Noch keine Trasse: Planung für Radschnellweg beginnt Porta Westfalica (lies). Sieben der insgesamt 45 Kilometer langen Route würden über Portaner Stadtgebiet verlaufen. Würden – wenn der Radschnellweg OWL tatsächlich realisiert würde. Doch so weit ist es noch lange nicht. Denn bisher gibt es lediglich eine Machbarkeitsstudie, die mehrere mögliche Routen aufzeigt. Eine dieser Routen würden nördlich der Weser von Minden über Barkhausen in Richtung Bad Oeynhausen führen. Diese Streckenvariante bevorzugen auch die Fachplaner der Studie. Eine weitere Variante würde südlich der Weser an der Bahnstrecke entlang führen. Derzeit läuft eine vom Land NRW in Auftrag gegebene Umweltverträglichkeitsprüfung. Sie soll aufzeigen, wo die möglichen Trassenverläufe auf natürliche Widerstände treffen könnten. Solche Widerstände zeichnen sich bereits vor Veröffentlichung des Prüfungsergebnisses, das für den Sommer dieses Jahres erwartet wird, für die Trasse an der Bahnlinie ab. Dort müssten größere Flächen im Landschaftsschutzgebiet versiegelt werden. Der Radschnellweg OWL ist vor allem für den Alltagsverkehr zwischen den Städten der Region gedacht, etwa für Berufspendler, die im Rad eine Alternative zum Autoverkehr sehen. Das Land rechnet derzeit mit mehr als 2.000 Radlern pro Tag auf dieser Strecke. Die möglichst geradlinige Trasse soll mindestens vier Meter breit werden und durchgängige Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h ermöglichen. Der Radschnellweg OWL ist einer von sieben geplanten in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Bau soll Straßen NRW für die Unterhaltung des Radweges zuständig sein.

Noch keine Trasse: Planung für Radschnellweg beginnt

Tempo beim Radschnellweg? Bisher gibt es lediglich eine Machbarkeitsstudie, die mehrere mögliche Routen aufzeigt.Foto: Roland Weihrauch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ © Roland Weihrauch

Porta Westfalica (lies). Sieben der insgesamt 45 Kilometer langen Route würden über Portaner Stadtgebiet verlaufen. Würden – wenn der Radschnellweg OWL tatsächlich realisiert würde. Doch so weit ist es noch lange nicht. Denn bisher gibt es lediglich eine Machbarkeitsstudie, die mehrere mögliche Routen aufzeigt.

Eine dieser Routen würden nördlich der Weser von Minden über Barkhausen in Richtung Bad Oeynhausen führen. Diese Streckenvariante bevorzugen auch die Fachplaner der Studie. Eine weitere Variante würde südlich der Weser an der Bahnstrecke entlang führen. Derzeit läuft eine vom Land NRW in Auftrag gegebene Umweltverträglichkeitsprüfung. Sie soll aufzeigen, wo die möglichen Trassenverläufe auf natürliche Widerstände treffen könnten.

Solche Widerstände zeichnen sich bereits vor Veröffentlichung des Prüfungsergebnisses, das für den Sommer dieses Jahres erwartet wird, für die Trasse an der Bahnlinie ab. Dort müssten größere Flächen im Landschaftsschutzgebiet versiegelt werden.

Der Radschnellweg OWL ist vor allem für den Alltagsverkehr zwischen den Städten der Region gedacht, etwa für Berufspendler, die im Rad eine Alternative zum Autoverkehr sehen. Das Land rechnet derzeit mit mehr als 2.000 Radlern pro Tag auf dieser Strecke. Die möglichst geradlinige Trasse soll mindestens vier Meter breit werden und durchgängige Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h ermöglichen.

Der Radschnellweg OWL ist einer von sieben geplanten in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Bau soll Straßen NRW für die Unterhaltung des Radweges zuständig sein.

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