Lebensrettende Ausbildung: Zwölf neue Experten für die Drehleiter Porta Westfalica/Minden (mt/dh). Der Personalbedarf ist da, deshalb entschlossen sich die Feuerwehren Minden und Porta Westfalica, gemeinsam einen Drehleiter–Maschinistenlehrgang zu absolvieren. Zwölf Feuerwehrleute, sieben aus Porta, fünf aus Minden – haben am vergangenen Wochenende die Spezialausbildung erfolgreich beendet. Eine Ausbildungsgemeinschaft, an der auch die Stadt Petershagen beteiligt ist, gibt es längst. Zudem haben die drei Kommunen sich zusammengetan, um die Tagesverfügbarkeit freiwilliger Kräfte zu stärken. Unabhängig davon haben sich Minden und Porta entschlossen, kurzfristig die Personaldecke bei den Drehleiter-Maschinisten zu stärken. „Wir haben dort Bedarf“, sagt Michael Horst, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Porta. Die Drehleiter ist wohl der Inbegriff eines Feuerwehrfahrzeuges. Wenn ein Kind ein Feuerwehrauto malt, stehen die Chancen gut, dass es ein roter Lkw mit großer Leiter auf dem Dach wird. Die Drehleiter dient in erster Linie zur Menschenrettung aus größeren Höhen. kommt aber auch bei der Brandbekämpfung sowie bei technischen Hilfeleistungen zum Einsatz. Als vor zweieinhalb Jahren unmittelbar neben dem Neeser Dorfkrug ein Haus brannte, wurde ein Mensch mithilfe der Drehleiter gerettet, erinnert sich Michael Horst. Besonders herausfordernd für die Drehleiter-Besatzung sind Engpässe, die an zahlreichen Einsatzorten zu meistern sind. Um die Stärken des Fahrzeugs im Notfall richtig einzusetzen sind Aus- und Fortbildung von entscheidender Bedeutung. Zentrales Ziel ist die sichere und fachgerechte Handhabung des zumeist teuersten und technisch anspruchsvollsten Fahrzeugs einer kommunalen Feuerwehr. Die Stadt Porta Westfalica schaffte zuletzt 2008 eine Drehleiter an. Kosten damals: 520.000 Euro. Beim gemeinsamen Lehrgang wurden die Fahrzeuge des Mindener Löschzuges Stadtmitte und der Hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache Porta Westfalica genutzt. In 36 Unterrichtsstunden machten sich zwölf Einsatzkräfte in Theorie und Praxis mit den Drehleitern vertraut. Dabei wurden auch bekannte Engstellen zum Üben angesteuert, etwa in der Mindener Altstadt. Alle Teilnehmer bestanden die theoretische und praktische Prüfung. Die Lehrgangsleitung hatten auf Mindener Seite die Ausbilder Julian Büsching und Nico Heidkamp sowie Thomas Horn und Dennis Otte aus Porta Westfalica. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit ist bereits angepeilt.

Lebensrettende Ausbildung: Zwölf neue Experten für die Drehleiter

Zum Abschluss ein Gipfeltreffen. Die erfolgreichen Absolventen steuerten in den Drehleitter-Fahrzeugen das Kaiser-Denkmal an. Foto: Feuerwehr Porta/Michael Horst © horst

Porta Westfalica/Minden (mt/dh). Der Personalbedarf ist da, deshalb entschlossen sich die Feuerwehren Minden und Porta Westfalica, gemeinsam einen Drehleiter–Maschinistenlehrgang zu absolvieren. Zwölf Feuerwehrleute, sieben aus Porta, fünf aus Minden – haben am vergangenen Wochenende die Spezialausbildung erfolgreich beendet.

Eine Ausbildungsgemeinschaft, an der auch die Stadt Petershagen beteiligt ist, gibt es längst. Zudem haben die drei Kommunen sich zusammengetan, um die Tagesverfügbarkeit freiwilliger Kräfte zu stärken. Unabhängig davon haben sich Minden und Porta entschlossen, kurzfristig die Personaldecke bei den Drehleiter-Maschinisten zu stärken. „Wir haben dort Bedarf“, sagt Michael Horst, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Porta.

Die Drehleiter ist wohl der Inbegriff eines Feuerwehrfahrzeuges. Wenn ein Kind ein Feuerwehrauto malt, stehen die Chancen gut, dass es ein roter Lkw mit großer Leiter auf dem Dach wird. Die Drehleiter dient in erster Linie zur Menschenrettung aus größeren Höhen. kommt aber auch bei der Brandbekämpfung sowie bei technischen Hilfeleistungen zum Einsatz. Als vor zweieinhalb Jahren unmittelbar neben dem Neeser Dorfkrug ein Haus brannte, wurde ein Mensch mithilfe der Drehleiter gerettet, erinnert sich Michael Horst.

Besonders herausfordernd für die Drehleiter-Besatzung sind Engpässe, die an zahlreichen Einsatzorten zu meistern sind. Um die Stärken des Fahrzeugs im Notfall richtig einzusetzen sind Aus- und Fortbildung von entscheidender Bedeutung. Zentrales Ziel ist die sichere und fachgerechte Handhabung des zumeist teuersten und technisch anspruchsvollsten Fahrzeugs einer kommunalen Feuerwehr. Die Stadt Porta Westfalica schaffte zuletzt 2008 eine Drehleiter an. Kosten damals: 520.000 Euro.

Beim gemeinsamen Lehrgang wurden die Fahrzeuge des Mindener Löschzuges Stadtmitte und der Hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache Porta Westfalica genutzt. In 36 Unterrichtsstunden machten sich zwölf Einsatzkräfte in Theorie und Praxis mit den Drehleitern vertraut. Dabei wurden auch bekannte Engstellen zum Üben angesteuert, etwa in der Mindener Altstadt. Alle Teilnehmer bestanden die theoretische und praktische Prüfung.

Die Lehrgangsleitung hatten auf Mindener Seite die Ausbilder Julian Büsching und Nico Heidkamp sowie Thomas Horn und Dennis Otte aus Porta Westfalica. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit ist bereits angepeilt.

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