Portaner müssen für Rentenberatung künftig nach Minden Porta Westfalica/Minden (mt/dh). Die Stadt Minden übernimmt vom 1. Juli an die Aufgaben der Rentenberatung für Bürgerinnen und Bürger aus Porta Westfalica. Hierauf haben sich die Städte Minden und Porta Westfalica geeinigt und eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung unterzeichnet. Die politischen Beschlüsse hatten die Stadträte bereits im Februar gefasst. Zukünftig wird die Rentenberatung und Unterstützung bei der Beantragung von Rente auch für alle Portaner im Mindener Rathaus angeboten. Die erforderlichen Termine können ab sofort beim Team „Rentenangelegenheiten“ (Bereich Soziales) unter den Telefonnummern (0571) 8 94 94, 8 94 95 oder 8 94 96 vereinbart werden. In einer gemeinsamen Pressemitteilung erläutern die beiden Kommunen den Hintergrund. So habe die Konferenz der Hauptverwaltungsbeamten im Kreis Minden-Lübbecke bereits vor einigen Jahren beschlossen, die interkommunale Zusammenarbeit zu intensivieren, um Verwaltungsleistungen weiterhin wirtschaftlich und nachhaltig erbringen zu können und deren Qualität zu sichern und auszubauen. Auch das zuständige NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales empfehle in seinem Bericht über die Prüfung der Gemeinden und Versicherungsämter in Nordrhein-Westfalen vom 22. Januar 2020 die interkommunale Zusammenarbeit. Im November 2019 hatte die Stadt Porta Westfalica in Minden angefragt, ob eine interkommunale Zusammenarbeit für die Aufgaben der Rentenberatung in Betracht kommt. Aufgrund des Ruhestands von zwei Mitarbeitern wird die Portaner Rentenberatungsstelle ab dem 1. Juli nicht mehr besetzt sein. „Wieder zwei für diese Aufgabe qualifizierte Teilzeitkräfte bei der derzeitigen Arbeitsmarktsituation einzustellen, wäre schwierig geworden“, sagt Bürgermeister Bernd Hedtmann. Zugleich sei ein relativ geringer Beratungsbedarf in Porta Westfalica gegeben. Mithilfe der Kooperation werde gewährleistet, die Rentenberatung für die Portaner Bürgerinnen und Bürger nahtlos und qualifiziert in einem größeren Team weiterzuführen. „Wir werden im Rahmen der Kooperation eine weitere Stelle besetzen und durch die zusätzliche personelle Ausstattung wird eine höhere Flexibilität in der Aufgabenwahrnehmung ermöglicht“, sagt Mindens Bürgemeister Michael Jäcke. Auch das erforderliche Fachwissen sowie die kontinuierliche Beratung durch eine bessere Vertretungsmöglichkeit könne in einer größeren Abteilung leichter dauerhaft sichergestellt werden. Die in der Rentenberatung zusätzlich entstehenden Personal- und Sachkosten werden von der Stadt Porta Westfalica erstattet.

Portaner müssen für Rentenberatung künftig nach Minden

Zur Rente gibt es viele Fragen. Portaner Bürger erhalten Antworten im Mindener Rathaus. Foto: Imago © imago stock&people

Porta Westfalica/Minden (mt/dh). Die Stadt Minden übernimmt vom 1. Juli an die Aufgaben der Rentenberatung für Bürgerinnen und Bürger aus Porta Westfalica. Hierauf haben sich die Städte Minden und Porta Westfalica geeinigt und eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung unterzeichnet. Die politischen Beschlüsse hatten die Stadträte bereits im Februar gefasst.

Zukünftig wird die Rentenberatung und Unterstützung bei der Beantragung von Rente auch für alle Portaner im Mindener Rathaus angeboten. Die erforderlichen Termine können ab sofort beim Team „Rentenangelegenheiten“ (Bereich Soziales) unter den Telefonnummern (0571) 8 94 94, 8 94 95 oder 8 94 96 vereinbart werden.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung erläutern die beiden Kommunen den Hintergrund. So habe die Konferenz der Hauptverwaltungsbeamten im Kreis Minden-Lübbecke bereits vor einigen Jahren beschlossen, die interkommunale Zusammenarbeit zu intensivieren, um Verwaltungsleistungen weiterhin wirtschaftlich und nachhaltig erbringen zu können und deren Qualität zu sichern und auszubauen. Auch das zuständige NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales empfehle in seinem Bericht über die Prüfung der Gemeinden und Versicherungsämter in Nordrhein-Westfalen vom 22. Januar 2020 die interkommunale Zusammenarbeit. Im November 2019 hatte die Stadt Porta Westfalica in Minden angefragt, ob eine interkommunale Zusammenarbeit für die Aufgaben der Rentenberatung in Betracht kommt.

Aufgrund des Ruhestands von zwei Mitarbeitern wird die Portaner Rentenberatungsstelle ab dem 1. Juli nicht mehr besetzt sein. „Wieder zwei für diese Aufgabe qualifizierte Teilzeitkräfte bei der derzeitigen Arbeitsmarktsituation einzustellen, wäre schwierig geworden“, sagt Bürgermeister Bernd Hedtmann. Zugleich sei ein relativ geringer Beratungsbedarf in Porta Westfalica gegeben. Mithilfe der Kooperation werde gewährleistet, die Rentenberatung für die Portaner Bürgerinnen und Bürger nahtlos und qualifiziert in einem größeren Team weiterzuführen.

„Wir werden im Rahmen der Kooperation eine weitere Stelle besetzen und durch die zusätzliche personelle Ausstattung wird eine höhere Flexibilität in der Aufgabenwahrnehmung ermöglicht“, sagt Mindens Bürgemeister Michael Jäcke. Auch das erforderliche Fachwissen sowie die kontinuierliche Beratung durch eine bessere Vertretungsmöglichkeit könne in einer größeren Abteilung leichter dauerhaft sichergestellt werden. Die in der Rentenberatung zusätzlich entstehenden Personal- und Sachkosten werden von der Stadt Porta Westfalica erstattet.

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