Kita der kleinen Forscher: Neeser Kindergarten kooperiert mit Moorhus Porta Westfalica/Lübbecke (mt/dh). „Guck mal, mein Regenwurm kann sich kurz und lang machen“, erzählt der fünfjährige Leon begeistert. Die Kinder untersuchen in der Erde gefundene Tiere ganz vorsichtig mit der Lupe. Danach verteilt Ramona Gieseking vom Nabu-Besucherzentrum Moorhus verschiedene Materialien und in einem Sortier-Spiel geht es um die Frage: Welcher Müll ist Biomüll und wird auf dem Kompost mithilfe der Kompostwürmer wieder zu Erde? In der AWO-Kita Neesen ist an diesem Tag das Moorhus–Regionalzentrum für BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) zu Besuch. Die Veranstaltung sei Teil einer Kooperation, in der sich beide Einrichtungen darauf verständigt hätten, im Bereich nachhaltiger Umweltbildung langfristig zusammenzuarbeiten, informiert das Moorhus-Zentrum in einer Pressemitteilung. BNE habe einen festen Platz im Konzept und im Alltag der AWO- Kita Neesen. „Dabei geht es darum, Kinder und Erwachsene darin zu stärken, achtsam mit sich, mit anderen Menschen und mit Ressourcen aller Art umzugehen“, wird Kita-Leiterin Kirsten Reinhart in der Mitteilung zitiert. Ramona Gieseking ergänzt: „Im Elementarbereich sind Kinder in einer Altersstufe, die geeignet ist, Gewohnheiten eines nachhaltigen Lebensstils auszuprägen, wozu die Entdeckerfreude und die Motivation der Kinder zur Nachahmung wesentlich beitragen.“ Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Kita biete den Vorteil, „dass wir viel besser auf die individuellen Bedürfnisse der Einrichtung und damit auch auf die Interessen der Kinder eingehen können“, so Gieseking weiter. Wir können Veranstaltungskonzepte und Themen gemeinsam besprechen und auf das Vorwissen und die Erfahrungen der Kinder aufbauen. Und wir können Material und Unterstützung anbieten, wenn die Kinder zum Beispiel nach der Veranstaltung motiviert sind, in der Kita oder zuhause ihren Müll zu trennen oder Nisthilfen für nützliche Gartentiere zu bauen.“ „So wird die ganze Kita zu einem Lernort der Nachhaltigkeit“, sagt Kirsten Reinert. Denn BNE werde in der Kita Neesen auch gelebt, wenn es um das Mittagessen geht. Oder um die Beteiligung der Kinder. „Jetzt im Frühjahr legen wir auch unseren Gemüsegarten mit den Kindern gemeinsam an. Dazu gehört sowohl die Aussaat, die Pflege und das Ernten von Zucchini, Tomaten und anderem Gemüse als auch, daraus gemeinsam eine leckere Tomatensoße zu kochen.“ Die Kooperationspartner freuen sich darüber, dass sie den Kindern auch in Zeiten der Corona-Pandemie besondere Naturerlebnisse und BNE ermöglichen können. Dafür sei ein Hygienekonzept entwickelt worden.

Kita der kleinen Forscher: Neeser Kindergarten kooperiert mit Moorhus

Natur unter der Lupe: Die Neugierde der Kinder – hier ein Symbolfoto – ist für nachhaltige Umweltbildung ein wichtiger Faktor. Foto: Imago Images © imago/f8 das Bild

Porta Westfalica/Lübbecke (mt/dh). „Guck mal, mein Regenwurm kann sich kurz und lang machen“, erzählt der fünfjährige Leon begeistert. Die Kinder untersuchen in der Erde gefundene Tiere ganz vorsichtig mit der Lupe. Danach verteilt Ramona Gieseking vom Nabu-Besucherzentrum Moorhus verschiedene Materialien und in einem Sortier-Spiel geht es um die Frage: Welcher Müll ist Biomüll und wird auf dem Kompost mithilfe der Kompostwürmer wieder zu Erde?

In der AWO-Kita Neesen ist an diesem Tag das Moorhus–Regionalzentrum für BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) zu Besuch. Die Veranstaltung sei Teil einer Kooperation, in der sich beide Einrichtungen darauf verständigt hätten, im Bereich nachhaltiger Umweltbildung langfristig zusammenzuarbeiten, informiert das Moorhus-Zentrum in einer Pressemitteilung. BNE habe einen festen Platz im Konzept und im Alltag der AWO- Kita Neesen. „Dabei geht es darum, Kinder und Erwachsene darin zu stärken, achtsam mit sich, mit anderen Menschen und mit Ressourcen aller Art umzugehen“, wird Kita-Leiterin Kirsten Reinhart in der Mitteilung zitiert. Ramona Gieseking ergänzt: „Im Elementarbereich sind Kinder in einer Altersstufe, die geeignet ist, Gewohnheiten eines nachhaltigen Lebensstils auszuprägen, wozu die Entdeckerfreude und die Motivation der Kinder zur Nachahmung wesentlich beitragen.“

Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Kita biete den Vorteil, „dass wir viel besser auf die individuellen Bedürfnisse der Einrichtung und damit auch auf die Interessen der Kinder eingehen können“, so Gieseking weiter. Wir können Veranstaltungskonzepte und Themen gemeinsam besprechen und auf das Vorwissen und die Erfahrungen der Kinder aufbauen. Und wir können Material und Unterstützung anbieten, wenn die Kinder zum Beispiel nach der Veranstaltung motiviert sind, in der Kita oder zuhause ihren Müll zu trennen oder Nisthilfen für nützliche Gartentiere zu bauen.“

„So wird die ganze Kita zu einem Lernort der Nachhaltigkeit“, sagt Kirsten Reinert. Denn BNE werde in der Kita Neesen auch gelebt, wenn es um das Mittagessen geht. Oder um die Beteiligung der Kinder. „Jetzt im Frühjahr legen wir auch unseren Gemüsegarten mit den Kindern gemeinsam an. Dazu gehört sowohl die Aussaat, die Pflege und das Ernten von Zucchini, Tomaten und anderem Gemüse als auch, daraus gemeinsam eine leckere Tomatensoße zu kochen.“

Die Kooperationspartner freuen sich darüber, dass sie den Kindern auch in Zeiten der Corona-Pandemie besondere Naturerlebnisse und BNE ermöglichen können. Dafür sei ein Hygienekonzept entwickelt worden.

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