen gesorgt. So will der Entsorger seinen Jahresumsatz auf rund zwei Milliarden Euro steigern.


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