Portas Parklichter - mehr als bloß Stadtfest-Ersatz Hans-Martin Polte Porta Westfalica-Hausberge. „Endlich.“ Dieses Wort war am Wochenende zahllose Male im Bürgerpark zu hören.„Endlich sieht man sich mal wieder“ oder „Endlich ist mal wieder was los in Hausberge.“ Im Park herrschte nahezu Stadtfest-Atmosphäre. Möglich machte das am Freitag und Samstag der Stadtmarketingverein „Idee pro Porta“, der den Mut hatte, in dieser schwierigen Zeit mit einem genehmigten Hygiene- und Sicherheitskonzept ein Parkfest zu organisieren. Und Hunderte von Portanerinnen und Portanern nutzten die Gelegenheit, sich auf den Wiesen und Wegen mit Freunden und Bekannten zu treffen, sich bei stimmungsvoller Parkbeleuchtung an drei Getränkewagen und sechs Ständen mit Schlemmerspezialitäten zu versorgen und Musik vom Feinsten zu genießen. Das Datum, zweites Wochenende im September, war bewusst gewählt worden, denn es ist eigentlich der fixe Termin fürs Stadtfest, das zuletzt zweimal wegen der Pandemie abgesagt werden musste. Spielen normalerweise beim Stadtfest im Zentrum von Hausberge mehrere Bands auf drei Bühnen gleichzeitig, war beim Parkfest das Forum der Ort, an dem an beiden Abenden jeweils eine bekannte Band auftrat und vier Stunden für Partystimmung sorgte. Am Freitagabend begeisterte die Top-40-Band „Prime“ aus Porta Westfalica das Publikum und am Samstagabend sorgte die Rock-Band „Flashback“ mit Portas Alt-Bürgermeister Stephan Böhme am Schlagzeug für die passende Stimmung. Musik „around the world“ bot der aus Amerika stammende Gitarrist und Sänger Ray Pasnen am Samstagnachmittag den begeisterten Besuchern, deren Zahl bis zum späteren Abend stetig zunahm. Am Freitag hielten anhaltende Regenschauer sicher den einen oder anderen vom Besuch des Festes ab, trotzdem hatten die Kontrolleure am Parkeingang ungefähr 400 Besucherinnen und Besucher gezählt, die unter den großen farbig angestrahlten Bäumen und den Überdachungen der Stände Regenschutz fanden. Deutlich voller wurde es im Park am Samstagabend bei trockenem Spätsommerwetter. Die vom Ordnungsamt vorgegebene Grenze von maximal 1.000 Besuchern, die sich gleichzeitig im Park aufhalten dürfen, wurde aber nicht überschritten, wie der Vorsitzende der „Idee pro Porta“ Heiko Rehling bestätigte. Seine Firma „Porta Event GmbH“ war für wesentliche Aufgaben beim Parkfest verantwortlich, etwa für die Einhaltung der Schutzmaßnahmen, die Einlasskontrollen nach 3-G-Regeln und die Parkbeleuchtung. „Wir sind mit dem Zuspruch der Bevölkerung und dem Ablauf des Festes weitgehend zufrieden“, zog Rehling am Ende des zweiten Tages ein positives Resümee. Finanziert wurde das Event mit Standgebühren, Sponsorengeldern von Sparkasse und Stadtwerken sowie einem besonderen Fördertopf des Landes NRW, so dass Eintrittsgelder entfallen konnten. Diskutiert wurde an beiden Abenden von den Verantwortlichen der „Idee pro Porta“ wie auch von den Besucherinnen und Besuchern, unter ihnen auch Bürgermeisterin Dr. Sonja Gerlach, ob solch ein Parkfest nicht in jedem Jahr stattfinden könnte. Von der Vereinsleitung war zu hören, dass dieses Fest im Bürgerpark durchaus als Versuchsballon gesehen werde, um eventuell im Sommer ein ähnliches Event zu organisieren, das dann vielleicht die Nachfolgeveranstaltung von „Porta tischt auf“ werden könnte. Diese langjährige Gourmetveranstaltung findet seit 2016 aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr statt. Klar positionierte sich Portas ehemalige Bürgermeister Stephan Böhme zu mehr Veranstaltungen im Park, zu dem vielleicht auch ein Weinfest zählen könnte. In einer Flashback-Pause sagte Böhme: „Dieses Kleinod Bürgerpark muss man in Zukunft öfter für solche Events nutzen.“

Portas Parklichter - mehr als bloß Stadtfest-Ersatz

Bunter Abend: Die angestrahlten Bäume waren die optische Attraktion des Parkfestes. Die gute Publikumsresonanz ermutigt die Veranstalter, über weitere Sommerevents an dieser Stelle nachzudenken, .Fotos: Hans-Martin Polte © Polte

Porta Westfalica-Hausberge. „Endlich.“ Dieses Wort war am Wochenende zahllose Male im Bürgerpark zu hören.„Endlich sieht man sich mal wieder“ oder „Endlich ist mal wieder was los in Hausberge.“ Im Park herrschte nahezu Stadtfest-Atmosphäre.

Möglich machte das am Freitag und Samstag der Stadtmarketingverein „Idee pro Porta“, der den Mut hatte, in dieser schwierigen Zeit mit einem genehmigten Hygiene- und Sicherheitskonzept ein Parkfest zu organisieren. Und Hunderte von Portanerinnen und Portanern nutzten die Gelegenheit, sich auf den Wiesen und Wegen mit Freunden und Bekannten zu treffen, sich bei stimmungsvoller Parkbeleuchtung an drei Getränkewagen und sechs Ständen mit Schlemmerspezialitäten zu versorgen und Musik vom Feinsten zu genießen.

Das Datum, zweites Wochenende im September, war bewusst gewählt worden, denn es ist eigentlich der fixe Termin fürs Stadtfest, das zuletzt zweimal wegen der Pandemie abgesagt werden musste. Spielen normalerweise beim Stadtfest im Zentrum von Hausberge mehrere Bands auf drei Bühnen gleichzeitig, war beim Parkfest das Forum der Ort, an dem an beiden Abenden jeweils eine bekannte Band auftrat und vier Stunden für Partystimmung sorgte. Am Freitagabend begeisterte die Top-40-Band „Prime“ aus Porta Westfalica das Publikum und am Samstagabend sorgte die Rock-Band „Flashback“ mit Portas Alt-Bürgermeister Stephan Böhme am Schlagzeug für die passende Stimmung.


Musik „around the world“ bot der aus Amerika stammende Gitarrist und Sänger Ray Pasnen am Samstagnachmittag den begeisterten Besuchern, deren Zahl bis zum späteren Abend stetig zunahm. Am Freitag hielten anhaltende Regenschauer sicher den einen oder anderen vom Besuch des Festes ab, trotzdem hatten die Kontrolleure am Parkeingang ungefähr 400 Besucherinnen und Besucher gezählt, die unter den großen farbig angestrahlten Bäumen und den Überdachungen der Stände Regenschutz fanden.

Die Top-40-Band „Prime“ spielte am Freitagabend vor begeistertem Publikum. Foto: Hans-Martin Polte - © dhaunhorst
Die Top-40-Band „Prime“ spielte am Freitagabend vor begeistertem Publikum. Foto: Hans-Martin Polte - © dhaunhorst

Deutlich voller wurde es im Park am Samstagabend bei trockenem Spätsommerwetter. Die vom Ordnungsamt vorgegebene Grenze von maximal 1.000 Besuchern, die sich gleichzeitig im Park aufhalten dürfen, wurde aber nicht überschritten, wie der Vorsitzende der „Idee pro Porta“ Heiko Rehling bestätigte. Seine Firma „Porta Event GmbH“ war für wesentliche Aufgaben beim Parkfest verantwortlich, etwa für die Einhaltung der Schutzmaßnahmen, die Einlasskontrollen nach 3-G-Regeln und die Parkbeleuchtung. „Wir sind mit dem Zuspruch der Bevölkerung und dem Ablauf des Festes weitgehend zufrieden“, zog Rehling am Ende des zweiten Tages ein positives Resümee.

Musik „around the world“ spielte der aus Amerika stammende Gitarrist und Sänger Ray Pasnen. Foto: Hans-Martin Polte - © dhaunhorst
Musik „around the world“ spielte der aus Amerika stammende Gitarrist und Sänger Ray Pasnen. Foto: Hans-Martin Polte - © dhaunhorst

Finanziert wurde das Event mit Standgebühren, Sponsorengeldern von Sparkasse und Stadtwerken sowie einem besonderen Fördertopf des Landes NRW, so dass Eintrittsgelder entfallen konnten.

Diskutiert wurde an beiden Abenden von den Verantwortlichen der „Idee pro Porta“ wie auch von den Besucherinnen und Besuchern, unter ihnen auch Bürgermeisterin Dr. Sonja Gerlach, ob solch ein Parkfest nicht in jedem Jahr stattfinden könnte. Von der Vereinsleitung war zu hören, dass dieses Fest im Bürgerpark durchaus als Versuchsballon gesehen werde, um eventuell im Sommer ein ähnliches Event zu organisieren, das dann vielleicht die Nachfolgeveranstaltung von „Porta tischt auf“ werden könnte. Diese langjährige Gourmetveranstaltung findet seit 2016 aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr statt.

Endlich ist mal wieder etwas los in Hausberge: Mehrere Hundert Besucher kamen in den Bürgerpark, um Freunde und Bekannte wiederzusehen. Foto: Hans-Martin Polte - © dhaunhorst
Endlich ist mal wieder etwas los in Hausberge: Mehrere Hundert Besucher kamen in den Bürgerpark, um Freunde und Bekannte wiederzusehen. Foto: Hans-Martin Polte - © dhaunhorst

Klar positionierte sich Portas ehemalige Bürgermeister Stephan Böhme zu mehr Veranstaltungen im Park, zu dem vielleicht auch ein Weinfest zählen könnte. In einer Flashback-Pause sagte Böhme: „Dieses Kleinod Bürgerpark muss man in Zukunft öfter für solche Events nutzen.“

Am Samstagabend spielte „Flashback“ mit Altbürgermeister Stephan Böhme am Schlagzeug. - © Polte
Am Samstagabend spielte „Flashback“ mit Altbürgermeister Stephan Böhme am Schlagzeug. - © Polte
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