Neue Verbindung: Pfarrer und Gemeindepädagogin kümmern sich um zwei Kirchengemeinden Porta Westfalica-Eisbregen/Veltheim (mt/dh). Seit dem 1. August sind die beiden evangelischen Kirchengemeinden Veltheim und Eisbergen pfarramtlich verbunden und haben ein hauptamtliches Team aus Pfarrer und Gemeindepädagogin. Die Kooperation wurde am am Sonntag mit einem Gottesdienst gefeiert. „Zwei Kirchengemeinden haben sich entschieden, gemeinsam weiterzugehen. Ich wünsche den Gemeinden Veltheim und Eisbergen von Herzen, dass es ein Weg wird, der für beide segensreich ist“, sagte Superintendentin Dorothea Goudefroy. Wie berichtet, hatte Pfarrer Armin Backer die Kirchengemeinde Veltheim Anfang dieses Jahres verlassen, um in Minden seine neue Stelle anzutreten. Der Kirchenkreis Vlotho machte sich deshalb Gedanken über die künftige personelle Besetzung. „Beide Gemeinden bleiben selbstständig mit eigenen Presbyterien“, betont Rainer Schulz. Der 61-jährige Pfarrer ist gemeinsam mit der angehenden Gemeindepädagogin Silvia Starke nun für beide Gemeinden zuständig. Bereits seit 2012 ist Schulz als Pfarrer in Eisbergen tätig. „Veltheim habe ich neu dazubekommen und werde meinen Dienst hoffentlich weise und geschickt aufteilen. Damit mir das gelingen kann, brauche ich professionelle Unterstützung und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Silvia Starke im interprofessionellen Team.“ Die 56-jährige Silvia Starke hat 2020 eine Ausbildung zur Gemeindepädagogin im theologisch-pädagogischen Seminar Malche in Porta begonnen. „Zuvor hatte ich Pfarrer Schulz ehrenamtlich in der Konfirmandenarbeit unterstützt. Das hat mir viel Freude gemacht und den Anstoß gegeben“, sagt sie. Seit vorigem Jahr ist sie mit einer halben Stelle in der Gemeinde Holzhausen und Holtrup tätig und mit der anderen Hälfte jetzt in Veltheim und Eisbergen. „Mein Schwerpunkt liegt hier in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.“ Neben dem Konfirmandenunterricht liegen ihr die Jugendtreffs am Herzen. Außerdem plant sie, Freizeitaktionen für junge Leute anzubieten. Im Festgottesdienst in der St.-Peter-und-Pauls-Kirche Veltheim führte Superintendentin Dorothea Goudefroy am Sonntagnachmittag Silvia Starke und Rainer Schulz in ihre neuen Aufgaben ein. Pfarrer Torsten Willimczik und Annemarie Coring wirkten als Vertreter der Nachbargemeinde und des Jugendreferates mit. Segensworte gab es von Mitgliedern der beiden Presbyterien. „Pfarrer Schulz und Gemeindepädagogin Starke sind zwei Menschen, die Verbindungen schaffen wollen zwischen Menschen, Generationen und Gemeinden“, sagte die Superintendentin. Die Gemeinde bekam in der Dialogpredigt, die beide zusammen hielten, gleich einen guten Eindruck davon, berichtet der Kirchenkreis. Nach dem Gottesdienst war beim Empfang im Gemeindehaus Zeit zur persönlichen Begegnung. Vor der Kirche spielte der vereinigte Posaunenchor beider Gemeinden. „Mein besonderer Dank gilt Marianne Kollmeier, der Vorsitzenden des Presbyteriums in Veltheim“, betonte die Superintendentin. Kollmeier habe nicht nur in den vergangenen Monaten die Gemeinde gemanagt, sondern auch bei der feierlichen Amtseinführung geholfen: ob bei der Begrüßung, dem Singen im Chor, der Essensbestellung bis hin zur Geschenkübergabe.

Neue Verbindung: Pfarrer und Gemeindepädagogin kümmern sich um zwei Kirchengemeinden

Superintendentin Dorothea Goudefroy (Mitte) überbrachte Pfarrer Rainer Schulz und Gemeindepädagogin Silvia Starke für die neue Kooperation die besten Wünsche. Foto: privat © Ev. Kirchenkreis Vlotho

Porta Westfalica-Eisbregen/Veltheim (mt/dh). Seit dem 1. August sind die beiden evangelischen Kirchengemeinden Veltheim und Eisbergen pfarramtlich verbunden und haben ein hauptamtliches Team aus Pfarrer und Gemeindepädagogin. Die Kooperation wurde am am Sonntag mit einem Gottesdienst gefeiert. „Zwei Kirchengemeinden haben sich entschieden, gemeinsam weiterzugehen. Ich wünsche den Gemeinden Veltheim und Eisbergen von Herzen, dass es ein Weg wird, der für beide segensreich ist“, sagte Superintendentin Dorothea Goudefroy.

Wie berichtet, hatte Pfarrer Armin Backer die Kirchengemeinde Veltheim Anfang dieses Jahres verlassen, um in Minden seine neue Stelle anzutreten. Der Kirchenkreis Vlotho machte sich deshalb Gedanken über die künftige personelle Besetzung.

„Beide Gemeinden bleiben selbstständig mit eigenen Presbyterien“, betont Rainer Schulz. Der 61-jährige Pfarrer ist gemeinsam mit der angehenden Gemeindepädagogin Silvia Starke nun für beide Gemeinden zuständig. Bereits seit 2012 ist Schulz als Pfarrer in Eisbergen tätig. „Veltheim habe ich neu dazubekommen und werde meinen Dienst hoffentlich weise und geschickt aufteilen. Damit mir das gelingen kann, brauche ich professionelle Unterstützung und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Silvia Starke im interprofessionellen Team.“


Die 56-jährige Silvia Starke hat 2020 eine Ausbildung zur Gemeindepädagogin im theologisch-pädagogischen Seminar Malche in Porta begonnen. „Zuvor hatte ich Pfarrer Schulz ehrenamtlich in der Konfirmandenarbeit unterstützt. Das hat mir viel Freude gemacht und den Anstoß gegeben“, sagt sie. Seit vorigem Jahr ist sie mit einer halben Stelle in der Gemeinde Holzhausen und Holtrup tätig und mit der anderen Hälfte jetzt in Veltheim und Eisbergen. „Mein Schwerpunkt liegt hier in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.“ Neben dem Konfirmandenunterricht liegen ihr die Jugendtreffs am Herzen. Außerdem plant sie, Freizeitaktionen für junge Leute anzubieten.

Im Festgottesdienst in der St.-Peter-und-Pauls-Kirche Veltheim führte Superintendentin Dorothea Goudefroy am Sonntagnachmittag Silvia Starke und Rainer Schulz in ihre neuen Aufgaben ein. Pfarrer Torsten Willimczik und Annemarie Coring wirkten als Vertreter der Nachbargemeinde und des Jugendreferates mit. Segensworte gab es von Mitgliedern der beiden Presbyterien. „Pfarrer Schulz und Gemeindepädagogin Starke sind zwei Menschen, die Verbindungen schaffen wollen zwischen Menschen, Generationen und Gemeinden“, sagte die Superintendentin. Die Gemeinde bekam in der Dialogpredigt, die beide zusammen hielten, gleich einen guten Eindruck davon, berichtet der Kirchenkreis.

Nach dem Gottesdienst war beim Empfang im Gemeindehaus Zeit zur persönlichen Begegnung. Vor der Kirche spielte der vereinigte Posaunenchor beider Gemeinden. „Mein besonderer Dank gilt Marianne Kollmeier, der Vorsitzenden des Presbyteriums in Veltheim“, betonte die Superintendentin. Kollmeier habe nicht nur in den vergangenen Monaten die Gemeinde gemanagt, sondern auch bei der feierlichen Amtseinführung geholfen: ob bei der Begrüßung, dem Singen im Chor, der Essensbestellung bis hin zur Geschenkübergabe.

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