Maroder Asphalt, kaputte Wände: Portas Probleme mit der B 482 Carsten Korfesmeyer Porta Westfalica-Hausberge (mt). Die Lärmschutzwände sind auf beiden Fahrbahnseiten marode und haben teilweise große Löcher. „Da kann man sogar durchgucken“, sagt CDU-Ratsmitglied Peter Klenke. Auf dem Stand der Technik seien sie längst auch nicht mehr und außerdem viel zu niedrig. Die momentane Situation an der Findelkreuzung zur Bundesstraße 482 bezeichnet der Hausberger als höchst unbefriedigend und fordert vom Landesbetrieb Straßen NRW als Baulastträger eine zeitnahe Instandsetzung. „Der Verkehr nimmt hier doch immer weiter zu.“.Aus dem Rathaus bekommt der Kommunalpolitiker deutliche Unterstützung. „Das Holz ist teilweise vermodert“, sagt Technischer Beigeordneter Stefan Mohme. Die Verwaltung habe vor einigen Wochen Fotos an Straßen NRW geschickt, auf denen das ganze Ausmaß erkennbar sei. Vernünftiger Lärmschutz gehe von den Wänden zurzeit nicht aus. Am Jungfernholz und am Baugebiet „Ellernkamp“ sei es besonders schlimm. „Ganz klar, da muss etwas passieren.“Beim Landesbetrieb ist die Lage bekannt und Pressesprecher Sven Johanning stellt klar, dass eine Instandsetzung der Lärmschutzwände entlang der B 482 fest eingeplant ist. Unklar ist nur der Zeitpunkt, an dem mit den Arbeiten gestartet wird. „Frühestens 2018 ist das der Fall“, sagt er auf MT-Anfrage. Denn Straßen NRW möchte diese Maßnahme mit dem Bau der zweiten B 482-Fahrspur verbinden. die von der Brückenabfahrt bis hinter den Fähranger führen soll. „Da laufen die Planungen noch“, sagt Johanning. Unter anderem sei auf dem Areal der künftigen Fahrspur noch nicht geklärt, was mit dort verlaufenden Rohren passieren soll.Etwaige Grundstücksfragen sind laut MT-Informationen allerdings offensichtlich geklärt. Der Pressesprecher zeigt viel Verständnis für den Unmut aus Porta, sieht aber wenig Sinn darin, zwei größere Baumaßnahmen in kurzen Abständen am gleichen Streckenabschnitt vorzunehmen. „Beide sind ja auch nicht ganz unerheblich.“ Und wie lange die Arbeiten jeweils dauern würden, könne er nicht mitteilen. Auf jeden Fall werde es zu einigen Beeinträchtigungen kommen.Für „frühestens Anfang 2018“ hat Johanning allerdings auch die Fahrbahnsaniering der B 482 in Höhe der Vennebecker Autobahnauffahrten angekündigt. Dort herrscht seit einigen Wochen sogar Tempo-30, weil der Asphalt marode ist (MT vom 2. Juni). Auch in diesem Abschnitt handelt es sich nach Mitteilung von Straßen NRW um eine der größeren Maßnahmen, die momentan in Planung sind. Besonders an den Übergängen der Brücken seien die Schäden massiv und aufgrund des sehr hohen Verkehrsaufkommens müsse man genau überlegen, wie und wann die Bauausführungen erfolgen sollen. Dafür die Ferienzeit zu wählen, sei eine Option. Auch eine komplette Sperrung der Auf- und Abfahrten der A2 ist angedacht.Klenke zeigt wenig Verständnis dafür, dass die Termine der jeweiligen B 482-Maßnahmen noch nicht konkreter feststehen. Er vermutet eine „Hinhaltetaktik“ seitens des Landesbetriebs, der das Problem der täglichen Staus offensichtlich ausblende. Allein durch den geplanten Regioport dürfte das Fahrzeugaufkommen in den kommenden Jahren derart zulegen, dass es auf der Bundesstraße zum Verkehrskollaps komme. Schon jetzt sei der Zustand gegen Feierabend kaum bis gar nicht zu ertragen, sagt Klenke. „Die Leute weichen dann auf die Nebenstrecken aus und fahren mit hohem Tempo durch Hausberge und Holzhausen.“Irgendwann staue es sich bis hinter Nammen, sagt das CDU-Ratsmitglied. Es sei an der Zeit, dass Straßen NRW „mal an Porta denkt“.

Maroder Asphalt, kaputte Wände: Portas Probleme mit der B 482

Die Lärmschutzwände an der Findelkreuzung sind marode. Portas Politik und Verwaltung fordern vom Landesbetrieb Straßen NRW eine Instandsetzung. © MT-Foto: Carsten Korfesmeyer

Porta Westfalica-Hausberge (mt). Die Lärmschutzwände sind auf beiden Fahrbahnseiten marode und haben teilweise große Löcher. „Da kann man sogar durchgucken“, sagt CDU-Ratsmitglied Peter Klenke. Auf dem Stand der Technik seien sie längst auch nicht mehr und außerdem viel zu niedrig. Die momentane Situation an der Findelkreuzung zur Bundesstraße 482 bezeichnet der Hausberger als höchst unbefriedigend und fordert vom Landesbetrieb Straßen NRW als Baulastträger eine zeitnahe Instandsetzung. „Der Verkehr nimmt hier doch immer weiter zu.“.

Aus dem Rathaus bekommt der Kommunalpolitiker deutliche Unterstützung. „Das Holz ist teilweise vermodert“, sagt Technischer Beigeordneter Stefan Mohme. Die Verwaltung habe vor einigen Wochen Fotos an Straßen NRW geschickt, auf denen das ganze Ausmaß erkennbar sei. Vernünftiger Lärmschutz gehe von den Wänden zurzeit nicht aus. Am Jungfernholz und am Baugebiet „Ellernkamp“ sei es besonders schlimm. „Ganz klar, da muss etwas passieren.“

Beim Landesbetrieb ist die Lage bekannt und Pressesprecher Sven Johanning stellt klar, dass eine Instandsetzung der Lärmschutzwände entlang der B 482 fest eingeplant ist. Unklar ist nur der Zeitpunkt, an dem mit den Arbeiten gestartet wird. „Frühestens 2018 ist das der Fall“, sagt er auf MT-Anfrage. Denn Straßen NRW möchte diese Maßnahme mit dem Bau der zweiten B 482-Fahrspur verbinden. die von der Brückenabfahrt bis hinter den Fähranger führen soll. „Da laufen die Planungen noch“, sagt Johanning. Unter anderem sei auf dem Areal der künftigen Fahrspur noch nicht geklärt, was mit dort verlaufenden Rohren passieren soll.

Etwaige Grundstücksfragen sind laut MT-Informationen allerdings offensichtlich geklärt. Der Pressesprecher zeigt viel Verständnis für den Unmut aus Porta, sieht aber wenig Sinn darin, zwei größere Baumaßnahmen in kurzen Abständen am gleichen Streckenabschnitt vorzunehmen. „Beide sind ja auch nicht ganz unerheblich.“ Und wie lange die Arbeiten jeweils dauern würden, könne er nicht mitteilen. Auf jeden Fall werde es zu einigen Beeinträchtigungen kommen.

Für „frühestens Anfang 2018“ hat Johanning allerdings auch die Fahrbahnsaniering der B 482 in Höhe der Vennebecker Autobahnauffahrten angekündigt. Dort herrscht seit einigen Wochen sogar Tempo-30, weil der Asphalt marode ist (MT vom 2. Juni). Auch in diesem Abschnitt handelt es sich nach Mitteilung von Straßen NRW um eine der größeren Maßnahmen, die momentan in Planung sind. Besonders an den Übergängen der Brücken seien die Schäden massiv und aufgrund des sehr hohen Verkehrsaufkommens müsse man genau überlegen, wie und wann die Bauausführungen erfolgen sollen. Dafür die Ferienzeit zu wählen, sei eine Option. Auch eine komplette Sperrung der Auf- und Abfahrten der A2 ist angedacht.

Klenke zeigt wenig Verständnis dafür, dass die Termine der jeweiligen B 482-Maßnahmen noch nicht konkreter feststehen. Er vermutet eine „Hinhaltetaktik“ seitens des Landesbetriebs, der das Problem der täglichen Staus offensichtlich ausblende. Allein durch den geplanten Regioport dürfte das Fahrzeugaufkommen in den kommenden Jahren derart zulegen, dass es auf der Bundesstraße zum Verkehrskollaps komme. Schon jetzt sei der Zustand gegen Feierabend kaum bis gar nicht zu ertragen, sagt Klenke. „Die Leute weichen dann auf die Nebenstrecken aus und fahren mit hohem Tempo durch Hausberge und Holzhausen.“

Irgendwann staue es sich bis hinter Nammen, sagt das CDU-Ratsmitglied. Es sei an der Zeit, dass Straßen NRW „mal an Porta denkt“.

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