Michael Schäfer bleibt Kreisbrandmeister: „Die Feuerwehr ist enger zusammengerückt“ Sebastian Radermacher Porta Westfalica/Minden. Seit Ende 2014 ist Michael Schäfer Minden-Lübbeckes Kreisbrandmeister – und er wird es auch noch einige Zeit bleiben. Die Kreispolitik hat den 52-jährigen Portaner nach Vorschlag der Landrätin Anna Bölling (CDU) Ende des vergangenen Jahres in seinem Amt bestätigt. Er ist nun bis zum Renteneintrittsalter offiziell gewählt, berichtet Schäfer. Theoretisch könnte der Kreistag ihn vorzeitig abberufen oder er hört freiwillig früher auf. Wie lange er das Ehrenamt am Ende innehaben wird, kann er noch nicht sagen, das werde die Zeit zeigen. Was er aber sagen kann: „Ich übe dieses Amt sehr gerne und mit Leidenschaft aus.“ Als Kreisbrandmeister unterstützt Schäfer die Landrätin bei der Aufsicht über die Feuerwehren im Kreis Minden-Lübbecke und bei der Durchführung der dem Kreis übertragenen Aufgaben. Er hat schwerpunktmäßig ein Auge auf die Bereiche Personal und Organisation. In seiner Funktion macht er aber längst nicht alles alleine, betont Schäfer, sondern teilt sich die Aufgaben mit seinen Stellvertretern: Thomas Podschadly ist zum Beispiel für die Jugendfeuerwehren zuständig, Nico Czimmernings für den Bereich Ausbildung. Nicht nur mit seinen Vertretern pflegt er einen guten Austausch, sagt Schäfer. Am wichtigsten sei für ihn eine gute Kooperation mit allen Wehrleitungen im Mühlenkreis: „Die Zusammenarbeit darf nicht an den kommunalen Grenzen enden.“ Das sei auch eines der Hauptziele gewesen, das er sich nach seiner Wahl vor sechs Jahren gesetzt hatte. Und Schäfer, der von 2008 bis Ende 2014 Leiter der Portaner Feuerwehr war und nach wie vor in der Löschgruppe Veltheim/Möllbergen aktiv ist, zieht eine positive Bilanz: „Die Feuerwehr ist enger zusammengerückt“, findet er. Für einen Kreisbrandmeister sei außerdem ein guter Draht zur Politik und zu den Verwaltungsspitzen wichtig. Auch dieses Verhältnis beschreibt er als eng und vertrauensvoll – sowohl auf Kreis- als auch auf kommunaler Ebene. „Politik und Verwaltungen haben erkannt, dass man in die Feuerwehren investieren muss, um ein attraktives Umfeld zu schaffen. Darüber bin ich dankbar.“ Schließlich sei das Vorhalten einer Feuerwehr eine Pflichtaufgabe für jede Kommune. Bauprojekte, nicht zuletzt das 28 Millionen Euro teure Feuerwehrtechnische Zentrum, das zurzeit in Hille errichtet wird, dazu neue Fahrzeuge und Schutzausrüstung – es werde viel getan, was die Feuerwehr attraktiver mache. Denn eine Sache ist für ihn klar: „Eine Feuerwehr funktioniert nur gut, wenn die Rahmenbedingungen gut sind“, betont Schäfer, der hauptberuflich beim Kreis Minden-Lübbecke als Sachbearbeiter im Bereich Bevölkerungsschutz arbeitet. In Zukunft will er sich als Kreisbrandmeister dafür einsetzen, dass die Bedingungen für die Feuerwehren weiter verbessert werden. Sein ehrenamtlicher Einsatz ist zeit- und arbeitsaufwendig, viel Freizeit („ich bin gerne mit dem Motorrad unterwegs“) hat er deshalb nicht. Aber das nimmt er für sein Engagement in Kauf: „Man muss ein Herz für die Feuerwehr haben, sonst macht es keinen Sinn.“

Michael Schäfer bleibt Kreisbrandmeister: „Die Feuerwehr ist enger zusammengerückt“

Michael Schäfer ist seit sechs Jahren Kreisbrandmeister. Zuvor war er Chef der Portaner Feuerwehr. Foto: A. Lehn © Alex Lehn

Porta Westfalica/Minden. Seit Ende 2014 ist Michael Schäfer Minden-Lübbeckes Kreisbrandmeister – und er wird es auch noch einige Zeit bleiben. Die Kreispolitik hat den 52-jährigen Portaner nach Vorschlag der Landrätin Anna Bölling (CDU) Ende des vergangenen Jahres in seinem Amt bestätigt. Er ist nun bis zum Renteneintrittsalter offiziell gewählt, berichtet Schäfer. Theoretisch könnte der Kreistag ihn vorzeitig abberufen oder er hört freiwillig früher auf. Wie lange er das Ehrenamt am Ende innehaben wird, kann er noch nicht sagen, das werde die Zeit zeigen. Was er aber sagen kann: „Ich übe dieses Amt sehr gerne und mit Leidenschaft aus.“

Als Kreisbrandmeister unterstützt Schäfer die Landrätin bei der Aufsicht über die Feuerwehren im Kreis Minden-Lübbecke und bei der Durchführung der dem Kreis übertragenen Aufgaben. Er hat schwerpunktmäßig ein Auge auf die Bereiche Personal und Organisation. In seiner Funktion macht er aber längst nicht alles alleine, betont Schäfer, sondern teilt sich die Aufgaben mit seinen Stellvertretern: Thomas Podschadly ist zum Beispiel für die Jugendfeuerwehren zuständig, Nico Czimmernings für den Bereich Ausbildung.

Nicht nur mit seinen Vertretern pflegt er einen guten Austausch, sagt Schäfer. Am wichtigsten sei für ihn eine gute Kooperation mit allen Wehrleitungen im Mühlenkreis: „Die Zusammenarbeit darf nicht an den kommunalen Grenzen enden.“ Das sei auch eines der Hauptziele gewesen, das er sich nach seiner Wahl vor sechs Jahren gesetzt hatte. Und Schäfer, der von 2008 bis Ende 2014 Leiter der Portaner Feuerwehr war und nach wie vor in der Löschgruppe Veltheim/Möllbergen aktiv ist, zieht eine positive Bilanz: „Die Feuerwehr ist enger zusammengerückt“, findet er.

Für einen Kreisbrandmeister sei außerdem ein guter Draht zur Politik und zu den Verwaltungsspitzen wichtig. Auch dieses Verhältnis beschreibt er als eng und vertrauensvoll – sowohl auf Kreis- als auch auf kommunaler Ebene. „Politik und Verwaltungen haben erkannt, dass man in die Feuerwehren investieren muss, um ein attraktives Umfeld zu schaffen. Darüber bin ich dankbar.“ Schließlich sei das Vorhalten einer Feuerwehr eine Pflichtaufgabe für jede Kommune.

Bauprojekte, nicht zuletzt das 28 Millionen Euro teure Feuerwehrtechnische Zentrum, das zurzeit in Hille errichtet wird, dazu neue Fahrzeuge und Schutzausrüstung – es werde viel getan, was die Feuerwehr attraktiver mache. Denn eine Sache ist für ihn klar: „Eine Feuerwehr funktioniert nur gut, wenn die Rahmenbedingungen gut sind“, betont Schäfer, der hauptberuflich beim Kreis Minden-Lübbecke als Sachbearbeiter im Bereich Bevölkerungsschutz arbeitet.

In Zukunft will er sich als Kreisbrandmeister dafür einsetzen, dass die Bedingungen für die Feuerwehren weiter verbessert werden. Sein ehrenamtlicher Einsatz ist zeit- und arbeitsaufwendig, viel Freizeit („ich bin gerne mit dem Motorrad unterwegs“) hat er deshalb nicht. Aber das nimmt er für sein Engagement in Kauf: „Man muss ein Herz für die Feuerwehr haben, sonst macht es keinen Sinn.“

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