Jörg Achilles ist SPD-Bürgermeisterkandidat Dirk Haunhorst Porta Westfalica-Möllbergen (mt). Das Ergebnis ist deutlich: 21 Delegierte votierten gestern Abend auf der SPD-Stadtverbandskonferenz für Jörg Achilles. Sein Kontrahent Friedrich Schmeding erhielt nur acht Stimmen. Achilles ist damit SPD-Bürgermeisterkandidat in der Kommunalwahl 2020. „Nein, feiern werde ich heute nicht und morgen ganz normal zur Arbeit gehen“, sagte der 55-Jährige kurz nach der Abstimmung, zu der 32 Delegierte aufgerufen waren. Die Auszählung ergab zudem zwei Enthaltungen und eine ungültige Stimme. Zuvor hatten die beiden SPD-Ratsmitglieder Achilles und Schmeding in der Gaststätte Prinsenhof in kurzen Statements ihren politischen Werdegang skizziert sowie ihre wichtigsten Ziele, die sie im Fall ihrer Wahl im kommenden Jahr umsetzen wollen. Bezahlbarer Wohnraum und bessere Busverbindungen sind zwei Punkte, die beide Bewerber für wichtig halten. Die Delegierten gaben am Ende dem Verwaltungsfachmann Achilles, der für die Stadt Löhne als Rechnungsprüfer tätig ist, den Vorzug gegenüber dem Berufssoldaten Friedrich Schmeding. Der hatte bereits vor sechs Jahren als potenzieller Bürgermeisterkandidat eine Abstimmung deutlich verloren und war gestern Abend enttäuscht. „Das ist eine Klatsche.“ Er müsse nun überprüfen, ob die politische Tätigkeit noch das Richtige für ihn sei, so Schmeding.Eine Frage dabei: „Passt das noch mit der Partei?“

Jörg Achilles ist SPD-Bürgermeisterkandidat

Nach der Wahl: Jörg Achilles (links) nimmt erste Glückwünsche entgegen. MT- © Foto: Dirk Haunhorst

Porta Westfalica-Möllbergen (mt). Das Ergebnis ist deutlich: 21 Delegierte votierten gestern Abend auf der SPD-Stadtverbandskonferenz für Jörg Achilles. Sein Kontrahent Friedrich Schmeding erhielt nur acht Stimmen. Achilles ist damit SPD-Bürgermeisterkandidat in der Kommunalwahl 2020. „Nein, feiern werde ich heute nicht und morgen ganz normal zur Arbeit gehen“, sagte der 55-Jährige kurz nach der Abstimmung, zu der 32 Delegierte aufgerufen waren. Die Auszählung ergab zudem zwei Enthaltungen und eine ungültige Stimme.

Zuvor hatten die beiden SPD-Ratsmitglieder Achilles und Schmeding in der Gaststätte Prinsenhof in kurzen Statements ihren politischen Werdegang skizziert sowie ihre wichtigsten Ziele, die sie im Fall ihrer Wahl im kommenden Jahr umsetzen wollen. Bezahlbarer Wohnraum und bessere Busverbindungen sind zwei Punkte, die beide Bewerber für wichtig halten.

Vor der Abstimmung: Friedrich Schmeding (links) und der spätere Sieger Jörg Achilles. MT-Foto: Dirk Haunhorst - © haunhorst
Vor der Abstimmung: Friedrich Schmeding (links) und der spätere Sieger Jörg Achilles. MT-Foto: Dirk Haunhorst - © haunhorst

Die Delegierten gaben am Ende dem Verwaltungsfachmann Achilles, der für die Stadt Löhne als Rechnungsprüfer tätig ist, den Vorzug gegenüber dem Berufssoldaten Friedrich Schmeding. Der hatte bereits vor sechs Jahren als potenzieller Bürgermeisterkandidat eine Abstimmung deutlich verloren und war gestern Abend enttäuscht. „Das ist eine Klatsche.“ Er müsse nun überprüfen, ob die politische Tätigkeit noch das Richtige für ihn sei, so Schmeding.Eine Frage dabei: „Passt das noch mit der Partei?“

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