Losentscheid: Ulrich Prasuhn (CDU) verliert Mandat an Parteifreund Porta Westfalica (dh). Das Los hat gestern im Wahlausschuss entschieden. Thomas Möbius (CDU) gewinnt im Wahlbezirk Möllbergen/Vennebeckerbruch das Direktmandat. Möbius und die SPD-Kandidatin Kerstin Wehling kamen am Sonntag auf dieselbe Stimmenzahl. In solch einem Fall muss das Los entscheiden, als „Glücksfee“ fungierte Bürgermeister Bernd Hedtmann. Kurios: Mit dem Mandatsgewinn des 36-jährigen Möbius ist der Mandatsverlust des langjährigen CDU-Ratsherrn Ulrich Prasuhn (65) verbunden, der nun nicht über die Reserveliste ins Parlament gelangt. Das wäre der Fall gewesen, wenn Wehling das Direktmandat zugelost bekommen hätte. Die SPD-Frau sitzt trotz Lospechs im neuen Stadtrat, weil sie ebenso wie Dirk Rahnenführer und Dagmar Feldkötter ihr Mandat über die SPD-Reserveliste erhält. Thomas Möbius hingegen wäre bei anderem Ausgang des Losentscheids aufgrund des Gesamtergebnisses der CDU nicht über die Parteiliste in den Rat gelangt. Ulrich Prasuhn, der ebenso wie Thomas Möbius an der Wahlausschusssitzung teilnahm, hatte bereits im Vorfeld gesagt, dass er Möbius das Direktmandat gönne. Schließlich sei er selbst lange genau dabei gewesen, nämlich seit Ende der achtziger Jahre. Bei ihm komme auch ohne Ratsarbeit keine Langeweile auf, schickte Prasuhn, der Landwirt ist, gestern Abend hinterher. „Ich habe genug zu tun.“

Losentscheid: Ulrich Prasuhn (CDU) verliert Mandat an Parteifreund

Scheidet nach mehr als drei Jahrzehnten aus dem Rat aus: der ehemalige Fraktionsvorsitzende Ulrich Prasuhn (CDU). MT-Foto (Archiv): Alex Lehn © Lehn, Alexander

Porta Westfalica (dh). Das Los hat gestern im Wahlausschuss entschieden. Thomas Möbius (CDU) gewinnt im Wahlbezirk Möllbergen/Vennebeckerbruch das Direktmandat. Möbius und die SPD-Kandidatin Kerstin Wehling kamen am Sonntag auf dieselbe Stimmenzahl. In solch einem Fall muss das Los entscheiden, als „Glücksfee“ fungierte Bürgermeister Bernd Hedtmann.

Kurios: Mit dem Mandatsgewinn des 36-jährigen Möbius ist der Mandatsverlust des langjährigen CDU-Ratsherrn Ulrich Prasuhn (65) verbunden, der nun nicht über die Reserveliste ins Parlament gelangt. Das wäre der Fall gewesen, wenn Wehling das Direktmandat zugelost bekommen hätte. Die SPD-Frau sitzt trotz Lospechs im neuen Stadtrat, weil sie ebenso wie Dirk Rahnenführer und Dagmar Feldkötter ihr Mandat über die SPD-Reserveliste erhält.

Thomas Möbius hingegen wäre bei anderem Ausgang des Losentscheids aufgrund des Gesamtergebnisses der CDU nicht über die Parteiliste in den Rat gelangt.

Ulrich Prasuhn, der ebenso wie Thomas Möbius an der Wahlausschusssitzung teilnahm, hatte bereits im Vorfeld gesagt, dass er Möbius das Direktmandat gönne. Schließlich sei er selbst lange genau dabei gewesen, nämlich seit Ende der achtziger Jahre. Bei ihm komme auch ohne Ratsarbeit keine Langeweile auf, schickte Prasuhn, der Landwirt ist, gestern Abend hinterher. „Ich habe genug zu tun.“

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