Lange Umwege und eine Belastungsprobe: So wirkt sich die baldige Vollsperrung der B61 auf Porta Westfalica aus Thomas Lieske Porta Westfalica. Ende Mai muss die neue zweite Spur auf der Bundesstraße 482 in Hausberge zeigen, was sie kann: Denn dann will der Landesbetrieb Straßen NRW die Bundesstraße 61 zwischen Barkhausen und Dehme sanieren – unter Vollsperrung. Der Umleitungsverkehr wird dann über die frisch sanierte B 482 Richtung Holtrup und Vlotho rollen. Kaum freigegeben, könnte die B482 damit auch schon wieder zum Nadelöhr werden. Der genaue Zeitpunkt hängt allerdings davon ab, wie schnell die Arbeiter mit den Restarbeiten in Hausberge vorankommen. Eine erste vorsichtige Prognose des Landesbetriebs geht in Richtung kommender Woche, wie das MT erfuhr. Erst wenn der Verkehr dort reibungslos läuft, kann die Baustelle auf der anderen Weserseite starten. Und dort sind sie offenbar dringend nötig. Der Zustand der Straße ist für viele Autoachsen immer wieder eine Belastungsprobe. Mittlerweile haben sich sogar Schlaglöcher gebildet. Deshalb will der Landesbetrieb die Deckschicht der viel befahrenen Straße und Querverbindung zur A30 nun richtig anpacken. Rund 925.000 Euro lässt der Bund sich die Großbaustelle kosten, die sich auf eine Länge von 2,3 Kilometern zwischen Drachenfliegerplatz und dem Ortseingang von Dehme erstrecken soll. Und weil die Arbeiter schon mal dabei sind, soll auch der dort verlaufende Radweg neu asphaltiert werden. Für die Arbeiten am Radweg muss nur eine Fahrspur der Bundesstraße gesperrt werden. In der Zeit soll der Verkehr über eine Ampel geregelt werden. Erst nach vier Wochen folgt der neue Asphalt für die Straße – dann aber unter Vollsperrung. Wer in dieser Zeit von Porta nach Bad Oeynhausen fahren möchte, muss einen Umweg über die Bundesstraße 482 bis nach Holtrup und weiter über Vlotho machen, um dann auf der anderen Weserseite über die B514 zum Beispiel nach Dehme zu kommen. Für die andere Fahrtrichtung gilt die Umleitung entsprechend in umgekehrter Reihenfolge. Straßen NRW empfiehlt allen Autofahrern, auch schon während der ersten Bauphase die Umleitung zu nehmen. „Durch den Ampelverkehr wird es zwangsläufig zu Verkehrsbehinderungen kommen“, betont Sven Johanning, Sprecher von Straßen NRW. Die B61 wird nicht die letzte Großbaustelle an Bundesstraßen in dieser Region für diesen Sommer bleiben. Laut Sven Johanning soll die nächste Großbaustelle im Verbindungskreuz der Bundesstraßen 61 und 65 auch noch in diesem Jahr folgen. Dort muss die Fahrbahn ebenfalls erneuert werden. Im kommenden Jahr dann ist die B482 wieder dran, dann aber im Bereich zwischen Holzhausen und Vennebeck.

Lange Umwege und eine Belastungsprobe: So wirkt sich die baldige Vollsperrung der B61 auf Porta Westfalica aus

Die B61 zwischen Barkhausen (hier an der Abzweigung zum Drachenfliegerplatz) und Bad Oeynhausen ist stark befahren. Ab Ende Mai wird die Strecke erst zum Engpass und dann voll gesperrt. MT-Foto: Alex Lehn © Alex Lehn

Porta Westfalica. Ende Mai muss die neue zweite Spur auf der Bundesstraße 482 in Hausberge zeigen, was sie kann: Denn dann will der Landesbetrieb Straßen NRW die Bundesstraße 61 zwischen Barkhausen und Dehme sanieren – unter Vollsperrung. Der Umleitungsverkehr wird dann über die frisch sanierte B 482 Richtung Holtrup und Vlotho rollen. Kaum freigegeben, könnte die B482 damit auch schon wieder zum Nadelöhr werden.

Der genaue Zeitpunkt hängt allerdings davon ab, wie schnell die Arbeiter mit den Restarbeiten in Hausberge vorankommen. Eine erste vorsichtige Prognose des Landesbetriebs geht in Richtung kommender Woche, wie das MT erfuhr. Erst wenn der Verkehr dort reibungslos läuft, kann die Baustelle auf der anderen Weserseite starten. Und dort sind sie offenbar dringend nötig. Der Zustand der Straße ist für viele Autoachsen immer wieder eine Belastungsprobe. Mittlerweile haben sich sogar Schlaglöcher gebildet.

Deshalb will der Landesbetrieb die Deckschicht der viel befahrenen Straße und Querverbindung zur A30 nun richtig anpacken. Rund 925.000 Euro lässt der Bund sich die Großbaustelle kosten, die sich auf eine Länge von 2,3 Kilometern zwischen Drachenfliegerplatz und dem Ortseingang von Dehme erstrecken soll. Und weil die Arbeiter schon mal dabei sind, soll auch der dort verlaufende Radweg neu asphaltiert werden. Für die Arbeiten am Radweg muss nur eine Fahrspur der Bundesstraße gesperrt werden. In der Zeit soll der Verkehr über eine Ampel geregelt werden. Erst nach vier Wochen folgt der neue Asphalt für die Straße – dann aber unter Vollsperrung.

Wer in dieser Zeit von Porta nach Bad Oeynhausen fahren möchte, muss einen Umweg über die Bundesstraße 482 bis nach Holtrup und weiter über Vlotho machen, um dann auf der anderen Weserseite über die B514 zum Beispiel nach Dehme zu kommen. Für die andere Fahrtrichtung gilt die Umleitung entsprechend in umgekehrter Reihenfolge. Straßen NRW empfiehlt allen Autofahrern, auch schon während der ersten Bauphase die Umleitung zu nehmen. „Durch den Ampelverkehr wird es zwangsläufig zu Verkehrsbehinderungen kommen“, betont Sven Johanning, Sprecher von Straßen NRW.

Die B61 wird nicht die letzte Großbaustelle an Bundesstraßen in dieser Region für diesen Sommer bleiben. Laut Sven Johanning soll die nächste Großbaustelle im Verbindungskreuz der Bundesstraßen 61 und 65 auch noch in diesem Jahr folgen. Dort muss die Fahrbahn ebenfalls erneuert werden. Im kommenden Jahr dann ist die B482 wieder dran, dann aber im Bereich zwischen Holzhausen und Vennebeck.

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