Noch fehlen Voraussetzungen für Portaner Impfzentrum Porta Westfalica (dh). Noch ist unklar, ob es bereits an diesem Sonntag ein Impfangebot im evangelischen Gemeindehaus in Hausberge gibt. Dort möchte der Arzt Esteban Roman Garcia gemeinsam mit einem Team Erst,- Zweit- und Booster-Impfungen verteilen. Doch dazu mangelt es an den formalen Voraussetzungen. Als nicht niedergelassenem Arzt fehlten ihm bestimmte Schnittstellen, etwa zum Robert-Koch-Institut, sagt Garcia. Deshalb stehe er in Kontakt mit niedergelassenen Kollegen und den zuständigen Behörden wie dem Kreis. Er sei aber zuversichtlich, dass man rechtzeitig eine Lösung finde, sagte Garcia am späten Dienstagnachmittag. Wie berichtet, hatte die Stadt in der vergangenen Woche die Hoffnung auf ein rasches zusätzliches Impfangebot in Porta geweckt. Bürgermeisterin Dr. Sonja Gerlach, Esteban Roman Garcia und der Leiter des Sachgebietes Sicherheit und Ordnung, Detlef Brand, schauten sich am Freitag die Räume des Ferdinand-Huhold-Hauses am Kirchsiek an. Die Vorbereitungen für ein Impfangebot in Porta seien auf der Zielgeraden, war auf der Internetseite der Stadt zu lesen. „Hier in Porta Westfalica brauchen wir ein niederschwelliges Angebot“, ließ sich die Bürgermeisterin zitieren. Mehrere hundert Impfdosen von Moderna und Biontech seien vom Kreis zugesagt worden, hieß es. Die frohe Botschaft war angesichts fehlender Voraussetzungen offenbar voreilig. Die Stadt hat jedenfalls ihren Interneteintrag gestern gelöscht.Der Arzt Garcia hat gute Kontakte in Porta aufgrund seiner Arbeit in dem Barkhauser Testzentrum. Das Angebot, die Räume im evangelischen Gemeindezentrum zum Impfen zu nutzen, kam von Pfarrerin Katharina Kenter-Töns. Im Erdgeschoss gibt es mehrere Säle, die für die Injektionen und zum Ausruhen geeignet sind. Um die Begegnungen der Menschen zu reduzieren, kann das Gebäude vom Kirchsiek aus betreten und auf der anderen Seite wieder verlassen werden. Das Portaner Ordnungsamt hatte wegen der knappen Anzahl der Parkplätze bereits organisatorische Hilfestellung signalisiert.

Noch fehlen Voraussetzungen für Portaner Impfzentrum

Die Räume im Gemeindehaus wären gut geeignet. Davon überzeugten sich gestern Ordnungsamtsleiter Detlef Brand und Pfarrerin Katharina Kenter-Töns. MT-Foto: Haunhorst © haunhorst

Porta Westfalica (dh). Noch ist unklar, ob es bereits an diesem Sonntag ein Impfangebot im evangelischen Gemeindehaus in Hausberge gibt. Dort möchte der Arzt Esteban Roman Garcia gemeinsam mit einem Team Erst,- Zweit- und Booster-Impfungen verteilen. Doch dazu mangelt es an den formalen Voraussetzungen. Als nicht niedergelassenem Arzt fehlten ihm bestimmte Schnittstellen, etwa zum Robert-Koch-Institut, sagt Garcia. Deshalb stehe er in Kontakt mit niedergelassenen Kollegen und den zuständigen Behörden wie dem Kreis. Er sei aber zuversichtlich, dass man rechtzeitig eine Lösung finde, sagte Garcia am späten Dienstagnachmittag.

Wie berichtet, hatte die Stadt in der vergangenen Woche die Hoffnung auf ein rasches zusätzliches Impfangebot in Porta geweckt. Bürgermeisterin Dr. Sonja Gerlach, Esteban Roman Garcia und der Leiter des Sachgebietes Sicherheit und Ordnung, Detlef Brand, schauten sich am Freitag die Räume des Ferdinand-Huhold-Hauses am Kirchsiek an. Die Vorbereitungen für ein Impfangebot in Porta seien auf der Zielgeraden, war auf der Internetseite der Stadt zu lesen. „Hier in Porta Westfalica brauchen wir ein niederschwelliges Angebot“, ließ sich die Bürgermeisterin zitieren. Mehrere hundert Impfdosen von Moderna und Biontech seien vom Kreis zugesagt worden, hieß es. Die frohe Botschaft war angesichts fehlender Voraussetzungen offenbar voreilig. Die Stadt hat jedenfalls ihren Interneteintrag gestern gelöscht.

Der Arzt Garcia hat gute Kontakte in Porta aufgrund seiner Arbeit in dem Barkhauser Testzentrum. Das Angebot, die Räume im evangelischen Gemeindezentrum zum Impfen zu nutzen, kam von Pfarrerin Katharina Kenter-Töns. Im Erdgeschoss gibt es mehrere Säle, die für die Injektionen und zum Ausruhen geeignet sind. Um die Begegnungen der Menschen zu reduzieren, kann das Gebäude vom Kirchsiek aus betreten und auf der anderen Seite wieder verlassen werden. Das Portaner Ordnungsamt hatte wegen der knappen Anzahl der Parkplätze bereits organisatorische Hilfestellung signalisiert.


Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema