,,Ich bin der Richtige‘‘: Jörg Achilles jetzt auch offiziell Bürgermeisterkandidat der Portaner SPD Stefan Lyrath Porta Westfalica. Eins muss noch geklärt werden, bevor sich die SPD-Delegierten an diesem Freitagabend auf den Heimweg machen: Gibt es Freibier, wenn Jörg Achilles Bürgermeister wird? „Wo, kann ich noch nicht sagen, aber Freibier gibt’s“, antwortet Achilles auf die halb im Scherz gestellte Frage. Nach einer ersten Nominierung im August 2019 hat der 56-Jährige jetzt auch „die offiziellen Weihen als Bürgermeisterkandidat erhalten“, so Dr. Manfred Horter, der die Stadtwahlkreiskonferenz leitet. Bei einer Enthaltung haben 29 von 30 Delegierten für den Bauingenieur aus Neu-Lerbeck gestimmt, der seit 25 Jahren in leitenden Positionen bei der Stadt Löhne arbeitet. Gleichzeitig hat der SPD-Stadtverband am Freitag den Wahlkampf eingeläutet – Corona-Krise hin oder her. „Wir gehen rum, verteilen Flyer und sprechen die Leute an, wo ihnen der Schuh drückt. Wir nehmen die Bürger mit“, kündigt Vorsitzender Karsten Donnecker an. Geplant seien außerdem bis in den August hinein Radtouren durch alle Ortsteile. Kommunalwahl ist am 13. September. In einer Rede versprüht Achilles Zuversicht. „Ich stelle mich zur Wahl, da ich weiß, dass ich der Richtige bin – und weil ich in Porta Westfalica etwas bewegen möchte“, sagt er und nennt Porta „mein Zuhause“. Mit an erster Stelle seiner politischen Ziele stehen für den Politiker Jörg Achilles moderne, sanierte und digitalisierte Schulen. „Ich werde mich für die beschlossene zeitnahe Grundschulsanierung sowie den Erhalt aller Schulstandorte einsetzen“, verspricht er. Stark machen will sich Achilles auch für die Neugründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Neben Erhalt, Bewirtschaftung und Verwaltung von bereits bestehenden städtischen Wohnungen soll diese bezahlbaren neuen Wohnraum schaffen. Insbesondere für junge Familien und Senioren sei das sehr wichtig. Barrierefreier, altersgerechter Wohnraum soll dafür sorgen, dass ältere Menschen ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen müssen. Wirtschaftsförderung muss für den SPD-Kandidaten moderat bleiben. Bei Betrieben, die neu errichtet würden, kämen nur produzierendes und zukunftsorientiertes Gewerbe in Frage. „Hier müssen neben hochwertigen ökologischen und energetischen Standards auch die Vermeidung von Lärmemissionen berücksichtigt werden“, betont er. Die Bodenversiegelung müsse auf ein Minimum reduziert werden. „Selbstverständlich“ ist für Jörg Achilles der Erhalt bestehender Infrastruktur wie Badezentrum, Musikschule und Stadtbücherei. Bei der Sanierung von Straßen würden alle Stadtteile gleichermaßen berücksichtigt. „Eine Sanierung der Stadtstraßen gibt es bei mir auch zukünftig nur ohne Anliegerbeiträge“, kündigt er an. Bürgerfreundliche Verwaltung bedeutet für Achilles, dass eine verlässliche wöchentliche Bürgersprechstunde eingeführt und auch eine Energieberatung installiert wird. Mehr noch: „Ich werde mich für eine zeitnahe Beantwortung der Bürgeranfragen einsetzen. Gleiches gilt für die Umsetzung von politischen Beschlüssen.“ Erhalten bleiben müssten die Bezirksausschüsse als direkte Ansprechpartner vor Ort. Außerdem will Achilles sich „für einen noch sanfteren Tourismus stark machen“, die stadtweite Erreichbarkeit des überörtlichen ÖPNV ermöglichen und Fahrradstraßen in ganz Porta ausweiten. Naturschutz, erneuerbare Energien und E-Mobilität sollen gefördert werden. Zur Haushaltspolitik sagte er, dass die Entschuldung mit aller Kraft positiv weitergeführt werden müsse. Jörg Achilles ist Ratsherr und gehört mehreren städtischen Ausschüssen an, zum Teil als Vorsitzender. Er ist Chef des SPD-Ortsvereins Nammen und bekleidet weitere Ehrenämter, zum Beispiel im Förderverein des Gymnasiums.

,,Ich bin der Richtige‘‘: Jörg Achilles jetzt auch offiziell Bürgermeisterkandidat der Portaner SPD

Nach der Wahl: SPD-Bürgermeisterkandidat Jörg Achilles (rechts) mit Fraktionschef Dirk Rahnenführer (Mitte) und Karsten Donnecker, Vorsitzender des Stadtverbandes. © Foto: Stefan Lyrath

Porta Westfalica. Eins muss noch geklärt werden, bevor sich die SPD-Delegierten an diesem Freitagabend auf den Heimweg machen: Gibt es Freibier, wenn Jörg Achilles Bürgermeister wird? „Wo, kann ich noch nicht sagen, aber Freibier gibt’s“, antwortet Achilles auf die halb im Scherz gestellte Frage.

Nach einer ersten Nominierung im August 2019 hat der 56-Jährige jetzt auch „die offiziellen Weihen als Bürgermeisterkandidat erhalten“, so Dr. Manfred Horter, der die Stadtwahlkreiskonferenz leitet. Bei einer Enthaltung haben 29 von 30 Delegierten für den Bauingenieur aus Neu-Lerbeck gestimmt, der seit 25 Jahren in leitenden Positionen bei der Stadt Löhne arbeitet.

Gleichzeitig hat der SPD-Stadtverband am Freitag den Wahlkampf eingeläutet – Corona-Krise hin oder her. „Wir gehen rum, verteilen Flyer und sprechen die Leute an, wo ihnen der Schuh drückt. Wir nehmen die Bürger mit“, kündigt Vorsitzender Karsten Donnecker an. Geplant seien außerdem bis in den August hinein Radtouren durch alle Ortsteile. Kommunalwahl ist am 13. September.

In einer Rede versprüht Achilles Zuversicht. „Ich stelle mich zur Wahl, da ich weiß, dass ich der Richtige bin – und weil ich in Porta Westfalica etwas bewegen möchte“, sagt er und nennt Porta „mein Zuhause“.

Mit an erster Stelle seiner politischen Ziele stehen für den Politiker Jörg Achilles moderne, sanierte und digitalisierte Schulen. „Ich werde mich für die beschlossene zeitnahe Grundschulsanierung sowie den Erhalt aller Schulstandorte einsetzen“, verspricht er.

Stark machen will sich Achilles auch für die Neugründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Neben Erhalt, Bewirtschaftung und Verwaltung von bereits bestehenden städtischen Wohnungen soll diese bezahlbaren neuen Wohnraum schaffen. Insbesondere für junge Familien und Senioren sei das sehr wichtig. Barrierefreier, altersgerechter Wohnraum soll dafür sorgen, dass ältere Menschen ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen müssen.

Wirtschaftsförderung muss für den SPD-Kandidaten moderat bleiben. Bei Betrieben, die neu errichtet würden, kämen nur produzierendes und zukunftsorientiertes Gewerbe in Frage. „Hier müssen neben hochwertigen ökologischen und energetischen Standards auch die Vermeidung von Lärmemissionen berücksichtigt werden“, betont er. Die Bodenversiegelung müsse auf ein Minimum reduziert werden.

„Selbstverständlich“ ist für Jörg Achilles der Erhalt bestehender Infrastruktur wie Badezentrum, Musikschule und Stadtbücherei. Bei der Sanierung von Straßen würden alle Stadtteile gleichermaßen berücksichtigt. „Eine Sanierung der Stadtstraßen gibt es bei mir auch zukünftig nur ohne Anliegerbeiträge“, kündigt er an.

Bürgerfreundliche Verwaltung bedeutet für Achilles, dass eine verlässliche wöchentliche Bürgersprechstunde eingeführt und auch eine Energieberatung installiert wird. Mehr noch: „Ich werde mich für eine zeitnahe Beantwortung der Bürgeranfragen einsetzen. Gleiches gilt für die Umsetzung von politischen Beschlüssen.“ Erhalten bleiben müssten die Bezirksausschüsse als direkte Ansprechpartner vor Ort.

Außerdem will Achilles sich „für einen noch sanfteren Tourismus stark machen“, die stadtweite Erreichbarkeit des überörtlichen ÖPNV ermöglichen und Fahrradstraßen in ganz Porta ausweiten. Naturschutz, erneuerbare Energien und E-Mobilität sollen gefördert werden. Zur Haushaltspolitik sagte er, dass die Entschuldung mit aller Kraft positiv weitergeführt werden müsse.

Jörg Achilles ist Ratsherr und gehört mehreren städtischen Ausschüssen an, zum Teil als Vorsitzender. Er ist Chef des SPD-Ortsvereins Nammen und bekleidet weitere Ehrenämter, zum Beispiel im Förderverein des Gymnasiums.

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