Positiver Corona-Fall: Jahrgangsstufe der Gesamtschule Porta Nachhause geschickt Sebastian Radermacher Porta Westfalica-Lerbeck. In der Schülerschaft der Gesamtschule Porta Westfalica in Lerbeck ist ein positiver Corona-Fall nachgewiesen worden. Das bestätigt Schulleiter Axel Nagel am Mittwoch auf MT-Anfrage. In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises sei entschieden worden, die Jahrgangsstufe 13 (Q2) vorsichtshalber nach Hause zu schicken und auf Distanzunterricht zu wechseln, berichtet Nagel. 67 Schülerinnen und Schüler werden demnach bis zum 17. November zu Hause unterrichtet. Wie Nagel erklärt, erhalten sie Aufgaben und Unterrichtsmaterial zum Herunterladen. Die Kommunikation mit den Lehrern erfolge in der Regel per E-Mail. Bereits im ersten Lockdown im Frühjahr, als die Schulen schließen mussten, sei dies so gehandhabt worden. „Und im Wesentlichen läuft das auch gut.“ Der Schulleiter betont, dass die Entscheidung, die Jahrgangsstufe nach Hause zu schicken, eine Vorsichtsmaßnahme sei. Die Nachricht über das positive Testergebnis habe er am Sonntag erhalten. Zunächst habe es die Hoffnung gegeben, die Schüler lediglich am Montag zu Hause zu lassen. Doch letztendlich sei es auf die Schnelle nicht möglich gewesen, die engen Kontaktpersonen eindeutig zu ermitteln – trotz eines gut funktionierenden Hygienekonzepts und sorgfältig geführter Klassenlisten. „Bei der Durchmischung der Schülerschaft war das sehr schwer. Es gibt mögliche Kontakte in Pausen, auf den Fluren, im Treppenhaus oder auch im Aufenthaltsraum“, zählt Nagel auf und fügt an: „Wir wollten deshalb auf Nummer sicher gehen.“ Das Vorgehen sei mit dem Gesundheitsamt abgestimmt und die betroffenen Schüler rechtzeitig informiert worden. „Das hat gut funktioniert.“ Die Schülerinnen und Schüler, die sich nun zu Hause befinden, müssen sich laut Aussage des Schulleiters nicht zwingend auf Corona testen lassen. Ob das Gesundheitsamt womöglich nach Rücksprache mit der infizierten Person noch enge Kontakte ausfindig macht, die dann getestet werden sollen, dazu könne er nichts sagen: „Das entscheidet das Gesundheitsamt.“ Bereits Ende August war eine Lehrkraft der Gesamtschule positiv auf das Corona-Virus getestet und in Quarantäne geschickt worden. Weil sie nur Kontakte zu einem Kurs hatte und sich alle an die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen gehalten hatten, mussten keine weiteren Klassen, Schüler oder Lehrer isoliert werden. Der Unterricht konnte unter Einhaltung des Hygienekonzeptes uneingeschränkt weiterlaufen.

Positiver Corona-Fall: Jahrgangsstufe der Gesamtschule Porta Nachhause geschickt

Eine Jahrgangsstufe der Gesamtschule wurde nach einem positiven Corona-Fall nach Hause geschickt. MT-Archivfoto: Carsten Korfesmeyer © Carsten Korfesmeyer

Porta Westfalica-Lerbeck. In der Schülerschaft der Gesamtschule Porta Westfalica in Lerbeck ist ein positiver Corona-Fall nachgewiesen worden. Das bestätigt Schulleiter Axel Nagel am Mittwoch auf MT-Anfrage. In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises sei entschieden worden, die Jahrgangsstufe 13 (Q2) vorsichtshalber nach Hause zu schicken und auf Distanzunterricht zu wechseln, berichtet Nagel.

67 Schülerinnen und Schüler werden demnach bis zum 17. November zu Hause unterrichtet. Wie Nagel erklärt, erhalten sie Aufgaben und Unterrichtsmaterial zum Herunterladen. Die Kommunikation mit den Lehrern erfolge in der Regel per E-Mail. Bereits im ersten Lockdown im Frühjahr, als die Schulen schließen mussten, sei dies so gehandhabt worden. „Und im Wesentlichen läuft das auch gut.“

Der Schulleiter betont, dass die Entscheidung, die Jahrgangsstufe nach Hause zu schicken, eine Vorsichtsmaßnahme sei. Die Nachricht über das positive Testergebnis habe er am Sonntag erhalten. Zunächst habe es die Hoffnung gegeben, die Schüler lediglich am Montag zu Hause zu lassen. Doch letztendlich sei es auf die Schnelle nicht möglich gewesen, die engen Kontaktpersonen eindeutig zu ermitteln – trotz eines gut funktionierenden Hygienekonzepts und sorgfältig geführter Klassenlisten. „Bei der Durchmischung der Schülerschaft war das sehr schwer. Es gibt mögliche Kontakte in Pausen, auf den Fluren, im Treppenhaus oder auch im Aufenthaltsraum“, zählt Nagel auf und fügt an: „Wir wollten deshalb auf Nummer sicher gehen.“ Das Vorgehen sei mit dem Gesundheitsamt abgestimmt und die betroffenen Schüler rechtzeitig informiert worden. „Das hat gut funktioniert.“

Die Schülerinnen und Schüler, die sich nun zu Hause befinden, müssen sich laut Aussage des Schulleiters nicht zwingend auf Corona testen lassen. Ob das Gesundheitsamt womöglich nach Rücksprache mit der infizierten Person noch enge Kontakte ausfindig macht, die dann getestet werden sollen, dazu könne er nichts sagen: „Das entscheidet das Gesundheitsamt.“

Bereits Ende August war eine Lehrkraft der Gesamtschule positiv auf das Corona-Virus getestet und in Quarantäne geschickt worden. Weil sie nur Kontakte zu einem Kurs hatte und sich alle an die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen gehalten hatten, mussten keine weiteren Klassen, Schüler oder Lehrer isoliert werden. Der Unterricht konnte unter Einhaltung des Hygienekonzeptes uneingeschränkt weiterlaufen.

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