Nach versuchtem Tötungsdelikt in Holzhausen: Verdächtiger schweigt in U-Haft Thomas Lieske Porta Westfalica-Holzhausen (mt). Nach dem versuchten Tötungsdelikt in einem Bauernhaus in Holzhausen schweigt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Das hat die zuständige Staatsanwaltschaft Bielefeld auf MT-Anfrage mitgeteilt. Der 24-Jährige mache derzeit von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und werde anwaltlich vertreten. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass der junge Mann am Morgen des 5. Mai dreimal mit einem Messer auf eine 43-jährige Mitbewohnerin eingestochen haben könnte. Wie Staatsanwalt Christopher York gegenüber dem MT schildert, sei das Opfer eine Freundin der Mutter des mutmaßlichen Täters. Alle drei hätten das Haus in Holzhausen bewohnt. Die Mutter habe auch den Notruf bei der Rettungsleitstelle abgesetzt. Das Rettungspersonal habe dann aufgrund der Umstände sofort die Polizei nachalarmiert. Über das Motiv lasse sich derzeit nichts Konkretes sagen, weil der in U-Haft sitzende Mann weiter schweigt. Auch zu weiteren Tatumständen will sich die Staatsanwaltschaft aktuell „aus ermittlungstaktischen Gründe“ nicht äußern. Unklar bleibt daher auch, um welche Art von Messer es sich bei der Tatwaffe gehandelt hat. „Die Untersuchungen am Tatort sind abgeschlossen und der Tatort ist nicht mehr beschlagnahmt“, erklärt York. Der körperliche Gesundheitszustand der Geschädigten sei mittlerweile wieder stabil. Die Frau wurde direkt nach dem Rettungseinsatz notoperiert. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen aufgrund der vorgefundenen Umstände am Tatort derzeit von einem versuchten Tötungsdelikt aus.

Nach versuchtem Tötungsdelikt in Holzhausen: Verdächtiger schweigt in U-Haft

Die Behörden ermitteln wegen versuchter Tötung. © Carsten Korfesmeyer

Porta Westfalica-Holzhausen (mt). Nach dem versuchten Tötungsdelikt in einem Bauernhaus in Holzhausen schweigt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Das hat die zuständige Staatsanwaltschaft Bielefeld auf MT-Anfrage mitgeteilt. Der 24-Jährige mache derzeit von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und werde anwaltlich vertreten.

Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass der junge Mann am Morgen des 5. Mai dreimal mit einem Messer auf eine 43-jährige Mitbewohnerin eingestochen haben könnte. Wie Staatsanwalt Christopher York gegenüber dem MT schildert, sei das Opfer eine Freundin der Mutter des mutmaßlichen Täters. Alle drei hätten das Haus in Holzhausen bewohnt. Die Mutter habe auch den Notruf bei der Rettungsleitstelle abgesetzt. Das Rettungspersonal habe dann aufgrund der Umstände sofort die Polizei nachalarmiert.

Über das Motiv lasse sich derzeit nichts Konkretes sagen, weil der in U-Haft sitzende Mann weiter schweigt. Auch zu weiteren Tatumständen will sich die Staatsanwaltschaft aktuell „aus ermittlungstaktischen Gründe“ nicht äußern. Unklar bleibt daher auch, um welche Art von Messer es sich bei der Tatwaffe gehandelt hat.


„Die Untersuchungen am Tatort sind abgeschlossen und der Tatort ist nicht mehr beschlagnahmt“, erklärt York. Der körperliche Gesundheitszustand der Geschädigten sei mittlerweile wieder stabil. Die Frau wurde direkt nach dem Rettungseinsatz notoperiert. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen aufgrund der vorgefundenen Umstände am Tatort derzeit von einem versuchten Tötungsdelikt aus.

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