Kontroverse Debatte um Standort: Wohin mit der Skateanlage in Porta Westfalica? Thomas Lieske Porta Westfalica. Wie geht es weiter mit der geplanten neuen Skateanlage für Porta Westfalica? Zuletzt geriet der jetzige Standort am Pendlerparkplatz des Bahnhofes immer wieder in die Diskussion. Dann machte der ehemalige Ratsherr Reinhard Geffert den Vorschlag, die Anlage zum ehemaligen Berghotel zu verlegen. Nun schalten sich auch die Grünen aus dem Stadtverband Porta Westfalica in die Diskussion ein und bringen gleich weitere Vorschläge mit. Die Skateanlage ist demnächst auch Thema in gleich mehreren Ausschüssen – zuerst im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Tourismus und Stadtmarketing am Dienstag, 19. Januar. Beginn ist um 16.30 Uhr im Forum des Gymnasiums. „Bei allen guten Absichten sollte aber die Diskussion des Standorts und die Prüfung der Fördermöglichkeiten nicht zu kurz kommen“, betonen Jörg Böhm vom Vorstand des Grünen-Stadtverbandes und Ratsmitglied Tobias Glombeck. „So halten wir einen Neubau am bestehenden Standort an der Platten Weide bei entsprechender Förderung durch Land oder Bund für realisierbar, sehen jedoch das Problem des Fortfalls von Pendler-Parkplätzen für den Bahnhof. Zudem ist der Standort sehr stark abgeschnitten vom öffentlichen Leben.“ Der zuletzt ins Spiel gebrachte Standort in der Nähe des ehemaligen Portaner Berghotels scheide für die Grünen „allein deshalb aus, weil der frühere Fußweg dort wegen Steinschlaggefahr geschlossen wurde“. Vielmehr könnten sich die Grünen vorstellen, die Skateanlage auf der gegenüberliegenden Weserseite im Bereich des Wesertreffs in Barkhausen zu bauen. „Die Erreichbarkeit ist gut und die Infrastruktur mit Fahrradweg, öffentliche Toiletten, Blue Bar und Einbindung in das öffentliche Leben sind deutlich besser als im Bereich der Platten Weide“, finden die Vertreter des Stadtverbandes. Wichtig sei, fortlaufend die Jugend zu beteiligen, um für den künftigen Standort der Skateanlage – schon allein wegen der hohen Investitionssummen – einen möglichst hohen Akzeptanzwert zu erreichen. „Denn ein von den Jugendlichen nicht akzeptierter Standort wäre letztendlich eine Fehlinvestition“, sagen Glombeck und Böhm. Zuletzt hatte sich auch die Wählergemeinschaft Porta kritisch zum Standort Platte Weide am Pendlerparkplatz geäußert: „Hier soll noch einmal überprüft werden, ob es für Kinder und Jugendliche nicht bessere Standortalternativen gibt.“ Im kommenden Ausschuss werden die Mitglieder der Fraktionen nicht nur über den Standort sprechen, sondern auch übers Geld. Nach Vorlage der Verwaltung soll der Eigenanteil der Stadt an den Gesamtkosten auf maximal 50.000 Euro begrenzt werden. Ziel sei es außerdem, eine Förderung von bis zu 90 Prozent auszuschöpfen – und zwar aus dem Programm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ des Bundes und des Landes NRW. Die bisherige Anlage ist weder zeitgemäß, noch in einem guten Zustand.

Kontroverse Debatte um Standort: Wohin mit der Skateanlage in Porta Westfalica?

Die Skateanlage an der Platten Weide in Hausberge ist völlig marode. Foto (Archiv): Grundmeier © Grundmeier

Porta Westfalica. Wie geht es weiter mit der geplanten neuen Skateanlage für Porta Westfalica? Zuletzt geriet der jetzige Standort am Pendlerparkplatz des Bahnhofes immer wieder in die Diskussion. Dann machte der ehemalige Ratsherr Reinhard Geffert den Vorschlag, die Anlage zum ehemaligen Berghotel zu verlegen. Nun schalten sich auch die Grünen aus dem Stadtverband Porta Westfalica in die Diskussion ein und bringen gleich weitere Vorschläge mit. Die Skateanlage ist demnächst auch Thema in gleich mehreren Ausschüssen – zuerst im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Tourismus und Stadtmarketing am Dienstag, 19. Januar. Beginn ist um 16.30 Uhr im Forum des Gymnasiums.

„Bei allen guten Absichten sollte aber die Diskussion des Standorts und die Prüfung der Fördermöglichkeiten nicht zu kurz kommen“, betonen Jörg Böhm vom Vorstand des Grünen-Stadtverbandes und Ratsmitglied Tobias Glombeck. „So halten wir einen Neubau am bestehenden Standort an der Platten Weide bei entsprechender Förderung durch Land oder Bund für realisierbar, sehen jedoch das Problem des Fortfalls von Pendler-Parkplätzen für den Bahnhof. Zudem ist der Standort sehr stark abgeschnitten vom öffentlichen Leben.“

Der zuletzt ins Spiel gebrachte Standort in der Nähe des ehemaligen Portaner Berghotels scheide für die Grünen „allein deshalb aus, weil der frühere Fußweg dort wegen Steinschlaggefahr geschlossen wurde“. Vielmehr könnten sich die Grünen vorstellen, die Skateanlage auf der gegenüberliegenden Weserseite im Bereich des Wesertreffs in Barkhausen zu bauen. „Die Erreichbarkeit ist gut und die Infrastruktur mit Fahrradweg, öffentliche Toiletten, Blue Bar und Einbindung in das öffentliche Leben sind deutlich besser als im Bereich der Platten Weide“, finden die Vertreter des Stadtverbandes.

Wichtig sei, fortlaufend die Jugend zu beteiligen, um für den künftigen Standort der Skateanlage – schon allein wegen der hohen Investitionssummen – einen möglichst hohen Akzeptanzwert zu erreichen. „Denn ein von den Jugendlichen nicht akzeptierter Standort wäre letztendlich eine Fehlinvestition“, sagen Glombeck und Böhm.

Zuletzt hatte sich auch die Wählergemeinschaft Porta kritisch zum Standort Platte Weide am Pendlerparkplatz geäußert: „Hier soll noch einmal überprüft werden, ob es für Kinder und Jugendliche nicht bessere Standortalternativen gibt.“

Im kommenden Ausschuss werden die Mitglieder der Fraktionen nicht nur über den Standort sprechen, sondern auch übers Geld. Nach Vorlage der Verwaltung soll der Eigenanteil der Stadt an den Gesamtkosten auf maximal 50.000 Euro begrenzt werden. Ziel sei es außerdem, eine Förderung von bis zu 90 Prozent auszuschöpfen – und zwar aus dem Programm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ des Bundes und des Landes NRW.

Die bisherige Anlage ist weder zeitgemäß, noch in einem guten Zustand.

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