Kochclub, Pommes und Gespräche: Was in der neuen Küche des Jugendzentrums in Lerbeck so alles abgeht Michael Grundmeier Porta Westfalica-Lerbeck. Wegen Corona war es einige Zeit still im Jugendhaus „Jugi 71“ in Lerbeck gewesen. Jetzt konnte auch die neue Küche eingeweiht werden, die rund 10.000 Euro gekostet hat und schon in regem Betrieb ist. In der neu eingeweihten Küche ist es an diesem Nachmittag fast still. Die Kinder mampfen an ihren Hamburgern, während Anna Kühlmann und Robert Krumschmidt vom Mitarbeiter-Team für Nachschub sorgen. Eine Scheibe Tomate, eine Scheibe Käse, Ketchup, zwei Brötchen – fertig ist der leckere Snack. „Schmeckt gut“, findet Emil, während Jouan bestätigend nickt. Besser geht es nicht. Ben isst gerne Pommes, kann sich aber auch mit Gemüse anfreunden. Er freut sich, dass das Jugi eine neue Küche bekommen hat. „Da sind viel mehr Geräte dabei.“ Freude auch bei Stadtjugendpfleger Olaf Böhne – die Küche sei die „Keimzelle der städtischen Jugendarbeit“, erklärt er. „Da setzen sich die Kids hin, bekommen ein Getränk oder kriegen ein Süppchen und unterhalten sich mit den Kollegen über ihren Tag.“ An der (alkoholfreien) Jugi-Theke könnten sich die Jugendlichen treffen und zusammen kommen. Die Älteren würden später vielleicht in den neu eingerichteten Jugendraum weiterziehen. Finanziert wurde die neue Küche durch eine Spende der Sparkasse Bad Oeynhausen und Porta Westfalica. Der Stadtjugendring bekam 17.000 Euro, die unter anderem für die Küche (10.000 Euro) und zwei Anhänger (zum Transport von Kletterfelsen und Hüpfburg) genutzt wurden. Am Tag der Einweihung waren neben Bankmitarbeiter Christof Kuczera auch Bürgermeisterin Dr. Sonja Gerlach (CDU) und der Vorsitzende des Stadtjugendrings, Ralph Düspohl vertreten. „Uns liegt die Jugend am Herzen“, sagte Kuczera. Bürgermeisterin Gerlach lobte die enge Zusammenarbeit von Stadtjugendring und Jugendpflege. Mit Blick auf den Lockdown sprach Olaf Böhne von einem Neustart, den das Jugi derzeit erlebe. „Die Kinder rennen uns die Bude ein, es dürfen sich aber nur 20 drinnen aufhalten.“ Andere würden den weitläufigen Garten fürs gemeinsame Spiel nutzen. „Die Kinder sind froh, dass wir wieder offen haben“, erklärt Böhne die Resonanz der Jugendlichen. Die Küche soll in Zukunft für vielfältige Aktivitäten genutzt werden. Unter anderem findet hier ein Kochclub statt, das Rezept bekommen die Teilnehmer mit nach Hause. „Da können sie es nachkochen“, sagt Böhne. Ebenfalls geplant ist ein Workshop zu Lebensmittelkunde und gesundes Essen. Und das beste: Dank der neuen – und haltbaren – Spülmaschine in der Jugi-Küche muss zum Schluss auch niemand das Geschirr abwaschen.

Kochclub, Pommes und Gespräche: Was in der neuen Küche des Jugendzentrums in Lerbeck so alles abgeht

Die neue Küche dient nicht nur zum Kochen, sondern auch als Treffpunkt an der Theke. Foto: Michael Grundmeier © Michael Grundmeier

Porta Westfalica-Lerbeck. Wegen Corona war es einige Zeit still im Jugendhaus „Jugi 71“ in Lerbeck gewesen. Jetzt konnte auch die neue Küche eingeweiht werden, die rund 10.000 Euro gekostet hat und schon in regem Betrieb ist.

In der neu eingeweihten Küche ist es an diesem Nachmittag fast still. Die Kinder mampfen an ihren Hamburgern, während Anna Kühlmann und Robert Krumschmidt vom Mitarbeiter-Team für Nachschub sorgen. Eine Scheibe Tomate, eine Scheibe Käse, Ketchup, zwei Brötchen – fertig ist der leckere Snack. „Schmeckt gut“, findet Emil, während Jouan bestätigend nickt. Besser geht es nicht. Ben isst gerne Pommes, kann sich aber auch mit Gemüse anfreunden. Er freut sich, dass das Jugi eine neue Küche bekommen hat. „Da sind viel mehr Geräte dabei.“ Freude auch bei Stadtjugendpfleger Olaf Böhne – die Küche sei die „Keimzelle der städtischen Jugendarbeit“, erklärt er. „Da setzen sich die Kids hin, bekommen ein Getränk oder kriegen ein Süppchen und unterhalten sich mit den Kollegen über ihren Tag.“ An der (alkoholfreien) Jugi-Theke könnten sich die Jugendlichen treffen und zusammen kommen. Die Älteren würden später vielleicht in den neu eingerichteten Jugendraum weiterziehen.

Finanziert wurde die neue Küche durch eine Spende der Sparkasse Bad Oeynhausen und Porta Westfalica. Der Stadtjugendring bekam 17.000 Euro, die unter anderem für die Küche (10.000 Euro) und zwei Anhänger (zum Transport von Kletterfelsen und Hüpfburg) genutzt wurden. Am Tag der Einweihung waren neben Bankmitarbeiter Christof Kuczera auch Bürgermeisterin Dr. Sonja Gerlach (CDU) und der Vorsitzende des Stadtjugendrings, Ralph Düspohl vertreten. „Uns liegt die Jugend am Herzen“, sagte Kuczera. Bürgermeisterin Gerlach lobte die enge Zusammenarbeit von Stadtjugendring und Jugendpflege. Mit Blick auf den Lockdown sprach Olaf Böhne von einem Neustart, den das Jugi derzeit erlebe. „Die Kinder rennen uns die Bude ein, es dürfen sich aber nur 20 drinnen aufhalten.“ Andere würden den weitläufigen Garten fürs gemeinsame Spiel nutzen. „Die Kinder sind froh, dass wir wieder offen haben“, erklärt Böhne die Resonanz der Jugendlichen.


Die Küche soll in Zukunft für vielfältige Aktivitäten genutzt werden. Unter anderem findet hier ein Kochclub statt, das Rezept bekommen die Teilnehmer mit nach Hause. „Da können sie es nachkochen“, sagt Böhne. Ebenfalls geplant ist ein Workshop zu Lebensmittelkunde und gesundes Essen. Und das beste: Dank der neuen – und haltbaren – Spülmaschine in der Jugi-Küche muss zum Schluss auch niemand das Geschirr abwaschen.

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