Neun Jahre Haft: Bundesgerichtshof bestätigt Urteil gegen Sexualstraftäter Nils Middelhauve Espelkamp/Porta Westfalica. Im März dieses Jahres hatte das Bielefelder Landgericht einen 42 Jahre alten Familienvater zu neun Jahren Haft verurteilt, weil er seine Ehefrau vergewaltigt und die beiden Töchter mehrfach schwer sexuell missbraucht hatte. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat die Bielefelder Entscheidung nun bestätigt. Sämtliche Vorfälle hatten sich in den Wohnungen der Familie in Espelkamp und Porta Westfalica ereignet. Die Tatenserie begann im Herbst 2013, als Dietmar O. (Name geändert) seine Frau vergewaltigte. Die Ehe des Paares, das inzwischen geschieden ist, befand sich damals längst in einer Krise. Mehrmals noch ließ die Frau aus Angst vor dem ihr körperlich überlegenen Dietmar O. den Geschlechtsverkehr über sich ergehen. In den Jahren 2015 und 2016 vergewaltigte und missbrauchte O. auch seine beiden Töchter mehrfach schwer. Die Mädchen waren zu Beginn der Tatenserie fünf beziehungsweise drei Jahre alt. Einer der Übergriffe ereignete sich im Beisein des anderen Kinds. Bei zwei richterlich angeordneten Durchsuchungen der Wohnung von Dietmar O. fanden die Ermittler am 17. April 2019 sowie am 26. Juni 2020 zahlreiche kinder- und jugendpornografische Dateien auf den Datenträgern des 42-Jährigen. Eine der Aufnahmen zeigte gar den Missbrauch der eigenen Tochter.Am 11. März dieses Jahres folgte die III. Große Strafkammer des Bielefelder Landgerichts unter dem Vorsitz von Richter Carsten Nabel dem Antrag von Staatsanwältin Sabine Berger und verurteilte Dietmar O. zu neun Jahren Gefängnis. Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten gegen diese Entscheidung nun verworfen, das Bielefelder Urteil ist somit rechtskräftig.

Neun Jahre Haft: Bundesgerichtshof bestätigt Urteil gegen Sexualstraftäter

Espelkamp/Porta Westfalica. Im März dieses Jahres hatte das Bielefelder Landgericht einen 42 Jahre alten Familienvater zu neun Jahren Haft verurteilt, weil er seine Ehefrau vergewaltigt und die beiden Töchter mehrfach schwer sexuell missbraucht hatte. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat die Bielefelder Entscheidung nun bestätigt.

Sämtliche Vorfälle hatten sich in den Wohnungen der Familie in Espelkamp und Porta Westfalica ereignet. Die Tatenserie begann im Herbst 2013, als Dietmar O. (Name geändert) seine Frau vergewaltigte. Die Ehe des Paares, das inzwischen geschieden ist, befand sich damals längst in einer Krise. Mehrmals noch ließ die Frau aus Angst vor dem ihr körperlich überlegenen Dietmar O. den Geschlechtsverkehr über sich ergehen.

In den Jahren 2015 und 2016 vergewaltigte und missbrauchte O. auch seine beiden Töchter mehrfach schwer. Die Mädchen waren zu Beginn der Tatenserie fünf beziehungsweise drei Jahre alt. Einer der Übergriffe ereignete sich im Beisein des anderen Kinds. Bei zwei richterlich angeordneten Durchsuchungen der Wohnung von Dietmar O. fanden die Ermittler am 17. April 2019 sowie am 26. Juni 2020 zahlreiche kinder- und jugendpornografische Dateien auf den Datenträgern des 42-Jährigen. Eine der Aufnahmen zeigte gar den Missbrauch der eigenen Tochter.

Am 11. März dieses Jahres folgte die III. Große Strafkammer des Bielefelder Landgerichts unter dem Vorsitz von Richter Carsten Nabel dem Antrag von Staatsanwältin Sabine Berger und verurteilte Dietmar O. zu neun Jahren Gefängnis. Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten gegen diese Entscheidung nun verworfen, das Bielefelder Urteil ist somit rechtskräftig.

Malina Reckordt

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