Kunstvoll verzierter Wandteppich gezeigt Mitglieder der Kirche St. Walburga fertigen Wandbehang in mühevoller Handarbeit / Präsentation an Pfingstsonntag Von Gisela Schwarze Porta Westfalica-Hausberge (G.S.). Pünktlich zum Pfingstfest wurden die letzten Perlen an den neuen Wandbehang in der katholischen Kirche genäht und die noch fehlenden Stiche eingestickt. Am Pfingstsonntag hing das Schmuckstück im imposanten Ausmaß von 2,40 Meter mal drei Meter hinter dem Altar in der Kirche St. Walburga. Anna Gawonski, Brigitte Beher und Ulrike Schinkel vollendeten das Pfingstbild, auf dem die Farbe Blau dominiert. Der einfache Hintergrund aus Rupfen erhielt goldene Stickfäden, Schmucksteine und als Applikationen Gefilztes.Fast das gesamte Material sind Geschenke: Die Partnergemeinde St. Dominic Ruli in Ruanda übersandte Schmucksteine. Kinder aus der Wichernschule filzten die roten Mohnblumen. Sogar Glaspartikel aus den Glasfenstern der alten katholischen Kirche, geweiht 1897, schmücken als bleibende Erinnerung den Wandbehang. Kinder aus dem Glaubenskurs, Eltern neu getaufter Kinder und ein Hochzeitspaar haben ihre Verbundenheit zur Gemeinde mit kleinen aufgestickten Perlen ausgedrückt.Die in St. Walburga vorhandenen zwölf Wandteppiche stammen von der Bildstickerin Grete Badenheuer. Anlässlich des 20. Todestags der Künstlerin starteten Bewunderer ihrer Werke im Februar 2013 den nun fertiggestellten Wandbehang gemäß ihrer Arbeitstechnik. Von Grete Badenheuer inspiriert, schufen 25 Frauen und Männer in mehr als 700 Arbeitsstunden den prächtigen Pfingstteppich.Anna Gawronski gestaltete den Entwurf und war beim Nähen und Sticken ständig fleißig dabei. „Mir kam es auf viel Symbolik und auch auf einen ganz besonderen Bezug zu unserer Gemeinde an“, nannte sie das Ziel ihres Entwurfs.Die Vielfalt der Symbolik erschließt sich dem Betrachter nach und nach. Die Kornfelder und die blauen Perlen zeigen den Bezug der St. Walburga-Gemeinde zur Region und zur Weser. Der Altar mit dem Evangelienbuch steht in der Wandbehang-Darstellung auf freiem Feld. Das resultiert aus der Tradition in der katholischen Gemeinde, am Pfingstmontag den Gottesdienst im Freien zu feiern. Am Pfingstsonntag wurde der Behang der Gemeinde präsentiert.

Kunstvoll verzierter Wandteppich gezeigt

Anna Gawronski (2.v.l.) fertigte den Entwurf für den Wandteppich mit Pfingstbild. Tatkräftig halfen ihr Brigitte Beher (l.), Ulrike Schinkel und Karl-Guido Gunia. (2.v.r.). © Foto: Gisela Schwarze

Porta Westfalica-Hausberge (G.S.). Pünktlich zum Pfingstfest wurden die letzten Perlen an den neuen Wandbehang in der katholischen Kirche genäht und die noch fehlenden Stiche eingestickt.

Am Pfingstsonntag hing das Schmuckstück im imposanten Ausmaß von 2,40 Meter mal drei Meter hinter dem Altar in der Kirche St. Walburga. Anna Gawonski, Brigitte Beher und Ulrike Schinkel vollendeten das Pfingstbild, auf dem die Farbe Blau dominiert. Der einfache Hintergrund aus Rupfen erhielt goldene Stickfäden, Schmucksteine und als Applikationen Gefilztes.

Fast das gesamte Material sind Geschenke: Die Partnergemeinde St. Dominic Ruli in Ruanda übersandte Schmucksteine. Kinder aus der Wichernschule filzten die roten Mohnblumen. Sogar Glaspartikel aus den Glasfenstern der alten katholischen Kirche, geweiht 1897, schmücken als bleibende Erinnerung den Wandbehang. Kinder aus dem Glaubenskurs, Eltern neu getaufter Kinder und ein Hochzeitspaar haben ihre Verbundenheit zur Gemeinde mit kleinen aufgestickten Perlen ausgedrückt.

Die in St. Walburga vorhandenen zwölf Wandteppiche stammen von der Bildstickerin Grete Badenheuer. Anlässlich des 20. Todestags der Künstlerin starteten Bewunderer ihrer Werke im Februar 2013 den nun fertiggestellten Wandbehang gemäß ihrer Arbeitstechnik. Von Grete Badenheuer inspiriert, schufen 25 Frauen und Männer in mehr als 700 Arbeitsstunden den prächtigen Pfingstteppich.

Anna Gawronski gestaltete den Entwurf und war beim Nähen und Sticken ständig fleißig dabei. „Mir kam es auf viel Symbolik und auch auf einen ganz besonderen Bezug zu unserer Gemeinde an“, nannte sie das Ziel ihres Entwurfs.

Die Vielfalt der Symbolik erschließt sich dem Betrachter nach und nach. Die Kornfelder und die blauen Perlen zeigen den Bezug der St. Walburga-Gemeinde zur Region und zur Weser. Der Altar mit dem Evangelienbuch steht in der Wandbehang-Darstellung auf freiem Feld. Das resultiert aus der Tradition in der katholischen Gemeinde, am Pfingstmontag den Gottesdienst im Freien zu feiern. Am Pfingstsonntag wurde der Behang der Gemeinde präsentiert.

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