Nach Lkw-Unfall auf A2 bei Porta: Vollsperrung nach 13 Stunden aufgehoben Thomas Lieske Porta Westfalica. 13 Stunden hat es gedauert, bis die Polizei die Autobahn 2 im Bereich Porta Westfalica am frühen Freitagmorgen wieder freigeben konnte. Ein mit drei Zugmaschinen beladener Sattelschlepper ist aus noch ungeklärter Ursache am Donnerstagnachmittag zwischen den Anschlussstellen Vennebeck und Veltheim in Fahrtrichtung Hannover von der Fahrspur abgekommen und hat die Mittelleitplanke durchbrochen. Auf der Gegenfahrbahn kollidierte der 22-jährige Fahrer aus Polen mit zwei Pkw aus Braunschweig und Bergisch Gladbach, bevor er gegenlenken und den Lkw zum Teil zurück auf die richtige Fahrbahn bringen konnte. Während des Unfalls löste sich ein Vorderreifen des Lkw, der dann gegen einen Audi aus Halle/Saale prallte. Der Wagen schleuderte herum und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Die Bilanz: zwei leichtverletzte Autofahrer, 300.000 Euro Schaden und 15 Kilometer Stau in beide Richtungen. Trümmerteile und auslaufende Betriebsstoffe blockierten zeitweilig alle sechs Fahrspuren in beide Richtungen. Die Polizei sperrte daraufhin die Autobahn in beide Richtungen - die Fahrtrichtung Dortmund war gegen 0.30 Uhr wieder frei, die andere Richtung erst gegen 5.30 Uhr. Die Bergungsarbeiten an der Zugmaschine gestalteten sich schwierig. Der Auflieger hatte sich bei dem Unfall in der Leitplanke verkeilt. Auch die Ladung, mehrere tonnenschwere Zugmaschinen, hatten sich zum Teil verkeilt und mussten aufwendig geborgen werden. Der Unfall-Lkw war nicht mehr fahrbereit und musste wie der Pkw abgeschleppt werden. Die Polizei stellte den Lastwagen vorerst sicher, um weiter nach der Unfallursache zu forschen. Ein Bergungsunternehmen kümmert sich um das havarierte Fahrzeug und die Betriebsstoffe auf der Fahrbahn. Währenddessen mussten Autofahrer eine Menge Geduld aufbringen. Auch die Nebenstrecken sind zum Teil noch überlastet. Eine Motorradstaffel der Johanniter-Unfallhilfe kümmerte sich um die im Stau stehenden Autofahrer und versorgte sie mit Getränken.

Nach Lkw-Unfall auf A2 bei Porta: Vollsperrung nach 13 Stunden aufgehoben

Erst nach 13 Stunden war die Unfallstelle geräumt. © Foto: Gisela Schwarze

Porta Westfalica. 13 Stunden hat es gedauert, bis die Polizei die Autobahn 2 im Bereich Porta Westfalica am frühen Freitagmorgen wieder freigeben konnte. Ein mit drei Zugmaschinen beladener Sattelschlepper ist aus noch ungeklärter Ursache am Donnerstagnachmittag zwischen den Anschlussstellen Vennebeck und Veltheim in Fahrtrichtung Hannover von der Fahrspur abgekommen und hat die Mittelleitplanke durchbrochen. Auf der Gegenfahrbahn kollidierte der 22-jährige Fahrer aus Polen mit zwei Pkw aus Braunschweig und Bergisch Gladbach, bevor er gegenlenken und den Lkw zum Teil zurück auf die richtige Fahrbahn bringen konnte. Während des Unfalls löste sich ein Vorderreifen des Lkw, der dann gegen einen Audi aus Halle/Saale prallte. Der Wagen schleuderte herum und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Die Bilanz: zwei leichtverletzte Autofahrer, 300.000 Euro Schaden und 15 Kilometer Stau in beide Richtungen.

Trümmerteile und auslaufende Betriebsstoffe blockierten zeitweilig alle sechs Fahrspuren in beide Richtungen. Die Polizei sperrte daraufhin die Autobahn in beide Richtungen - die Fahrtrichtung Dortmund war gegen 0.30 Uhr wieder frei, die andere Richtung erst gegen 5.30 Uhr.

Die Bergungsarbeiten an der Zugmaschine gestalteten sich schwierig. Der Auflieger hatte sich bei dem Unfall in der Leitplanke verkeilt. Auch die Ladung, mehrere tonnenschwere Zugmaschinen, hatten sich zum Teil verkeilt und mussten aufwendig geborgen werden.

Der Unfall-Lkw war nicht mehr fahrbereit und musste wie der Pkw abgeschleppt werden. Die Polizei stellte den Lastwagen vorerst sicher, um weiter nach der Unfallursache zu forschen. Ein Bergungsunternehmen kümmert sich um das havarierte Fahrzeug und die Betriebsstoffe auf der Fahrbahn.

Währenddessen mussten Autofahrer eine Menge Geduld aufbringen. Auch die Nebenstrecken sind zum Teil noch überlastet. Eine Motorradstaffel der Johanniter-Unfallhilfe kümmerte sich um die im Stau stehenden Autofahrer und versorgte sie mit Getränken.

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