NHP verteilt 38 Obstbäume Regionale und seltene Sorten unterstützt / Lebensraum für Rotschwanz Porta Westfalica (mt/hy). Der Verein "Naturschutz und Heimatpflege Porta" (NHP) hat an sieben Portaner 38 hochstämmige Obstbäume ausgegeben, die von der Biologischen Station des Kreises Herford abgeholt worden waren. Dabei handelte es sich durchweg um alte und zum Teil sogar regionale Obstsorten, wie das Paderborner Seidenhemdchen (robuste, starkwüchsige Apfelsorte mit purpurroten Früchten) oder den Ravensberger (seltener und sehr robuster Lagerapfel)."Uns geht es mit unserem Förderprogramm darum, die regionalen und inzwischen seltenen Obstsorten als altes Kulturgut wieder zurück auf die Portaner Streuobstwiesen zu holen", sagte der NHP-Vorsitzende Herbert Wiese. In diesem Jahr haben deshalb die Portaner, die über den NHP Obstbäume bestellt haben, jeden vierten Hochstamm vom Naturschutz- und Heimatpflegeverein geschenkt bekommen.Es wurden zehn Obstbaumgeschenke an sieben Portaner aus Barkhausen, Fülme, Ahmserort, Eisbergen, Kleinenbremen, Hausberge und Nammen vergeben. Mit den jungen Obstbäumen sollen die zum Teil schon vergreisten alten Obstbestände wieder verjüngt werden, sodass auch die nächste Generation genüsslich in die Ontariopflaume oder die empfehlenswerte Lagerbirne Madame Verte beißen kann.Nebenbei kam diese Aktion auch dem Vogel des Jahres 2011 zugute, dem Gartenrotschwanz. Dieser ist auf naturnahe Streuobstbestände als Lebensraum angewiesen. Zeitgleich pflanzten die Obstbaumpaten und einige NHP-Mitglieder die aufgrund von Spätfrost bzw. Wühlmausfraß abgestorbenen Obstbäume auf den im vergangenen Jahr angelegten Streuobstwiesen in Möllbergen und Lohfeld nach.

NHP verteilt 38 Obstbäume

Porta Westfalica (mt/hy). Der Verein "Naturschutz und Heimatpflege Porta" (NHP) hat an sieben Portaner 38 hochstämmige Obstbäume ausgegeben, die von der Biologischen Station des Kreises Herford abgeholt worden waren.

Der Fülmer Sven Grote hat mit seinem Sohn Jannick 12 hochstämmige Apfelbäume beim NHP abgeholt und freut sich schon auf den ersten Ertrag. - © Foto: pr/Hansing
Der Fülmer Sven Grote hat mit seinem Sohn Jannick 12 hochstämmige Apfelbäume beim NHP abgeholt und freut sich schon auf den ersten Ertrag. - © Foto: pr/Hansing

Dabei handelte es sich durchweg um alte und zum Teil sogar regionale Obstsorten, wie das Paderborner Seidenhemdchen (robuste, starkwüchsige Apfelsorte mit purpurroten Früchten) oder den Ravensberger (seltener und sehr robuster Lagerapfel).

"Uns geht es mit unserem Förderprogramm darum, die regionalen und inzwischen seltenen Obstsorten als altes Kulturgut wieder zurück auf die Portaner Streuobstwiesen zu holen", sagte der NHP-Vorsitzende Herbert Wiese. In diesem Jahr haben deshalb die Portaner, die über den NHP Obstbäume bestellt haben, jeden vierten Hochstamm vom Naturschutz- und Heimatpflegeverein geschenkt bekommen.

Es wurden zehn Obstbaumgeschenke an sieben Portaner aus Barkhausen, Fülme, Ahmserort, Eisbergen, Kleinenbremen, Hausberge und Nammen vergeben. Mit den jungen Obstbäumen sollen die zum Teil schon vergreisten alten Obstbestände wieder verjüngt werden, sodass auch die nächste Generation genüsslich in die Ontariopflaume oder die empfehlenswerte Lagerbirne Madame Verte beißen kann.

Nebenbei kam diese Aktion auch dem Vogel des Jahres 2011 zugute, dem Gartenrotschwanz. Dieser ist auf naturnahe Streuobstbestände als Lebensraum angewiesen. Zeitgleich pflanzten die Obstbaumpaten und einige NHP-Mitglieder die aufgrund von Spätfrost bzw. Wühlmausfraß abgestorbenen Obstbäume auf den im vergangenen Jahr angelegten Streuobstwiesen in Möllbergen und Lohfeld nach.

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