Neustart im Bürgerhaus Anfang Juli Stefan Lyrath Porta Westfalica-Hausberge. Ausgerechnet an einem Freitag, dem 13., begann die coronabedingte Zwangspause im Bürgerhaus in Hausberge. Das war im März. Jetzt läuft der Betrieb bald wieder an, wenn auch zunächst mit leicht angezogener Handbremse. Der Neustart ist für Anfang Juli geplant. „Alle warten darauf“, sagt Dr. Sigrid Hohnemann, die Vorsitzende des Vereins Bürgerhaus Porta Westfalica. „Schließlich verstehen wir uns als Kulturzentrum für ganz Porta“, fügt ihr Stellvertreter Herbert Wiese hinzu. Gerlinde Beuge-Schultz, ebenfalls im Vorstand, spricht von einer „vorsichtigen Wiedereröffnung“. Die wichtigsten Auflagen: Mindestabstand 1,50 Meter, Betreten des Gebäudes nur mit Atemschutzmaske, Begegnungsverkehr vermeiden, Steuerung des Zutritts, Rückverfolgbarkeit der Besucher. Obwohl es Spender mit Desinfektionsmittel geben wird, werden Gäste gleich nach dem Eintreffen zusätzlich gebeten, sich die Hände mit Seife zu waschen. Die Kneippkurse im Bürgerhaus sollen nach den Sommerferien beginnen, das Programm der Volkshochschule Minden-Bad Oeynhausen startet voraussichtlich zum Wintersemester im September. Wer zum Beispiel Yoga machen will, muss eine Matte mitbringen. Stühle müssen vor der Benutzung in bestimmten Kursen mit eigenen Handtüchern abgedeckt werden. Platzmangel, so heißt es, sei trotz der Einschränkungen nicht zu befürchten. Auch Comedy, Konzerte oder andere Events erscheinen machbar. „Konkrete Nachfragen gibt es zwar noch nicht, aber unter den strengen gesetzlichen Auflagen sind Veranstaltungen wieder möglich“, erklärt Herbert Wiese. Dies darf als Aufforderung verstanden werden. Auf Speisen werden Besucher indes verzichten müssen, Getränke in Flaschen dürfen dagegen möglicherweise verkauft werden. Es ist eine komplizierte Materie, mit der sich die ehrenamtlichen Macher des Bürgerhauses zurzeit befassen müssen. Fest steht: Vereine dürfen die Räume ab Juli für Versammlungen ebenfalls wieder nutzen. Ihr Domizil haben dort beispielsweise der Gedenkstättenverein, Naturschutz und Heimatpflege Porta (NHP), Kunstkreis, Bismarckbund oder der Kneipp-Verein. „Vor den Versammlungen führen wir mit allen Vereinen Gespräche, in denen sie über die Auflagen informiert werden“, betont Geschäftsführer Thomas Weber. „Private Feiern, ohnehin auf Vereinsmitglieder beschränkt, sind noch nicht wieder möglich“, schränkt Dr. Sigrid Hohnemann ein. Für den Verein Bürgerhaus Porta Westfalica haben sich die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bislang in Grenzen gehalten. Er hat keine Personalkosten, weil das Bürgerhaus ehrenamtlich betrieben wird – und muss als Eigentümer keine Miete zahlen. Eintrittsgelder und Gebühren sind dem Verein allerdings entgangen. Bald kommt wieder etwas rein.

Neustart im Bürgerhaus Anfang Juli

Das Warten hat bald ein Ende: Dr. Sigrid Hohnemann, Gerlinde Beuge-Schultz und Herbert Wiese (von links) vor dem Bürgerhaus, wo es im Juli wieder losgeht. Foto: Stefan Lyrath © lyrath

Porta Westfalica-Hausberge. Ausgerechnet an einem Freitag, dem 13., begann die coronabedingte Zwangspause im Bürgerhaus in Hausberge. Das war im März. Jetzt läuft der Betrieb bald wieder an, wenn auch zunächst mit leicht angezogener Handbremse. Der Neustart ist für Anfang Juli geplant.

„Alle warten darauf“, sagt Dr. Sigrid Hohnemann, die Vorsitzende des Vereins Bürgerhaus Porta Westfalica. „Schließlich verstehen wir uns als Kulturzentrum für ganz Porta“, fügt ihr Stellvertreter Herbert Wiese hinzu. Gerlinde Beuge-Schultz, ebenfalls im Vorstand, spricht von einer „vorsichtigen Wiedereröffnung“.

Die wichtigsten Auflagen: Mindestabstand 1,50 Meter, Betreten des Gebäudes nur mit Atemschutzmaske, Begegnungsverkehr vermeiden, Steuerung des Zutritts, Rückverfolgbarkeit der Besucher. Obwohl es Spender mit Desinfektionsmittel geben wird, werden Gäste gleich nach dem Eintreffen zusätzlich gebeten, sich die Hände mit Seife zu waschen.

Die Kneippkurse im Bürgerhaus sollen nach den Sommerferien beginnen, das Programm der Volkshochschule Minden-Bad Oeynhausen startet voraussichtlich zum Wintersemester im September. Wer zum Beispiel Yoga machen will, muss eine Matte mitbringen. Stühle müssen vor der Benutzung in bestimmten Kursen mit eigenen Handtüchern abgedeckt werden. Platzmangel, so heißt es, sei trotz der Einschränkungen nicht zu befürchten.

Auch Comedy, Konzerte oder andere Events erscheinen machbar. „Konkrete Nachfragen gibt es zwar noch nicht, aber unter den strengen gesetzlichen Auflagen sind Veranstaltungen wieder möglich“, erklärt Herbert Wiese. Dies darf als Aufforderung verstanden werden.

Auf Speisen werden Besucher indes verzichten müssen, Getränke in Flaschen dürfen dagegen möglicherweise verkauft werden. Es ist eine komplizierte Materie, mit der sich die ehrenamtlichen Macher des Bürgerhauses zurzeit befassen müssen.

Fest steht: Vereine dürfen die Räume ab Juli für Versammlungen ebenfalls wieder nutzen. Ihr Domizil haben dort beispielsweise der Gedenkstättenverein, Naturschutz und Heimatpflege Porta (NHP), Kunstkreis, Bismarckbund oder der Kneipp-Verein. „Vor den Versammlungen führen wir mit allen Vereinen Gespräche, in denen sie über die Auflagen informiert werden“, betont Geschäftsführer Thomas Weber. „Private Feiern, ohnehin auf Vereinsmitglieder beschränkt, sind noch nicht wieder möglich“, schränkt Dr. Sigrid Hohnemann ein.

Für den Verein Bürgerhaus Porta Westfalica haben sich die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bislang in Grenzen gehalten. Er hat keine Personalkosten, weil das Bürgerhaus ehrenamtlich betrieben wird – und muss als Eigentümer keine Miete zahlen. Eintrittsgelder und Gebühren sind dem Verein allerdings entgangen. Bald kommt wieder etwas rein.

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