Leid, das alles in Frage stellt: Ehepaar redet über den Verlust der Tochter Porta Westfalica-Hausberge (mt/dh). „Es gibt Erfahrungen von persönlichem Leid, die alles in Frage stellen“, sagen Anne und Nikolaus Schneider. Der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und seine Frau, die als Religionslehrerin gearbeitet hat, haben mehr als zwei Jahre lang mit ihrer Tochter darum gekämpft, gehofft und gebetet, dass sie ihre Leukämieerkrankung übersteht. Meike Schneider starb 2005 im Alter von 22 Jahren. 2006 veröffentlichten Anne und Nikolaus Schneider ein Buch, in dem sie ihre persönlichen Erfahrungen mit der Krankheit und dem Tod ihrer Tochter schildern und danach fragen, was Gottvertrauen und Auferstehungshoffnung in einer solchen Grenzsituation des Lebens bedeuten. Mit dem Vortrag zum Buch „Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist – Leben und Glauben mit dem Tod eines geliebten Menschen“ kommt das Ehepaar am Dienstag, 26. Oktober, nach Hausberge. Von 15 Uhr an sprechen sie im evangelischen Gemeindehaus, Kirchsiek 7. Mitveranstalter ist das Dekanat Herford-Minden. Es nimmt Anmeldungen entgegen unter der Rufnummer (0 57 31) 9 81 61 40 oder per Mail: dekanat@herford-minden.de.

Leid, das alles in Frage stellt: Ehepaar redet über den Verlust der Tochter

Ihre Tochter war 22, als sie starb: Anne und Nikolaus Schneider haben über ihren Umgang mit Tod und Trauer ein Buch geschrieben.
Foto: Philipp Spalek/privat

Porta Westfalica-Hausberge (mt/dh). „Es gibt Erfahrungen von persönlichem Leid, die alles in Frage stellen“, sagen Anne und Nikolaus Schneider. Der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und seine Frau, die als Religionslehrerin gearbeitet hat, haben mehr als zwei Jahre lang mit ihrer Tochter darum gekämpft, gehofft und gebetet, dass sie ihre Leukämieerkrankung übersteht. Meike Schneider starb 2005 im Alter von 22 Jahren.

2006 veröffentlichten Anne und Nikolaus Schneider ein Buch, in dem sie ihre persönlichen Erfahrungen mit der Krankheit und dem Tod ihrer Tochter schildern und danach fragen, was Gottvertrauen und Auferstehungshoffnung in einer solchen Grenzsituation des Lebens bedeuten. Mit dem Vortrag zum Buch „Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist – Leben und Glauben mit dem Tod eines geliebten Menschen“ kommt das Ehepaar am Dienstag, 26. Oktober, nach Hausberge. Von 15 Uhr an sprechen sie im evangelischen Gemeindehaus, Kirchsiek 7. Mitveranstalter ist das Dekanat Herford-Minden. Es nimmt Anmeldungen entgegen unter der Rufnummer (0 57 31) 9 81 61 40 oder per Mail: dekanat@herford-minden.de.

Malina Reckordt

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